Die Presse hält der evangelischen Kirche den Spiegel vor

Was ist das für ein Rauschen im Blätterwald? Seit einem Vierteljahr, beobachte ich, dass profane, säkulare Zeitungen kirchliche Arbeit grundsätzlich bejahen oder die evangelischen Kirchen sogar an die eigentlichen Aufgaben erinnern.

Warum das gerade jetzt passiert? Ich habe Vermutungen, aber keine Gewissheit. Ich beobachte eine Schieflage, die allmählich gekommen ist: die Selbstvergessenheit nimmt wohl zu. Oder?

 

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2 Antworten to “Die Presse hält der evangelischen Kirche den Spiegel vor”

  1. Tausend Says:

    „Jetzt müssen wir erst recht Weihnachten feiern.“

    „Wir könnten uns auch ohne viel Gehabe auf das Gute, auf Offenheit und Akzeptanz besinnen.“

    „Aber das wäre zu unspektakulär und undemonstrativ.“

    „Ich lasse mir doch von einem kaputten Sozialgefüge nicht vorschreiben, wann ich Weihnachten zu feiern habe.“

    :-p

    • theomix Says:

      Die innerkirchliche Denke ist zurzeit eher, dass man nur genügend Rumstata produzieren muss, damit man wahrgenommen wird. Und nur wenn man wahrgenommen wird, ist man ja relevant. Das Sympathische an den Zeitungsberichten ist, dass es hier um das ganz Unspektakuläre, Normale geht. (Also, das gilt am wenigstens für den Bekehrungsbericht in der Bild; na gut.)

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