Altes neu: Eine Tageslosung

Alle paar Jahre kann ein Bibelwort neu gezogen werden. Jetzt sechseinhalb Jahr später. Es trifft immer noch, was war das jetzt mit Griechenland? Und wie geht es den Ländern in Afrika und Asien?

https://theomix.wordpress.com/2008/10/16/zur-bankenkrise-aktueller-kommentar-2600-jahre-alt/

 

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10 Antworten to “Altes neu: Eine Tageslosung”

  1. nandalya Says:

    Durch meine Selbstständigkeit, aber auch vorher schon, habe ich Einblick in die Zahlen von Firmen. Wie dort Geld vermehrt werden soll widert mich oft an. Zum Teil betreiben Firmen diese Art Finanzmanagement sehr erfolgreich. Wir nennen sie Heuschrecken. Viele in meiner Branche verkaufen sich für Geld und mehren das der Heuschrecken noch. Und die Dritte Welt verhungert.

  2. tmp Says:

    Griechenland ist ja nun schon ein ziemlich spezieller Fall, weil in dem Land auch ohne Milliardenhilfen aus dem restlichen Europa eigentlich niemand Hunger haben und Leid erleben müsste…
    Ohne die Einzelheiten der Familenclans, die seit Jahrzehnten die Lenkung der politischen und wirtschaftlichen Wege dieses Landes unter sich abmachen, zu kennen, wäre es für alle ein Zeichen von Glaubwürdigkeit, wenn man dort mal die Krummen Geschäfte am Fiskus vorbei, die geradezu brutale Vettern- und Günstlingswirtschaft, die bevorzugten Pfründen der Beamten endlich abschaffen und das Ganze Land auf wirtschaftlich solide Füße stellen würde,,,
    Die Probleme in Griechenland sind nicht die übrigen Europäer, die das aber Geld geben sollen, sondern uralte Verkrustungen und liebgewordene Privilegien einiger weniger, unter denen die Mehrzahl der Menschen zu leiden hat.
    Bis jetzt hat die neue linke Regierung in Athen noch nichts umgesetzt, was die Superreichen Griechen – und davon gibt es eine stattliche Zahl – zu angemessenen Steuerzahlungen veranlassen könnte.
    Würde der griechische Staat tatsächlich ALLE Steuerforderungen durchsetzen, die ihm zustehen, hätte ganz Europa ein großes Problem weniger…

    Die Griechen sollten endlich aufhören, Merkel oder Schäuble
    mit Hitlerbärtchen und in entsprechenden Posen abzubilden, sondern mal das tun, was ALLE Staaten auf diesem Globus tun, bevor sie andere um Hilfe anbetteln, und bevor es Ihnen die gesamte Wirtschaft zerschlägt, nämlich den Reichen und Superreichen in die Tasche greifen und zur Verantwortung ziehen.

    Hört sich ein bisschen nach Gregor Gysi und Sarah Wagenknecht an, muss ich aber leider so ausdrücken…

    • theomix Says:

      Danke fürs Co-Referat. :mrgreen:
      Es geht um das Hin- und Herschieben von Riesensummen. Wer hat die erwirtschaftet. Und wen sollen sie retten?

      • tmp Says:

        Ich habe so einen leisen Verdacht, dass die, die am dringendsten gerettet werden sollten, am Schluss am wenigsten davon haben werden…

        • theomix Says:

          Vor sechs Jahren wurden Banken gerettet. Ob es jetzt besser wird? Gut wäre es ja…

        • tmp Says:

          An die Banken hatte ich gar nicht gedacht, sondern eher an die „normalen“ menschen – wie Du und ich -, die weder Heizung, noch Miete , noch ihr Essen bezahlen können…
          Um ein paar Banken ist es nicht schade… solange keiner drauf sitzt… 😉

        • theomix Says:

          Vielen Dank, doch ich habe eine funktionierende Heizung und kann Miete und Essen bezahlen.
          Und auf einer Bank sitzen ist schön, bei entsprechendem Wetter. Da ist dann niemand notleidend. 😀

  3. kaetheknobloch Says:

    Wie lange es währt, eigenes Gut mit fremden Gut zu mehren? Bis wieder und wieder die ganze Chose zusammenbricht und von unten der Dreck zusammengefegt werden muß. Mayumi hat ja bereits die Richtung beschrieben, die auch ich meine.

    Erst amüsiert, dann mit Fragezeichen in den Pupillen, die sich zu Kopfschütteln purzelbaumten und in einem herzhaften „Chapeau!“ für Ihren Umgang mit der Kommentatorin Interplenar gipfelten, las ich den Linkbeitrag. Alle Achtung, ich versuche mir davon eine Scheibe abzupitzeln! Herzlichst, Ihre Frau Knobloch.

    • theomix Says:

      Danke, ja, das trifft es.
      Ja, die Scheibe sei Ihne von Herzen zu gutem Genusse gegönnt. Es ist eine besondere Herausforderung. So eine Wohlrückmeldung ist herzeurfreulich, Danke!

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