Zielgruppen oder was?

„Es braucht keine Zielgruppen-Gottesdienste, wenn die Liturgie und Predigt gut gestaltet ist und die, die kommen, gut bedacht sind.“
Katharina Oxen

http://www.weblogs.evangelisch.de/inhalte/88028/02-09-2013/kathrin-oxen-schrumpfen-der-vereinskirche-kein-verlust

Auch hier stimme ich zu. Sorgfalt statt Verzetteln, so nenne ich die Alternative. Auch in Westdeutschland wird es auf dem Land nicht allzu viele „alternativen“ Gottesdienste geben. Hier geht es eher um ein stabiles Angebot. In den Städten kann es anders aussehen.

Ich habe es jedenfalls genossen, in der Doppelaufgabe „eigene und Vertretungs-Gemeinde“ überwiegend „klassische Gottesdienste“ zu feiern. Schöne Lieder auswählen und gute Gedanken für eine Predigt finden – das hat mir Freude gemacht.

 

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4 Antworten to “Zielgruppen oder was?”

  1. preachitbaby Says:

    Diese Aussage blieb gestern aus dem Interview auch bei mir hängen. Einerseits bin ich geneigt, zuzustimmen. Andererseits mache ich wohl schon zu lange Zielgruppenarbeit um zu wissen, wie sehr die Form „klassischer Gottesdienst“ Menschen von Grund auf fernhält. Es bliebe die Frage: Was ist ein Zielgruppengottesdienst? Für mich kann das ein Kneipenabend sein, aber ich weiß nicht, ob Frau Oxen das gemeint hat.

    • theomix Says:

      Was Alternatives in der Kneipe finde ich interessant. Es gab bei uns einen Trend, in Zielgruppengottesdiensten „das Heil zu suchen“ und zu meinen, das könnte mehr Menschen anlocken als ein Gottesdienst, der für alle sein soll und niemanden anspricht. Doch das klassische spricht nicht nur manche an, es ist auch das, was die Verantwortlichen kennen und können.
      Es geht Katharina Oxen um die Möglichkeiten, die eine Gemeinde in der ländlichen Diaspora hat. 5 Gottesdienststätten, 15 Dörfer, da hat sich’s dann mit alternativen Formen. Oder man muss woanders abspecken.
      In der Stadt ist es anders. Für die städtische Kultur braucht es Kneipenabend-Gottesdinste, ungewohnte Klänge sonntags früh, Kaffee und Kuchen in der Kirche, und und und.
      Es bleibt wohl so, dass es nicht die eine Lösung für Alles und alle gibt. Genau hingucken hilft.

  2. Gutmensch Says:

    Ha, ich habe Spaß, hier ein wenig rumzulesen und zu kommentieren.

    Im Interview von Frau Oxen fiel mir folgender Satz auf:

    Und die Inhalte? Wie sollte christliche Rede in einer nachchristlichen Zeit aussehen?

    Oxen: Da sehe ich zwei unterschiedliche Bereiche: Nach innen – für die Kirchennahen – sollte die Predigt geistliche Nahrung und Stärkung geben. Sie sollte ermöglichen, dass die Leute weiterkommen, dass sie ihre positiven und negativen Erfahrungen im Glauben und Leben integrieren können.

    Super, so soll es sein. Eine Predigt soll „ermöglichen, dass die Leute weiterkommen“… nicht dass sie weiter kommen (im Sinn von „nicht verprellt werden“). Darüber musste ich lächeln.

    Schöne Grüße.

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