Archive for the ‘Alltäglichkeiten’ Category

#nachtgedanken 11.09. nichts verliere

11. 9. 2016

http://www.losungen.de/fileadmin/media-losungen/heute/2016/0911.html  Du bist meine hilfe; verlass mich nicht und tu die hand nicht von mir ab, Gott, mein heil! unverlorene grüße von mir!

Die Blume-Necke

28. 6. 2016

Gesehen im Rheinland

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Fisch: alte Regel, neue Regel

17. 6. 2016

Früher
hieß es, Fisch nur in Monaten mit R.

Wegen der fehlenden Kühlkette.
Heute ist das anders,
meinte der Fischverkäufer,
da geht es jeden Monat,
weil die Kühlkette gewährleistet ist.

Ah, sagte ich,
heute heißt die Regel:
Fisch nur in Jahreszeiten mit R.

Pragmatische Hilfe

14. 7. 2015

Ich stehe an der Kasse beim Discounter. Von weiter hinten, drei Regalweiten entfernt, winkt ein Kunde mit einer leeren Flasche und ruft zur Kassiererin: „Die sind beide gestört.“ Sie zuckt mit den Achseln und antwortet: „Ja und? Ich bin auch gestört.“
Dabei hatte sie alles ganz schnell eingetippt und dann auch den Brummknopf betätigt, damit jemand kommt und den Leergutautomaten ent-stört. Aber diese Antwort war gelungen.

Persönliche Apokalypse

30. 5. 2015

Was finde ich da in meinem Spamordner?

Eckhart Strand hat mir gemailt. Der Betreff lässt mich gruseln:
GRAUHAARE: zu Ende für ewig!
Ich denke, mein Ende ist gekommen, denn Grauhaare habe ich, das kann ich nicht leugnen.

Was schreibt er weiter? „Graue Haare? Verjünge um 20 Jahre damit!“ Stimmt, das ist doch der neue Trend, grau gilt als schick und jung. Meint das der gestrandete Eckhart?

Ich lasse mir das Bild anzeigen. Es bewirbt eine Kur für die Haare. „Wissenschaftler in Siena“, heißt es da, „haben ein Erzeugnis entwickelt, das – im Gegensatz zu den Haarfarben – die Haare nicht zerstört“.  Die Haarfarbe, egal welche, führt unweigerlich zur Glatze?  Dann wären Grauhaare ja eine wohltat – warum das ändern? Aber auch die angepriesene Haarkur „zerstört nicht die Haare“. Was denn nun? Das verwirrt mich jetzt.

Na,für 59 Euro wird es einigen Spaß geben auf dem Kopf, da bin ich mir sicher. Danke, Eckhart!

Der Klick aufs Bild führt vermutlich zu einem trojanischen Pferd. Es gibt auch eine eigene Homepage für das Produkt. Ohne Impressum. Wie wunderbar… 🙄

Alte Wege

30. 1. 2015

Wochenends, Abend, im Winter, nach acht. Dass jetzt jemand noch klingelt. Der Vater öffnet. Ein junger Mann steht vor der Tür.

Jetzt noch eine milde Gabe? Von wegen. Er wolle fragen, ob der Sohn nicht auch auf dieselbe Fete wolle, er könne ihn mitnehmen. Der Sohn kommt die Treppe herunter, ist überrascht. „Hättest du nicht vorher eine Nachricht schicken können?“ Ja, SMS und WhatsApp kann er gut, der Sohn. Der Vater schmunzelt und kann sich nicht zurückhalten: „Ja, das ist voll die Achtziger. Da ist man auch einfach so vorbeigekommen.“
Der junge Mann legt noch eins drauf und sagt: „Ich mache das auch gern so.“

Manches geht, scheint’s, nicht verloren.

Aufschub

17. 12. 2014

Da denke ich, ich habe den Beitrag richtig in die Warteschlange gestellt. Und siehe da, ich schaue nach: Nein, nichts passiert.
Heute morgen folgen zwei Besprechungen aufeinander, im Büro sind vor dem Fest noch Dinge zu regeln, erst kurz vor zehn schaue ich auf den Blog. Und merke, er ist nicht da. Nein, jetzt ist es mir zu spät. Dann kommt er eben morgen.

ich bin insgesamt ins Hintertreffen geraten. Die Losung vor genau einer Woche hatte Heilung zum Thema. Das muss ich in meinen Nachtgedanken so intensiv  beschrieben haben, dass ich Wünsche für meine Gesundheit erhielt. Sie kamen leider passend, mich hatte ein grippaler Infekt ereilt. Er verlief nach dem Motto: „Man stirbt nicht daran, aber man kommt sich so vor.“ Alles ist herum, mit strahlender Gesundheit schaue ich nach draußen – und begrüße den zurückgekehrten November.

