Martin lässt es singen

Die Martinssinger. Hier am Ort wird es getragen von der (Katholischen) Grundschule, und viele Eltern gehen mit. Ich selbst bin als Dritt- und Viertklässler mit ein paar anderen Kindern durch Wuppertaler Straßen gezogen und habe ein bisschen was gesungen und mich über Bonbons und anderes Süßes gefreut. Die Kinder heute hatten eine Sammelbüchse dabei. Das war auch so angekündigt, es gab vorher Hinweise, an welchem Tag die Kinder kommen.

Martinssingen wäre eine Alternative zu Halloween, meine ich. Und träume weiterhin davon, nach einem Reformationsgottesdienst, in einer Gruppe von Entschlossenen, mit vielen großen Tüten Lutherbonbons unterm Arm, längs der Häuser zu ziehen und den Leuten Bonbons in die Hand zu drücken. Das ist Gnade: Du bekommst Süßes statt Saures…

9 Antworten to “Martin lässt es singen”

  1. Arabella Says:

    Bei uns in Sachsen gibt es um diese Zeit Reformationsbrötchen, ein feines Rosinengebäck.

  2. Sabine Waldmann-Brun Says:

    Super Idee. Denken an einen, der es gut gemacht hat und nicht an Zombies oder Skelette…

  3. Hase Says:

    Das ist eine wirklich gute Idee ….

  4. nandalya Says:

    Halloween ist für meine Begriffe reiner Kommerz, der nichts (mehr) mit Religion zu tun hat. Aber Halloween verkauft sich besser, als ein St. Martin und andere Heilige. Die sind nicht mehr „hip“ genug.

    • theomix Says:

      In den rheinischen Breiten (mindestens) sind Martinsumzüge beliebt, wegen Reiter auf einem Pferd und Mantel mit Schwert teilen. Es ist aber auch nicht kommerziell genug…

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