Ohne Karneval 

Er fehlt mir nicht, der rheinische Karneval. 

Einerseits habe ich es mit ihm versucht. Im rheinischen Westerwald. Den Kindern zuliebe am Straßenkarneval teilgenommen. Das war sogar ganz schön.  Und wegen der kirchlichen Präsenz an (Senioren-)Sitzungen. Das war stets sehr anstrengend. Doch Karneval ist mir eine Fremdsprache geblieben und ich war nicht geeignet und willens sie zu lernen. Man muss den Karneval mit der Muttermilch aufgesogen haben, ist mein Resümee.

Andererseits habe ich gelernt, wie sehr Menschen hier mit Herzblut mitwirken und dass etwa die Gestaltung eines Wagens auch gemeinschaftsbildend sein kann.

Nun, er fehlt mir nicht, der rheinische Karneval. Doch wünsche ich allen, die ihn  mögen, viel Freude. 

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8 Antworten to “Ohne Karneval ”

  1. herr_momo Says:

    Der letzte Absatz ist gut und richtig.
    Den kann ich auch so unterschreiben

  2. Gisela Zierau Says:

    Am Aschermittwoch ist alles vorbei…

  3. Babbeldieübermama Says:

    Wir haben ihn auch nicht mit der Muttermilch aufgesogen. Trotzdem haben wir jahrelang und sehr freudig daran teilgenommen. Irgendwie muss man dazu geboren sein oder bekloppt genug sein. 🙂

  4. emhaeu Says:

    Geht mir auch so, als lebenslanger nichtrichtiger Kölner. Mit einem gewissen Erschrecken habe ich gestern die alljährliche Broschüre des örtlichen Karnevalvereins aus dem Briefkasten gefischt: Oh, es geht schon wieder los.

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