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Gemeindealltag in Blog und Netzwerken?

16. 8. 2013

Neulich wurde ich gefragt, ob ich den neben den ganzen Social-Media-Aktivitäten überhaupt noch zur Gemeindearbeit komme, zumal von mir darüber so gut wie nichts auf Facebook und Co. zu lesen sei. Da habe ich gelächelt und gesagt, das ist Absicht, die »ganz normale«, alltägliche Gemeindearbeit hat auf Facebook nichts zu suchen.

Ich habe hinterher angefangen zu überlegen, wofür ich die sozialen Netzwerke dann überhaupt nutze.

So beginnt der Blogbeitrag meines Kollegen Matthias Jung, Was Pfarrer so machen. Ich stimme im Wesentlichen überein. Außer bei twitter, das nutze ich nach wie vor nicht. Zitieren möchte ich die Schlussgedanken:

Social Media läuft nebenbei, das ist keine Arbeit und keine Anstrengung. Nur so macht es Sinn. Beim Bloggen ist das anders, das dauert schon mal. Aber der Effekt, Gedanken aus meinem Kopf in einen Text gebracht zu haben, erleichtert mir wieder die Zuwendung zu anderen Aufgaben, ist ein Teil von Meditation und Kontemplation.

Das zweite: Es macht Spaß, Menschen kennenzulernen in den sozialen Netzwerke. Mit der Zeit wächst der Wunsch, diese Menschen auch mal in der »realen« Welt zu treffen. Das hat verschiedentlich auch schon geklappt, weitere Begegnungen sind in Planung.

Und das dritte und wichtigste: Meine Präsenz in den sozialen Netzwerken ist eine bewusste Inszenierung. Ich überlege relativ genau, was ich schreibe und was nicht. Es ist persönlich, aber nicht privat. Und der Gemeindealltag hat hier weitgehend nichts zu suchen.

Baustellenverwaltung

16. 10. 2012

Derzeit kümmere mich um mehrere Baustellen. Nichts Schlimmes. Aber da und dort Zeitfresserchen. Herbst halt…

Herzliche Grüße
Die Baustellenverwaltung

Bet und arbeit

1. 5. 2012

Ich weiß zwar nicht, wann die Welt zuletzt „bet und arbeit!“ gerufen hätte. Aber so beginnt das „Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“ von Georg Herwegh.

1863  geschrieben. Da war Sozialismus noch Hoffnung und nicht realexistierendes Scheitern. Diese Hoffnung hat meine Sympathie. Ich meine, wir brauchen auch heute etwas, was innerweltlich hoffen lässt. Es gibt da mehrere Punkte, die ich auch in diesem Blog erwähne. Aber etwas Gebündeltes, Starkes fehlt. Ich sehe noch keinen großen Wurf.

Aber jetzt Vorhang auf für das alte Arbeiterlied:

Zwischendurch gesagt

19. 8. 2011

Zu einer Kirchengemeinde gehört auch: Einnahmen und Ausgaben verwalten, Entscheidungen treffen, Menschen motivieren und und. Viele Dinge sind Leitungsaufgaben, etwa Personalführung oder Aufstellung des jährlichen Haushaltsplans. Pfarrerinnen und Pfarrer sind an diesen  Leitungsaufgaben beteiligt; es wird ihnen nicht in die Wiege gelegt und es kommt auch in der Ausbildung zu kurz. Manchmal ist es ganz schön schwierig. Auch wenn die Erfahrung eine gute Lehrmeisterin ist.
Nur mal so zwischendurch gesagt…

Dies Notiz entstand vor längerem. Aktuellen Bezug gibt es keinen – oder immer.

Weihnachtsdienstleister

29. 12. 2010

„Weihnachtsdienstleister“: Ich bin auch einer. In bescheidenem Ausmaß. Heiligabend ist für Gottesdienste reserviert. Die am besten besuchten im Jahr. Wir teilen uns  das auf, meine Frau und ich. Und am Schluss steht meist ein schönes Gefühl. Mein Programm ist um 18.30 Uhr zu Ende. Ich setze mich ins Auto  und   fahre nach Hause, ein schönes Abendessen und Bescherung folgen. Im Auto schalte ich das Radio an. Und irgendwann ergreift ein Moderator das Wort.

Noch ein Dienstleister. Weitaus unangenehmer stelle ich mir das vor, einen Nachmittag, einen Abend, eine Nacht in einem Funkhaus zu sein, mit ein paar Technikleuten.

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