Fülle und Kraft

„Ich persönlich habe als Predigerin oft das Gefühl, ich bin nur dazu da, um den Bibeltext richtig zur Wirkung zu bringen – mehr muss ich eigentlich gar nicht machen. Die Kraft kommt ja nicht aus mir, sondern aus den Geschichten, die da erzählt werden.“

Katharina Oxen
http://www.weblogs.evangelisch.de/inhalte/88028/02-09-2013/kathrin-oxen-schrumpfen-der-vereinskirche-kein-verlust

Auch da sagt Katharina Oxen wieder etwas, was ich anfangs unterschätzt habe. In den letzten Monaten predige ich so: Es sind keine dicken Striche, die ich von damals in Heute ziehe. Eher zarte Linien: ich versuche den Text zu erklären; suche den Punkt, wo es mich trifft oder wo ein Widerhaken ist. Und davon rede ich.

Weisheitsgeschichten sind seitdem viel seltener von Belang und Selbstgedichtetes erst recht.  Nicht wer predigt, bringt die Fülle. Das wäre anmaßend. Fülle wird geschenkt. Wenn sie kommt, kann sich auch eine schlechte Predigt nicht dagegen anstellen… 😉

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2 Antworten to “Fülle und Kraft”

  1. minibares Says:

    Predigten, die lang sind, da schalte ich irgendwann ab.
    Bei kurzen höre ich aufmerksam zu.

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