alter streit, komische antwort – so viel zum 25.02.

Zur Predigt morgen:

Der Text steht im Lukas-Evangelium, Kapitel 10, 38-42.

Jesus soll in einem alten Geschwisterstreit vermitteln. Die Fleißige beschwert sich über ihre faule Schwester. Und Jesus gibt der Faulen recht. Oder?

Ich bin froh, dass ich 30 Jahre um diesen Text herumgekommen bin. Mir war diese Geschichte immer zu kantig und zu provozierend. Mit einem offenen Abschluss – unbefriedigend.

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7 Antworten to “alter streit, komische antwort – so viel zum 25.02.”

  1. emhaeu Says:

    Kontemplation und zuhören ist halt manchmal
    besser als Geschirr zu spülen, vor allem, wenn ein Jesus redet

  2. Miriam Waldbach Says:

    Lieber Theomix,

    genau so einen Streit gab es bei uns auch am Wochenende, als die große Tochter von der Uni nach Hause kam. Sie meinte, dass die jüngere Tochter fauler sei.
    Ich meinte daraufhin, dass jeder sein Leben so ausrichtet, wie es ihm passt.
    Ich erntete böse Blicke.

    Aber im Text in der Bibel ging es darum, dass die faule Tochter sich Zeit nimmt zum Zuhören und die fleißige dem Gast, welcher Jesus war, imponieren wollte.

    Ich merke nur, wie schwer es ist, gerecht zu sein.
    Und ich merke, wie schwer es ist, eine Mutter zu sein.

    • theomix Says:

      Da hast du wohl recht.

      Allerdings, bei Martha steht da nichts vom Imponieren wollen.

      • Miriam Waldbach Says:

        Das habe ich vielleicht da hineingelesen.
        Viele sagen: “ Gucke mal, wieviel ich arbeite.“ und machen dann mürrisch die Arbeit.
        Wenn man bei der Hausarbeit singt, geht alles viel schneller von der Hand und man ärgert sich auch nicht darüber, dass man mehr als andere Menschen arbeitet und gönnt der Schwester die Aufmerksamkeit von einer bedeutsamen Person.

        • theomix Says:

          Ich glaube schon, dass die sangesfreie Variante weiterführt. Auch wenn die Geschichte dadurch unbequemer wird.

  3. Hase Says:

    bei uns gab es die Predigt dazu in Reimform
    als alle klatschten, gab der Pfarrer zu, dass er nicht selbst gereimt hat
    mir persönlich gefällt die Geschichte, weil ich auch immer „fauler“ war als meine Schwester, aber gut auf Menschen zugehen kann und ihnen zuhöre!!! Ich dachte immer, ich sei weniger wert, weil ich nicht so schaffen konnte. In einem elterlichen Betrieb zählte die Arbeit immer mehr als die menschlichen Bedürfnisse

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