Einen Raum mit Gebeten füllen – so viel zum 05.05.

Die ehrenamtliche Organistin und der ehrenamtliche Mesner haben abgesagt. Ich bin in dem Kapellchen im Wohngebiet alleine.  Früher hätte ich dann zehn  Minuten nach geplantem Beginn die Segel gestrichen.

Nun  denke ich, ich will nicht umsonst gekommen sein. So wähle ich die Liturgie für die Vesper, die im Gesangbuch steht. Lese laut für mich. Für die Lesung stelle ich mich an den Altar. Sehe wie ein Passant mit angeleintem Hund vorbeigeht und in die geöffneten Türen des Raums schaut.

Nicht nur deswegen hat es sich gelohnt, sondern auch um meinetwillen: ich bin friedlicher gestimmt als es so ein leerer Gottesdienstraum erwarten lässt. Ich habe ich ihn ja auch mit Gebeten angefüllt. Bis zum nächsten Mal. Ich lasse es in mir arbeiten, was geschehen kann, dass der Raum wieder mehr Menschen aufnimmt…

 

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2 Antworten to “Einen Raum mit Gebeten füllen – so viel zum 05.05.”

  1. ig Says:

    Ja genau. Ich habe selber schon „warm gebetete“ Orte erlebt, wie eine Freundin es mal ausdrückte, Taizé is so warm-gebetet…..
    Grüße – ig

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