Nun gut, auch Pfarrersleut langweilen sich nicht vor dem Weihnachtsfest, was Aufschub bekam, muss nun erledigt werden. Und auch bei theomix gibt es Aufschub. Der Beitrag für morgen, na ihr wisst schon…

Der große Wurf

20. 9. 2014

Der große Wurf manchen Tages ist der in die Mülltonne.

Alltäglich: Herumlabern am Feiertag

30. 5. 2013

Wisst ihr, mir ist wirklich nichts Tolles eingefallen heute. Ich hab schon ein paar Mal was zu Fronleichnam geschrieben. Und ich merke deutlich: Besser als damals werd ich nicht.

Die Wetteraussichten sind trübe, beim Schreiben platschen wieder dicke Tropfen an die Fensterscheiben, beim Hereinholen der Mülleimer bin ich unangenehm genässt worden.

Und ihr merkt, wenn ich will, kann ich herumlabern. Das hat jetzt mit dem Feiertag nichts zu tun. Eher damit, dass mir nichts Besseres eingefallen ist. Draußen das Wetter ist flüssig, dieser Beitrag ist mehr: er ist überflüssig. Ich glaube trotzdem, ich mache Absätze in den Text, sonst liest ihn niemand. Und ihr verpasst womöglich eine Pointe. Aber nix da: Es gibt keine.

Alltäglichkeit: Korrekturen

4. 5. 2013

Immer wieder muss ich korrigieren, –  zum Beispiel meine Texte. Am PC haue ich zu ungestüm in die Tasten und vertausche Buchstaben. Und bei der Handschrift? Ach, reden wir über Schönes.

Auch manche Aussagen muss ich korrigieren. Wie zum Beispiel neulich über die Post. Schrieb ich, der Briefdienst wäre nicht mehr. Von wegen. Wie der Phönix aus der Asche. Er ist wieder da, holt die Post ab und fährt sie aus.Ich hoffe, dabei bleibt es vorerst. Nicht, dass ich das wieder korrigieren muss.

Schlechtes Gewissen

18. 4. 2013

Auch eine Alltagserscheinung?
Das schlechte Gewissen. Es meldet sich verzögert (1. Variante) oder schnell (2. Variante)

Erste Variante: Unerledigtes sammelt sich. Im Zwischenmenschlichen bringt das kein gutes Gefühl. Wenn ich dann nichts daran tue und entweder mit Vorschubhandlungen eine Klärung verzögere oder mich mithilfe irgendwelcher (auch nichtmaterieller) Stimulationen davor drücke, dann meldet sich irgendwann das schlechte Gewissen.

Zweite Variante: Schuldbewusstsein rührt sich („Das hättest du nicht tun dürfen!“ Oder „Jenes hättest du tun müssen!“) Dann meldet sich das schlechte Gewissen schnell.

Letzten Endes habe ich keine Lösung für das Problem. Aber deswegen mache ich mir kein schlechtes Gewissen.

40 Alltäglichkeiten – die 41: Ostern

31. 3. 2013

Verrechnet? Ja. Denn es ist Ostern.
Es fällt aus dem Rahmen.

Verrechnet hatten sich die Mächtigen.
Er war doch mundtot gemacht.
Und andere reden fröhlich weiter.
Sagen, er lebe.

Verrechnet hatten sich die Freunde, Männer und Frauen.
Sie wollten doch trauern, aufrichtig und echt.
Aber dazu kommen sie nicht.
Sie erfahren sein Leben.

Verrechnet hat sich der traurige Haufen der Christen.
Der Glaube hatte doch keine Zukunft mehr.
Und plötzlich weht neuer Wind.
Leben – macht Feuer aus der Glut.

Ein fröhliches Osterfest!
Möge es aus dem Rahmen fallen.
Und wenn nicht das Fest, dann eben ihr!

40 Alltäglichkeiten – die 40: Glauben

30. 3. 2013

Glauben – alltäglich? 39 Beiträge lang war kaum etwas davon zu spüren. Aber heute ist die Rede davon, was für mich alltäglich ist am Glauben:

Gott glaubt mich.

Genau so und nicht anders herum.
Wie ich glaube und was, und ob oder ob nicht und wie das alles sei – darüber kann ich mir einen Kopf machen. Aber das andere ist viel alltäglicher.
Gott glaubt mich.

Etwas hält mich und trägt mich; meine Sehnsucht, meine Glücksmomente, meine Trauer, meine Sorge, das Graue und das Regenbogenbunte. Alles gehalten und umgeben von Gott.

