…kommt.

Wenn Gott kommt, dann krempelt seine Geistkraft uns um. So wie es die Liebe tut, die vielfach besungene. Letztlich ist es seine/ihre Liebe, die einen leise anspringt und deshalb gewaltig daherkommt.

Profan zu geistlich, geistlich zu profan, die Grenzen sind offen: Das Hohelied war ursprünglich eine Sammlung von Liebesliedern. Es durfte in der Heilgen Schrift bleiben, weil sich die Vereinigung der Seele mit Gott so schön damit beschreiben ließ.

Nehmt das alte Umkrempel-Lied aus den Neunzigern, wofür ihr es braucht,

und bereitet GOTT den Weg! (Oder besinnt euch, wenn ihr Gott nicht entdecken könnt.)

Ich wünsche euch eine gute Woche!

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12 Antworten to “…kommt.”

  1. Tausend Says:

    Ich habe gerade „NT und Mythologie“ von Rudolf Bultmann gelesen. Er schreibt, das Getrenntsein des Menschen von Gott ist der Zustand der Verfehlung (oder in Anlehnung an Heidegger, der seine Theologie scheinbar sehr beeinflusst hat: der Verworfenheit). Der Mensch ist vor die Entscheidung gestellt, sich zum Göttlichen hin zu öffnen und damit auch seine eigentliche Bestimmung zu erfüllen. Das alles klingt irgendwie schlüssig und richtig, aber eine Anleitung gibts nicht dazu. Wie kann man offen sein für etwas, das man nicht kennt, von dem man nicht einmal eine Vorstellung oder eine Ahnung hat.

    • theomix Says:

      Schwimmen lernen ist ähnlich. Fahrrad fahren auch. Eine Anleitung gibt es bei denen, die sich mit so etwas auskennen. Eine offene Kirche plus ein paar Minuten Zeit reichen manchmal schon.
      Und eigentlich ist alles viel schwieriger.

      • Tausend Says:

        Beides habe ich schwer gelernt, aber ich hatte nie Zweifel, dass Fahrräder und Wasser existieren (jedenfalls nicht vor dem Studium, und da konnte ich schon beides). Ich mag Kirchen, wenn sie leer sind, aber ich glaube nicht, dass Gott in ein Gebäude geht. Ich weiß nicht, was er macht, weil ich ihn nicht denken kann. Und wenn ich ihn mir denke, dann hab ich ihn mir ausgedacht.

        • theomix Says:

          „Geh hin, wo du nicht kamst. Sieh, wo du siehest nicht.
          Hör, wo nichts schallt und klingt, so bist du wo Gott spricht.“
          Sagt der Cherubinische Wandersmann. Die Mystik versucht das Unsagbare zu sagen und weiß doch, dass sie scheitern muss.
          Gott ist größer als ein Gebäude. Ob eins aus Stein oder ein gedachtes. Ohne Denken und ohne Räume, in denn er verehrt wird, ist es kaum möglich, zu ihm zu finden, meine ich. Außer vielleicht über den Weg der Mystik.

        • Tausend Says:

          Man kann allerlei neben den Bedeutungen sprechen, um nicht dingfest machbar zu sein. Mag sein, dass ein Mensch Gott dort findet. Es kann auch sein, er schafft sich damit eine eigene Welt, und wenn er will, ist dort auch ein Gott, so, wie er in diese Welt passt. Das steht jedem frei. Aber es ist etwas anderes.

        • theomix Says:

          Christian Morgenstern:
          Gespräch einer Hausschnecke mit sich selbst

          Soll i aus meim Hause raus?
          Soll i aus meim Hause nit raus?
          Einen Schritt raus?
          Lieber nit raus?
          Hausenitraus –
          Hauseraus
          Hauseritraus
          Hausenaus
          Rauserauserauserause …

          (Die Schnecke verfängt sich in ihren eigenen Gedanken oder vielmehr diese gehen mit ihr dermaßen durch, dass sie die weitere Entscheidung der Frage verschieben muss.)

    • tmp Says:

      Fragen und Zweifel sind schon mal eine gute Ausgangsbasis… 😉

  2. allemeineleidenschaften Says:

    vielen Dank! 🙂

  3. Hase Says:

    Danke 🙂
    Ich mag die Lieder, die wir aus dem Hohelied der Liebe schon im Chor gesungen haben !
    Dir auch eine gute Woche

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