Archive for the ‘Und sonst’ Category

Wahrheitssuche: Zwischenergebnis

6. 3. 2021

Beruhigt

Zwei mal zwei gleich vier ist Wahrheit.
Schade, daß sie leicht und leer ist,
Denn ich wollte lieber Klarheit
Über das, was voll und schwer ist.

Emsig sucht ich aufzufinden,
Was im tiefsten Grunde wurzelt,
Lief umher nach allen Winden
Und bin oft dabei gepurzelt.

Endlich baut ich eine Hütte.
Still nun zwischen ihren Wänden
Sitz ich in der Welten Mitte,
Unbekümmert um die Enden.

Zwei mal zwei gleich vier ist Wahrheit.
Schade, dass sie leicht und leer ist,
denn ich wollte lieber Klarheit
über das, was voll und schwer ist.

Emsig sucht ich aufzufinden,
was im tiefsten Grunde wurzelt,
lief umher nach allen Winden
und bin oft dabei gepurzelt.

Endlich baut ich eine Hütte.
Still nun zwischen ihren Wänden
sitz ich in der Welten Mitte,
unbekümmert um die Enden.

Wilhelm Busch, aus: Schein und Sein

Psalm 25

5. 3. 2021

Ich darf mich selbst zitieren:
„Nach dem liturgischen Kalender ist das der Wochenpsalm der zu Ende gehenden Woche. Das ist aus der lutherischen Tradition. Die Melodien des Genfer Psalters verbinden die Reformierten weltweit“. Zum letzten Sonntag Reminszere also der Ev.-altreformierte Posaunenchor Nordhorn und der befreundete Bläserchor Mildenau, mit Gemeindegesang die Vertonung von Psalm 25. Text: Matthias Jorissen.

Von der langen Liste 16

4. 3. 2021
Dominic Fike, 3 Nights

#coolermix 16

3. 3. 2021

Der Text? Nicht gerade ermutigend. Aber das Video – einfach ein bisschen abgedreht…

Lightning Dust, Diamond

Aus dem #Musikarchiv 16

2. 3. 2021

Auch was vom Abschied:

Gregory Alan Isakov, Saint Valentine

Aus dem #Musikarchiv 15

27. 2. 2021

Ein Zählwerkfehler, ein Abendlied, ein Sonntag

Irgendwie habe ich zu selten Lieder aus dem Musikarchiv eingestellt. Darum jetzt schnell noch die Nummer 15. Es liegt schon länger hier.

Ich bringe meine Beiträge sonst am Morgen. Das geht bei einem Abendlied nicht. Darum passend am Samstagabend. (Nicht passend ist die Jahreszeit. Man kann nicht alles auf einmal haben.)

Mit dem Hinweis zum Sonntag. Sonst gibt es immer den gleichen Text, der jede Woche wiederkommt. Der darf warten. Ich wünsche einen gesegneten Sonntag!

Christian Lahusen, Abendsegen

Lückenbüßer per gelenktem Zufall

27. 2. 2021

Hier etwas, was mir YouTube vorgeschlagen hat.

2RAUMWOHNUNG, Ich bin die Bassdrum

Kontrastreiches Lied

25. 2. 2021

Dieses Lied von diesem Rocksänger an diesem Ort – ich bin beeindruckt. Und es erinnert mich daran, dass die Freiheit des Christenmenschen nicht an äußerer Freiheit hängt.

Zach Williams, No Longer Slaves

Von der langen Liste 15

24. 2. 2021

Ella Marija Lani Yelich-O’Connor ist Tochter einer Kroatin und eines Iren. Beide Herkunftsländer haben weniger heitere Poesie als ernste. Sie kommt in Neuseeland zur Welt und dann interessiert sie sich auch noch für Adelshäuser. Das führt zu ihrem Künstlernamen Lorde. Geben wir ihr grünes Licht:

Lorde, Green Light

#coolermix 15

23. 2. 2021
Blondie, Heart Of Glass

Aus dem #Musikarchiv 14

22. 2. 2021

Warum dieser Song in dieser Abteilung gelandet ist, weiß ich nicht mehr. Hat mir heute etwas zu viel Rhythmus. Wenigstens kann es dadurch den Puls steigen lassen. man kann es auch ohne Ton anschauen, aber auch dann ist es unruhig. Aber nun ja.