Gott glaubt mich: Das macht mich gelassen und hält mich am Laufen. Oft lässt mich das abends  beruhigt in die Kissen sinken und morgens hoffnungsfroh wieder aufstehen..

Nicht jede Nacht beschert mir Ruhe und nicht jeder Morgen Freude. Keine Bange, da sehe ich mich ganz normal. Doch unter dem Normalen gibt es für mich noch eine Normalität, die ist nicht zu fassen, und sie trägt und hält mich. Zuweilen ist der Glaube Gottes unspürbar nah.

Ist sehr paradox. Und doch nötig gegen all mein Bemühen, etwas zu erreichen…
Brauche ich alles nicht.
Da ist jemand, der macht etwas aus mir. Der interpretiert mich wohlwollend.

Und mir geht es gut.

40 Alltäglichkeiten – die 39: Müll

29. 3. 2013

Kein Alltag ohne Müll. Und er muss entsorgt werden, von den kleinen Behältnissen in die großen Eimer. seit ein paar Jahren dürfen wir alles selbst sortieren: Papier, Glas, Kompost, „Wertstoffe“ und Restmüll. Alltäglich ist auch das Jammern über diese Zwänge.

Heute, an Karfreitag noch zwei kleine Gedanken zu Menschen und Müll: Es gibt tausende, die leben auf Müllhalden. ernähren sich von dem, was andere nicht mehr als verwertbar ansehen.

Und schlimm ist, wenn Menschen als Müll betrachtet werden, als unwertes Leben, als verachtete Kreatur oder als verfügbare Masse, in der der Einzelne nichts wert ist. Menschen sind kein Müll. (Aber reden ihn manchmal. Aber das steht auf einem anderen Blatt. 😉 )

Kein Alltag ohne Müll. Wird er nicht entsorgt, ersticken wir am Dreck. Auch innerlich.

40 Alltäglichkeiten – die 38: Essen und Trinken

28. 3. 2013

Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen. Leiblich leuchtet das ein. Beim Seelischen dauert es vielleicht länger, es nachzuvollziehen.

Wie gut tut es, in angenehmer Gesellschaft gemeinsam zu essen. Und selbst eine Mahlzeit alleine zu sich zu nehmen, kann sehr unterschiedlich sein: Schlinge ich herunter oder lasse ich mir Zeit? Ist der Tisch sauber oder sind da noch Altgeschirr und Bio-Streu der letzten drei Mahlzeiten? Decke ich den Tisch wie zu einem Fest oder kommt alles ratzfatz aus den Schubladen auf die Tischplatte?

Manchmal sind die Anlässe nicht so schön, wie Beerdigungskaffees zum Beispiel. Obwohl gerade die wichtig sind, weil sie den nächsten Angehörigen ein paar Stunden Ablenkung bringen.

Und manchmal ist der Appetit gezügelt, weil sich ein mulmiges Gefühl untermischt. Man weiß, etwas Großes, Unangenehmes kommt auf einen zu, Prüfung, Gerichtsverhandlung oder mehr. Daran erinnert der heutige Gründonnerstag.

40 Alltäglichkeiten – die 37: Lücken

27. 3. 2013

Immer wieder entstehen Lücken im täglichen Ablauf. Wer sie zu nutzen weiß, hat es gut. Denn Däumchen drehen ist unproduktiv. Da wäre schon gar nichts tun sinnvoller – oder wissen, wie die Lücke sich sonstwie füllen lässt.

So ist mir einmal passiert: Ich hetze mich ab, um am Alleszumeinheitspreis-Tag  pünktlich zu Beginn beim Frisör zu sein. Mist! Aufgehalten worden. Zehn nach neun. Wie viele jetzt vor mir dran sind?

Ich hechte in den Salon – niemand da, außer den Frisörinnen. Kam sofort dran. Als es ans Bezahlen ging, war immer noch sonst niemand da. Blieb ich noch auf einen Schwatz. (Und zum Lachen gab es auch genug. Das nur von wegen gestern.)

So etwas ist natürlich ein Glücksfall. Ich hatte mich extra mit dem Smartphone gegen Langeweile in der Wartezeit gewappnet. Und habe es dann gar nicht aus der Tasche gezogen.

Ob das jetzt alltäglich ist? Doch, schon, alle paar Wochen muss ich mein Fell scheren lassen. Und, ganz ehrlich, ich wusste nicht, was ich heute schreiben sollte, und musste eine Lücke füllen. 😉

40 Alltäglichkeiten – die 36: Lachen

26. 3. 2013

Kein Tag ohne Lachen? Das weiß ich nicht. Aber Lachen macht vieles leichter, auch den Alltag. Gerade im Alltag. Es ist so ein bisschen die unauffällige Würze.

