Posts Tagged ‘Adventszeit’

Warten

21. 12. 2015

Warten, erfülltes Warten wünsche ich euch in den letzten Adventstagen. Erfüllt, nicht überfüllt: Bei Hektikattacken tief durchatmen – und weiterwarten.

erdmöbel: aufs christkind

Klassischer Gebrauch einiger Dezembervokabeln

13. 12. 2013

Weihnachtszeit: Die Tage vom 25. Dezember bis zum 6. Januar (manchmal auch bis zum Samstag oder Sonntag danach).

Adventszeit: Die Zeit vom 1. Advent bis Weihnachten.
Kalendarisch auf Weihnachten bezogen ist das auch die Vorweihnachstzeit.

(Ich wiederhole mich, ich weiß.)

Weihnachten ist am 25. Dezember (und am 26.). Wirklich! Am Fünfundzwanzigsten!

Manchmal fällt der Vierte Advent auf den 24. Dezember. Und dieser Sonntag ist der letzte vor Weihnachten. Wirklich!

Der 24. Dezember ist: Heiligabend.

Weihnachtsmärkte sind spätestens am 25. geschlossen (oder weiß jemand Gegenbeispiele?) und haben durch uferlose Ausweitung an der Sprachverwirrung mitgebastelt.

Na dann „fröhliche Weihnachten!“ 😉

Kribbeligkeiten vor dem Fest

4. 12. 2012

2011 verfasst, es passt aber erst jetzt.

Wer es noch nicht weiß: Der Dezember ist Hochsaison für Menschen in Kirchengemeinden. Im Grunde – und vielleicht wissen das viele wirklich nicht – schon der November, weil da die trüben Feste kommen, der Haushaltsplan beraten werden muss, eine Kreissynode stattfindet und die Menschen vorzugsweise bei grauem Regenwetter aus der Welt gehen. Obwohl letzteres nicht zutraf dieses Jahr, die Nerven sind etwas angeraut.

Was mich auch noch kribbelig macht:

1. Die Weihnachtszeit: Überall Hinweise, wie es jetzt in der Weihnachtszeit so wäre. Hm. Ich hab  mal gelernt, die Weihnachtszeit beginnt am 25. Dezember, frühestens am 24. mit Einbruch der Dunkelheit. Die Phase vorher heißt Advent,  Adventszeit oder vielleicht noch „Vorweihnachtszeit“.
Die Weihnachtszeit endet dann evangelischerseits mit dem 6. Januar, dem liturgisch so genannten „Epihanisasfest“, volkstümlich „Heilige Drei Könige“, aber es waren  weder drei noch Könige, aber das nur am Rand.

2. „Immer ein Lichtlein mehr“ – eine echte Zitatefalle. „Sieh da, welch schönes Gedicht von Matthias Claudius“, bloggen viele. Aber wenn ich so in Claudius‘  Gesammmte Werke schaue, hinauf und herunter, findet sich dieses Gedicht gar nicht.  Es besingt ja auch den Adventskranz, der meines Wissens von J. H. Wichern im „Rauhen Haus“ in Hamburg eingeführt hat, in den dreißigr Jahren des 19. Jahrhunderts. Da war der Matthias Claudius schon eine ganze Weile tot.
Das Gedicht stammt von Hermann Claudius. Der Urenkel von Matthias, und weil den keiner kennt, hat man es dem Uropa angeheftet. Und weil mir das neulich jemand nicht glauben wollte, habe ich beim Webmaster der Seite http://www.hermann-claudius.de/ angeklopft und gefragt, wann denn das vermeintliche Matthias-Gedicht zum ersten Mal veröffentlicht worden ist. Er antwortete mir: Es erschien zum ersten Mal „in einem Schulbuch: Bertram, Heinrich u.a. (Hg): Schroedels Lesewerk 12/1952“.
Streng genommen ist dann eine Veröffentlichung sogar bis 2050, na ihr wisst schon…

Adventskalender

1. 12. 2012

Einige gute Adventskalender sind im Netz zu finden:

Und noch einige andere. Vermute ich.

Wiederholen mit dem Segen eines Apostels

21. 12. 2009

„Dass ich euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht euch desto gewisser.“

So schreibt der Apostel Paulus im Brief an die Philipper (Kapitel 3, Vers 1).

So habe ich das Programm Kalenderchen bereits zwei Mal empfohlen.
Und mein Beitrag vom 24. 12. letzten Jahres, der muss jetzt hierher.
Die Adventsbeleuchtung in Stenkelfeld. Immer wieder gut…

Eine besondere Adventsfeier

12. 12. 2009

Gestern zwei Beiträge – und heute?

Hier auf dem Blog ein Minimalprogramm.

Das Leben außerhalb des Bildschirms war gestern bewegt. Der letzte Termin war eine wunderbare Adventsfeier: in der drittschönsten Kirche der Welt führte der Kindergarten mit der schönsten Aussicht ein kleines Singstück auf. Die Tiere kamen zur Krippe, natürlich verkleidet. Auch ein kleiner Engelchor war da.

Zum Schluss „Kling, Glöckchen, klingelig“, aus über zwanzig lauten Kinderkehlen mit riesiger Begeisterung (und Lautstärke). Ich mag dieses  Lied  nicht besonders, aber da schmolz mein Herz dahin. Der Elternausschuss hatte vorm Kircheneingang einen Pavillon aufgebaut, es gab Brötchen, Glühwein und heißen Kakao. Zum Verzehr kehrten viele wieder in die Kirche zurück, es regnete.

Diese Feier hat, wie letztes Jahr, viel Spaß gemacht.

Zwischen-Reflexion

26. 11. 2008

Was mache ich da? Lauter Sprach-Glossen. Und wo bleibt die Theologie zwischen Kopf und Herz?

Theologie ist Sprachgeschehen. Daher billige ich mir sensiblen Umgang mit sprachlichen Phänomenen zu. Und erlaube mir eine Zeitlang darüber zu schreiben.

Anmerkungen zur Spiritualität geraten zwischen Mitte November und 24. Dezember eh etwas dünn. Es wäre eine weitere Betrachtung wert: Warum ist die Adventszeit sogar für manche Verantwortliche in der Kirche so hektisch?

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