Mein theologisches Selfie

21. 2. 2021

Mit ganzem Herzen bin ich evangelisch. Wenn ich zu wählen hätte, wäre ich reformiert.
Das liegt wohl am rheinischen Protestantismus. Ich bin an mündige Christenmenschen gewöhnt.
In der Familie gab es einerseits einen Hang zu Freikirchen. Andere hatten der Kirche den Rücken gekehrt. Fromm sein wurde für mich ebenso wichtig wie den Glauben in Frage zu stellen.

Ich hatte Religionsunterricht bei einem alten Pfarrer und über die Schule hinaus auch Kontakt zu ihm. Er hatte den Kirchenkampf durchgemacht. Das waren Geschichten, die wirkten im Laufe der Zeit.

Der Pfarrer meines Konfirmandenunterrichts war ein lieber Mensch. Er hat wohl auch zur Berufswahl motiviert. Danach dann in der Jugendarbeit: u. a. Blaukreuz-Jugendkreis, durchaus missionarisch.

Ich habe gerne studiert und Theologie als Wissenschaft schätzen gelernt. Mir ist nicht bewusst, dass ich zu irgendjemandes Schule gehöre. Es waren mehrere, die ich gerne gehört habe.

Der Kontakt mit Menschen aus Migrantengemeinden hat mich aufgemischt. Ich frage mich seither: Wie kann ich das Evangelium weitergeben, dass es die Herzen berührt? Und ich kam dadurch den Charismatikern nahe: Warum nicht die Gaben erbitten und anwenden: Hände auflegen, zum Segen oder um böse Mächte im Namen Jesu vertreiben. Aber müssen es diese Lobpreislieder sein?

Ich war mal nahe bei urbaner Spiritualität und bin jetzt in der ländlichen Frömmigkeit.

Ich kenne etwa 15 Menschen aus dem Iran, die jetzt in Österreich leben; einige von ihnen habe ich getauft. Ihre Geschichten, warum sie den Iran verlassen haben, und ihre Art zu glauben machen mich demütig.

Zum Sonntag

20. 2. 2021

Sonntags macht Theomix Pause. Normalerweise. Nur diesen Sonntag gibt es eine Ausnahme.

Ich wünsche einen guten Samstag-Abend!

Andere lesen lassen

20. 2. 2021

Christian Morgenstern, Palmström
gelesen von Gunner Linde.

Aus dem #Musikarchiv 13

19. 2. 2021

Wieder beim Autofahren aufgeschnappt. Eingängig.

Love Fame Tragedy, My Cheating Heart

Was macht man nur, dass einem nicht alles wegbröselt und was, wenn das Herz trügt?

„Erhalte mein Herz bei dem Einen“ – ist das eine Antwort?

Der Vers im Zusammenhang auf Bibleserver.

Von der langen Liste 14

18. 2. 2021
Carly Rae Jepsen, I Really Like You

#coolermix 14

17. 2. 2021
J. Bernardt, Wicked Streets

Aus dem #Musikarchiv 12

16. 2. 2021

Heute geht noch einer von Shantel:

Shantel, Dunarea

Zum Rosenmontag

15. 2. 2021

Nicht dass mir Karneval ans Herz gewachsen wäre. Nur die Menschen, die ihn mögen. Und die jetzt wegen der Pandemie auf Aktionen verzichten müssen. Von hier aus, dem Balkan schon fast nah, kommt ein bisschen Balkan-Pop, Grüße vom „Planeten Paprika“:

Shantel, Citizen Of Planet Paprika

Was es ist

13. 2. 2021

1983 habe ich dieses Gedicht von Erich Fried selbst vortragen hören. Ein Freund hatte den Termin herausgefunden, irgendwo in Bochum, wir sind zu dritt hingefahren, von Wuppertal aus. Und im ganzen Saal waren höchstens noch einmal so viel Menschen. Oder lass es zehn gewesen sein, aber so viele waren es nicht. Und der Dichter hat auch dann seine Gedichte vorgetragen. Eindrücklich; diese Stimme. Und „Was es ist“ schlug damals ein.

Hier dann von einer Aufnahme.

Erich Fried, Was es ist

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