gast predigt

In vier oder fünf Kirchen war ich bereits zu Gast, habe nach dem Beginn mich kurz vorgestellt. Hier ist es nicht nötig. Etwas wie Zuhause weht mich an. Eine Atmosphäre, die immer noch bezaubert. Und, so viel war auch im Nachgespräch klar, das liegt auch an den Menschen, die einen willkommen heißen.

Ich kenne ja auch noch alle – abgesehen von neuen Konfirmanden. Und an ihnen merke ich, hier ist nicht mehr „meine“ Gemeinde. Aber sonst eben schon. Und wenn es hinterher noch einen Kaffee gibt, wird ja nicht nur der Bauch warm. Das Herz auch.

Die Küsterin will früher gehen, vermuten einige beim lang ausgedehnten Beisammensein. Ach, ich kann ja abschließen, denke ich – und da erst fällt mir ein, nein, ich habe ja keinen Schlüssel mehr. Ich sag es der kleinen Runde, wir haben zu lachen.
Plötzlich bin ich für ein, zwei Stunden zuhause. Mehr braucht es nicht.

Und behaltet euch das, wünsche ich dieser Gemeinde insgeheim: dass ihr allen ein Zuhause anbieten könnt für eine Weile.

2 Antworten to “gast predigt”

  1. Hase Says:

    danke, das liest sich sehr schön🙂
    alles Gute dir !

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