Hundert Tage – und jetzt?

Meinen guten Vorsatz habe ich umgesetzt und den Mund gehalten, was den Papst betrifft. Sogar im analogen Leben. es ist auch still geworden um ihn. Der Alltag hat sich wohl auch im Vatikan eingeschlichen.

Papst Franziskus hat „Duftmarken“ gesetzt, damit die Richtung gewiesen, von liturgischer Korrektheit hin zur Gemeinschaft. Finde ich in Ordnung. Soll er so weitermachen. Es tut seiner Kirche gut. Auch die Ausrichtung an  Armen und Randsiedlern ist für jede Kirche wichtig.

Zwei Links:

zum Internet-Hausblatt: Der bescheidene Brückenbauer

Süddeutsche Zeitung: Der Papst der Bescheidenheit

Wer zu googeln weiß, wird noch andere finden.

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18 Antworten to “Hundert Tage – und jetzt?”

  1. herr_momo Says:

    Komisch – gerade diese Woche hab ich auch überlegt, was der neu Papst wohl macht, nachdem er so furios gestartet ist.
    Und da habe ich jetzt durch deine Links die Antwort.

    Passt ja 🙂

  2. Hase Says:

    „ich habe mir gesagt, einer neuen Regierung soll man 100 Tage Zeit geben. Mach ich bei Franz von Rom auch so. Vor dem 22. Juni kein wertendes Wort über ihn!“

    DAS hast Du gut umgesetzt ….
    Danke für die links…..
    ein schönes Wochenende
    und einen guten Sonntag
    🙂

  3. skriptum/skryptoria Says:

    Schöne Beiträge hast Du da verlinkt! Sehr interessant!

    Manchmal scheint es mir auch schwer, etwas über ihn zu sagen. Er ist da, er wirkt (doppeldeutig). Was will man dazu noch mit vielen Worten kommentieren, ohne sich zu wiederholen?

    Ich hoffe, dass man ihn wegen des gelebten Verzichts nicht angeht, um es vorsichtig auszudrücken. Denn vielen ach so „bescheidenen“ (doppeldeutig 2) Kirchenvertretern scheint diese Zurückhaltung an Pomp und Glorie nicht wirklich zu gefallen. Ich finde es gut; geht es doch zu den Wurzeln des eigentlichen Gedankens tendenziell zurück. Und das finde ich, gerade in der heutigen Zeit, ausgesprochen wichtig!

  4. emhaeu Says:

    Still geworden um ihn ist es vielleicht weniger, weil der Alltag eingekehrt ist, sondern weil die Medien nach spästestens 5 Tage das Interesse an der Sache verlieren, an jeder Sache, muss man leider sagen.

    • theomix Says:

      Herzlich willkommen, emhaeu!
      Ich sag mal so, es gibt nichts Spektakuläres mehr. Ein Motorrad überreicht bekommen – nun gut… Aber auch in den Fach Medien ist es etwas stiller geworden. (Gut, da zeigt sich, Verlautbarungen des Vatikans gehören nicht dazu. 😉 )

  5. minibares Says:

    Danke für die beiden Links.
    Richtig interessant.
    Dann hoffe ich mal, dass er so weiter macht, auch mal durchgreift.
    Er hat schon etliche Akzente gesetzt, möge es so weiter gehen. Tut der katholischen Kirche gut.

  6. ig Says:

    DANKE,

    in unserm Trierer Bistumsblatt nannte man Francesco in der 100-Tage-Würdigung „Eine Enzyklika auf zwei Beinen“, Weil er noch einen anderen frischen Stil eingeführt hat.
    Das ist wohl aus diesem Artike: http://www.stimmen-der-zeit.de/zeitschrift/ausgabe/details?k_beitrag=3822949&cnid=13&k_produkt=3825732

    Ich finde das nach all den gescheiten und hochgeistigen und kleingedruckten FUSSnoten in den Enzykliken der Vorgänger (um mal in der ANATOMIE zu bleiben) – ein schönes Bild. Ist auf Dauer auch stabiler.

    Grüße – IG

  7. Werner Says:

    Siehe auch:
    http://wittlicher.wordpress.com/2013/06/28/wer-ist-hier-hochmutig/

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