hier / woanders

hier
mobbing
burn-out
verbale gewalt
trauerarbeit
beziehungsstrukturanalyse
hyperaktivitätsdepression

woanders
verdörren vor hunger
bajonett in den bauch gerammt kriegen
mit beinstumpf leben
angehörige über jahre verschwunden

die schmerzen den anderen,
uns die wehwehchen
ist das so?

schmerz bleibt schmerz
hier wie dort

geld bleibt geld
hier wie dort
ungerecht verteilt

lässt sich schmerz
gerecht verteilen?

wer nimmt maß?

Schlagwörter: , ,

14 Antworten to “hier / woanders”

  1. Linda Says:

    Was ist gerecht im Leben? Wer ist gerecht?
    Wer nimmt Maß?
    Als ich damals höchst gefährdet war, mir das Leben zu nehmen, meinte eine Freundin zu mir, meine Probleme wären doch Pipifax. 😦

  2. skriptum/skryptoria Says:

    Ich werde nicht Maß nehmen, keinesfalls. Allerdings muss ich seit über anderthalb Jahren immer wieder so viele Schmerzen ertragen, dass „unterm Strich“ mindestens fünf andere Menschen für den Rest ihres Lebens absolut schmerzfrei bleiben müssten. Wenn das funktioniert, war es das „für mich zwar auch nicht wert“, aber es wäre immerhin ein Trost.

    Beantwortet das Deine Frage ein Stück weit?

  3. OneBBO Says:

    Ach ja, so ein schönes frohsinniges Gedicht, kein Wunder, dass die Sonne bald wieder scheinen wird.

  4. interplanetar Says:

    Es gibt Variablen zum Schmerz, in Abhängigkeit zu Genen und Geschlecht. Andererseis ist es abhängig von konkreter Umfeldsituation. Gerechter Schmerz? Denkbar wären einvernehmlich Handlungen zwischen Sadomachochisten. Gerechtigkeit kann nur in Ableitung zum gültigen Recht sein. „Gerechtigkeit ist dem anderem sein Recht, im Verhältnis zum gültigen Recht, zuzuteilen, Fremden in tatsächlicher Not, Notstand zu retten. Irgendwelche Überzeugungen, ohne Rechtsgrund, Beweispflicht, genügen verfassungsrechtlich nicht. Erfüllt einer bspw. nicht die verfassungsrechtlichen Kriterien der Meinungsfreiheit, so ist das zunächst immer noch gleichwertige Rede-, Pressefreiheit. Im Weiteren ist noch sehr viel zu unterscheiden.Im Zweifelsfall Arzt, Apotheker, RA fragen.

    • theomix Says:

      Du siehst, wohin du siehst nur Eitelkeit auf Erden. Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein: Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein, auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden. Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden. Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein. Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein. Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden. Der hohen Taten Ruhm muss wie ein Traum vergehn. soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch bestehn? Ach! was ist alles dies, was wir für köstlich achten, sls schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind; als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind’t. Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten!

      • Lichtkind Erde (@erdlicht) Says:

        Der Verfasser kannte möglicherweise noch keine Labortechnik. Erz als Mengen-, Spurenelement, bspw. in der Blume ist labortechnisch prüfbar. Formale Nichtigkeit ist nicht prüfbar, insofern rechtlich unbrauchbar. Ewig, ist nicht immer. Es sei denn es ist Bewegungsenergie gemeint. Undenkbar, dass sie aufhört. Was mit starr etc. bezeichnet wird, ist in Wahrheit ja nur objektiv stark verminderte Bewegung.

  5. Hase Says:

    mir fällt eine Geschichte dazu ein :

  6. Hase Says:

    eine Antwort hab ich nicht…….

    danke für den link

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