Gönnen für die Ewigkeit

Strebst du nach des Himmels Freude
und du weißt’s nicht anzufassen,
sieh nur, was die andern Leute
mit Vergnügen liegen lassen.

Dicke Steine, altes Eisen
und mit Sand gefüllte Säcke
sind den meisten, welche reisen,
ein entbehrliches Gepäcke.

Lass sie laufen, lass sie rennen;
nimm, was bleibt, zu deinem Teile.
Nur, was sie dir herzlich gönnen,
dient zu deinem ew’gen Heile.

Wilhelm Busch, aus: Kritik des Herzens

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2 Antworten to “Gönnen für die Ewigkeit”

  1. minibares Says:

    Wilhelm Busch, der kann’s.

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