Ganz zu Anfang des Blogs habe ich geschrieben, wie sehr mir ein Lachen im Gottesdienst das Herz leichter macht. Aber auch an anderen Stellen meines Alltags ist es herzerfrischend wichtig.

Es wird mir jetzt zu ernst, was Witziges habe ich gerade nicht auf Lager. Und NEIN, Psychofritz, du erklärst jetzt NIX!

Einen lustigen Tag noch! 🙂

40 Alltäglichkeiten – die 35: Wiederholungen

25. 3. 2013

Alles nur ein Mal? Das wäre kein Alltag, wenn es sich nicht wiederholte.

Wenn besetzt ist, muss ich noch einmal wählen – oder ich drücke die Wiederholungstaste. Irgendetwas nicht verstanden? Wiederhole, ein bisschen deutlicher.

Ärgerlicher, wenn ich Mühe für ein Dokument aufwende und vergesse, es abzuspeichern. Dann ist wiederholen auch ein „wieder holen“, aus den  Erinnerungen. (Wie oft ist mir das passiert in den Anfängen „meines“ Computerzeitalters – damals wirklich alltäglich…)

Woran das liegt? Der innere Psychofritz kann mit zahlreichen Erklärungen aufwarten, von der demenziellen Struktur des Alltags bis hin zu inneren Widerständen gegen diese Maschinen. Für ihn müssen es immer tiefe Bedürfnisse sein, alles andere wäre zu oberflächlich.

Und natürlich muss ich jetzt als Gag den Text wieder von vorne beginnen. Abgenutzt, aber muss wohl sein.

Alles wiederholt? Das wäre kein Alltag, wenn es nicht einzigartig wäre. Wenn ich anrufe, kommen Anrufe auch direkt an. Und manche verstehen mich gut. Einfach so.

Verrückte Welt. Wiederholungen stützen.

 

 

40 Alltäglichkeiten – die 34: Nähe und Distanz

23. 3. 2013

Ein gefundenes Fressen für den inneren Psychofritz, uns hier alle mal zuzulabern… Denn  irgendwie ist das ja immer ein Problem: So total Distanzierte sind ätzend – abweisend und arrogant. Und die, die nah sein wollen – bäh, die möchten einem am liebsten auf dem Schoß sitzen. Und die Nähesucher sind dann ja nicht die knackigen Typen, sondern so ’ne Sorte „berühr mich, dann transpirier ich“.

Eigentlich ein furchtbares Thema, weil jeder jetzt was dazu blubbern kann. Mal ehrlich – und ich will jetzt gar nicht aufdringlich sein – wie hältst du es mit Nähe und Distanz? Wer kriegt Küsschen zur Begrüßung, wer nur einen schlappen Gruß? Wer kriegt noch mehr und wen guck ich mit dem Dings nicht an?

Eigentlich ja interessant, aber diese vielen neugierigen Blicke. Besser, ich lasse gar nichts raus. Wen geht das überhaupt etwas an? Solche Intimitäten abzufragen. Sind keine? Aber hallo, der Grat ist schmal. mein lieber Schwan…

Und was sagt jetzt der innere Psychofritz dazu? Na komm, bleib fort…

40 Alltäglichkeiten – die 33: Uhren

22. 3. 2013

Über Uhren habe ich wirklich noch keinen Beitrag geschrieben? Dabei gibt es für uns Mitteleuropäer kaum etwas Alltäglicheres. In fast jedem Raum gibt es eine, ich trage eine am Körper, am Armband. Und am PC steht die Uhrzeit auch.

Pünktlich sein ist wichtig. Ohne Flachs: Mir auch. Am liebsten bin ich fünf Minuten vorher da. Schnell ein Blick auf die Uhr und ich weiß, wie viel Zeit noch ist.

Vorbei sind die Zeiten, in denen das Zeit messen mühsam war und Angaben wie „Sonnenuntergang“ oder „erster Hahnenschrei“ exakt genug sein mussten. Ein wenig neidisch klingen die Berichte über uhrferne Kulturen weit weg.

Wir sind anderes gewohnt: Übergänge am Bahnhof von 4 Minuten gehören zum Alltag vieler dazu. Und kommt der eine Zug 5 Minuten zu spät, ist der andere vielleicht schon fort. Wenn ein Termin beginnt, gesteht man nur Menschen an der Universität das akademische Viertel zu. Überall anders ist das eine reichliche Verspätung.

Da könnten wir jetzt  philosophisch werden. Aber ob das noch alltäglich ist? Und haben wir überhaupt die Zeit dazu?  Komm, wir nehmen uns fünf Minuten. Schau mal auf die Uhr…


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