Spuren im Sand, Espresso-Remix

Manchmal
hättest du ruhig sagen können
dass du an meiner Seite warst.
Das waren Tage
wie Espresso ohne Zucker
bitter und schwarz.

Wo Scheitern zum Ende führt,
da fängst du an.
Das predigt sich leicht
und lebt sich schwer.

(Original: zum Beispiel hier.)

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30 Antworten to “Spuren im Sand, Espresso-Remix”

  1. allemeineleidenschaften Says:

    gefällt! Sehr!

  2. interplanetar Says:

    Aktuell qualitätiv prüfbare, sachlich und inhaltlich fehlerfreie Information, samt alternativem Auswahlangebot, zur partnerschaftlichen Entscheidungsfindung, ist „gut“. Ansonsten ist gar keine Meinungsbildung möglich. Ständige Überprüfung der Handlung, gegebenenfalls Ersatz durch bessere und wirksamere Verfahren ist zweckmäßig.

  3. hohesundtiefes Says:

    Hat dies auf Hohes und Tiefes rebloggt und kommentierte:
    Meins.

  4. Hase Says:

    sehr schön !
    danke für´s Teilen 😉

  5. tmp Says:

    Wenn ich so Deine Posts der letzten Tage ( … und auch länger zurückliegend ) betrachte, kommt mir irgendwie der Verdacht, dass Du an einer Coffein-Abhängigkeit leiden könntest. lieber Jörg…
    Woran liegt das bloß..?? 🙄

  6. Mirjam Marschall Says:

    Gefühlte Unabhängigkeit, doch der Schatten folgt..

  7. Mirjam Marschall Says:

    Sorry Theomix, ich hatte deinen Text vielleicht falsch verstanden. (Gedichtinterpretationen mag ich aber gern. (-: )

    Da geht ein Mensch einen schwierigen Weg, und irgendjemand begleitet ihn. Kann auch ein Freund sein. Aber, er bleibt unbemerkt und unsichtbar.
    Nachdem der Mensch seine Probleme selbst gelöst hat, erkennt er diesen Freund und macht ihm Vorwürfe, weil er weiß, das der Freund ihm hätte helfen können.
    So seh‘ ich das.. (-:

    • theomix Says:

      Der Begleiter kriegt Vorwürfe zu hören, ja. Ob der Mensch seine Probleme wirklich selbst gelöst hat, bleibt offen. Kann sein, dass der Freund – wie ein guter PC – im Hintergrund gearbeitet hat. 😉

  8. Tausend Says:

    Ich wüsste es gern. Wenn man weiß, dass man als Mensch allein ist, dann ist es eben so und man muss es aushalten. Wenn man wüsste, dass man in einen „göttlichen Kontext“ gehört, wäre das Aushalten leichter, weil man denken könnte, dass ein Gott schon weiß, was er tut. Aber vielleicht würde man auch versuchen zu entkommen und frei zu sein.

    • theomix Says:

      Was soll ich sagen? Es ist so gedeutet. Immer.
      Und in den bitterschwarzen Momenten ist Gott eben nicht da. Dann ist mir egal, ob Gott weiß, was er tut. Solange er nichts FÜR MICH tut, ist es mir egal.
      Von einem erschreckenden Gott muss man frei werden, gewiss. Ist er wie Wasser, das mich trägt, wie sieht dann Freiheit aus? Zum Verdursten wasserlos?
      Mag sein, dass es im Rückblick leichter ist, im schweren Moment bricht Vertrautes weg, das ist wenig amüsant…

      • Tausend Says:

        An das Dasein kann man ja nur glauben oder nicht glauben, es aber nicht wissen. Ich weiß, dass es nicht geht, aber ich würde es trotzdem gerne wissen. Ich meinte (oder ich meine jetzt), dass ich lieber wüsste, wie es wirklich ist, und wenn da Leere und Sinnfreiheit wäre, dann würde ich es lieber aushalten als so tun, als wäre es anders. Aber wenn man wüsste, dass mehr da ist als Nichts, dann wäre es mir wohl lieber, und ich würde versuchen, das zu tun, was in diesem Sinne wäre. Jedenfalls in der Theorie, denn ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich mich einem fremden Wollen nicht unterordnen wollen würde. Und dann würde ich nicht das tun, was quasi gottgemäß wäre. Und vielleicht würde ich gar keinen Begleiter wollen, sondern es allein schaffen und so weiter, aber vielleicht ist es auch sinnlos, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, jedenfalls ist es ja sehr spekulativ.

        • theomix Says:

          Als erstes habe ich an Kurt Marti gedacht.
          Das Dumme ist, man weiß es eben nicht.
          Ist dann die Frage, ob „einem fremden willen unterordnen“ oder sich ihm gleichordnen ist. Die Mystik ist entschieiden für dass Zweite.
          Spekulativ ist es, ja. Irgendwie meist immer.. 😉

        • Tausend Says:

          Wenn man ausschließlich//fragen würde und sich nicht bewegen, weil man nicht weiß, ob es richtig ist, das wäre wohl eine selbstgebaute Falle. Aber man kann sich auch einfach so mehr Gewissheit wünschen ohne deswegen stehenzubleiben. Wenn es sich bei dem göttlichen Willen nicht um göttliche Willkür handeln würde, sondern um etwas indiskutabel Gutes, könnte ich es mir vorstellen. Wenn ich an verschiedene Szenen im AT denke oder auch manches aus der Apostelgeschichte und den Paulusbriefen, fänd ich Unter- oder Gleichordnung unvorstellbar.

        • theomix Says:

          Dann denk eben an dem Johannes seine Briefe und auch das Evangelium. Dafür gibt es ja eine Auswahl von 66 Büchern.
          Solange es gut ist, wird sich auch niemand gegen Unterordnung wehren. geht es einem schlecht, – also ich für mich wehr mich dann auch und suche die Gesellschaft von Hiob und Jona…
          Paulus zeigt sich oft als autoritärer Knochen. Und dabei hat er das Gesamte ziemlich weit gebracht…

  9. Mirjam Marschall Says:

    Danke für das nette Feedback, Theomix.
    Ja, das könnte so sein.

    Ich habe damals mit einem Pastor ‚gesammelt‘. (Brainstorming) Er hat meine Gedanken mit seinen verknüpft und daraus sind dann seine Predigten entstanden. War ein tolles Gefühl die eigenen Worte von der Kanzel her zu hören. (-:
    Es war wie Eins-sein mit Gott und trotzdem unsichtbar bleiben.

  10. interplanetar Says:

    Humorlos ist nicht amüsant.

  11. interplanetar Says:

    Wasser, im Aggregatzustand von Hagelkörnern, groß wie Tennisbälle, ist keine Frage mehr von Gewohnheit und Geschmackssache. Da geht es um reale Gefahr von Leben.

  12. Murenus Says:

    „Das predigt sich leicht und lebt sich schwer.“ Sehr wahrer Satz.

  13. Spuren im Sand, Nachklapp | Theomix Says:

    […] Aus gegebenem Anlass, nämlich der Tagung, bringe ich noch einen Nachklapp zu den Spuren im Sand. […]

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