Seitengespräch im Café: Besser wäre ungehört

Sie trägt ein beiges Jäckchen, hat dunkel lila Fingernägel, ein sehr angestrengtes Gesicht. Der Mann ihr gegenüber im blau-karierten Hemd, mit Brille. Verhandelt wird über ein sachliches Thema, er berichtet von einer familiären Situation. Deutlich im Café zu hören ist das Stichwort „Gewalterfahrung“, und auch von anderen „psychologischen Problemen“ ist die Rede.

Interessant, aber es geht mich nichts an. Manchmal sollte man ein Arbeitsfrühstück in Räume ohne Publikumsverkehr verlegen.

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2 Antworten to “Seitengespräch im Café: Besser wäre ungehört”

  1. freiedenkerin Says:

    Erinnert mich an ein mit großer Lautstärke geführtes Handy-Gespräch neulich in der Trambahn, da wurden sämtliche intime Details der Familie vor den zum Zuhören gezwungenen Mitpassagieren in allen Details ausgebreitet, vom sexuellen Missbrauch durch den Vater, Stiefvater und einem Onkel angefangen bis zum Großvater, der an Aids verstorben ist…

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