Antwort auf einen Seufzer

Wieder mal ein vorweggenommener Beitrag, freitags für Samstag. Extra. Gratis 😉

Hohesundtiefes hat laut geseufzt: Wo bleiben die normalen Gottesdienste? Unsereiner wird erschlagen mit Arbeitshilfen, Gottesdienstmodellen und Tipps für Fest- und Gedenktage, die unvorhergesehen aus dem Boden sprießen.

Und hier trommelwirbel
ist die Antwort:

Buchtipp, druckfrisch:

Mathilde Hugo-Habicht
Gottesdienste für Normalos: Was vom Tisch der Zielgruppen fällt

Die Dekanin Mathilde Hugo-Habicht hat aus ihren Unterlagen die Liturgien ihres Berufsanfangs ausgegraben und aktualisiert. Die echten, alten Gottesdienste für die normale Gemeinde: Alte plus Konfis plus versprengte Mitglieder der Sandwichgeneration. Wer damals teilnahm, fand sich wieder oder auch nicht. Aber irgendetwas war immer dabei. Solche Gottesdienste werden auch künftig nicht an der Bugwelle des Trends liegen. Aber wer meint, der Heilige Geist könne einfach durch Lieder, Gebet und Predigt wirken, hat in diesem Buch eine schier unendliche Fundgrube. Holen Sie sich liturgische Anregungen für die letzten verbliebenen Sonntage nach Trinitatis!

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17 Antworten to “Antwort auf einen Seufzer”

  1. hohesundtiefes Says:

    😉 Danke fürs Mitglauben, dass Lieder, Lesung, Gebet und Predigt reichen.
    Meine Antwort war ja, das ganze Papier in den Korb zu stopfen… 😛
    *erleichtert seufz*

  2. theolunke Says:

    Wäre dann also „Back to the roots“ …
    Ich bin einerseits sehr bei dir – wenn Lieder, Lesung, Predigt und Gebet NICHT ausreichen, dann bringt das ganze andere auch nix. Aber trotzdem finde ich es legitim (und wichtig) dass man sich immer wieder neu Gedanken nach Gottesdienstformen macht. Denn auch da ist die „gute alte Liturgie“ einfach nur eine Form, die man einmal entwickelt hat, weil es – so vermute ich – zur Gesellschaft „gepasst“ hat!

    Die Bibel gibt uns, was die Wahl der FORMEN für Gottesdienste betrifft, ja viel Freiheit. Sie sagt nur (jetzt mal grob formuliert) dass Lieder, Lesung, Predigt und Gebet der INHALT sein müssen … und lässt es uns frei, in welche Form wir das packen!

    Soviel mal meine Gedanken dazu …

    • theomix Says:

      Nicht die Bibel gibt die Freiheit. Die ist doch da, wo der Geist des Herrn ist.
      Manche Sachen sind für mich einfach nur ‚Mätzchen‘, möglich, aber nicht von Belang. Eher, ob ich die Herzen erreiche.
      Und dieses Seufzen Teile ich: seit über 25 Jahren werde ich zugemüllt mit Verbesserungsvorschlägen, Umfragen zur Qualitätsverbesserung, ungefragt zugesandten, selbsternannt lebensnotwendigen Entwürfen. Und die Kirche lebt trotzdem. 🙂

    • hohesundtiefes Says:

      Ich brauche nicht einen Extra-Schöpfungstag einführen, wo wir doch schon Erntedank haben… Und auch die sonstigen „Themensonntage“ erscheinen fragwürdig, wenn sie von Oben verordnet werden und nicht aus einer inneren Notwendigkeit erwachsen. (Ich befürchte, dass dies blinder Aktionismus ist.)
      Die Kirche wird nicht davon voll, dass wir uns besonders verrenken, sondern davon, dass man die Gegenwart Gottes unserem Leben und unseren Gottesdiensten abspürt.

      • theomix Says:

        Vielleicht wird die Kirche auch gar nicht voll und wir müssen uns mal fragen, was Gott durch uns noch machen will…

        • hohesundtiefes Says:

          Auch das. Aber wenn sie voll wird, dann bestimmt nicht durch unsere Kunststückchen… 😉

        • theomix Says:

          Immer so absolut… Wenn sie voll wird, wird sie voll, ob mit Kunststückchen oder ohne.

        • theolunke Says:

          Um Kirchen zu füllen, braucht es keine „Kunststückchen“ … aber Gebet (und ja, absolut – mir wäre keine Erweckung in der Kirchengeschichte bewusst, der kein intensives Gebet vorausgegangen wäre 🙂 ) …

        • theomix Says:

          Die Frage bleibt, was Gott durch uns noch machen will. Vielleicht will er unsere Kirchen gar nicht füllen, sondern die anderer. Oder wir sollen anderes begreifen. Wenn ich es wüsste, könnte ich es sagen.

      • theolunke Says:

        Agree!
        Volle Zustimmung!

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