Archive for 4. Dezember 2012

Kribbeligkeiten vor dem Fest

4. 12. 2012

2011 verfasst, es passt aber erst jetzt.

Wer es noch nicht weiß: Der Dezember ist Hochsaison für Menschen in Kirchengemeinden. Im Grunde – und vielleicht wissen das viele wirklich nicht – schon der November, weil da die trüben Feste kommen, der Haushaltsplan beraten werden muss, eine Kreissynode stattfindet und die Menschen vorzugsweise bei grauem Regenwetter aus der Welt gehen. Obwohl letzteres nicht zutraf dieses Jahr, die Nerven sind etwas angeraut.

Was mich auch noch kribbelig macht:

1. Die Weihnachtszeit: Überall Hinweise, wie es jetzt in der Weihnachtszeit so wäre. Hm. Ich hab  mal gelernt, die Weihnachtszeit beginnt am 25. Dezember, frühestens am 24. mit Einbruch der Dunkelheit. Die Phase vorher heißt Advent,  Adventszeit oder vielleicht noch „Vorweihnachtszeit“.
Die Weihnachtszeit endet dann evangelischerseits mit dem 6. Januar, dem liturgisch so genannten „Epihanisasfest“, volkstümlich „Heilige Drei Könige“, aber es waren  weder drei noch Könige, aber das nur am Rand.

2. „Immer ein Lichtlein mehr“ – eine echte Zitatefalle. „Sieh da, welch schönes Gedicht von Matthias Claudius“, bloggen viele. Aber wenn ich so in Claudius‘  Gesammmte Werke schaue, hinauf und herunter, findet sich dieses Gedicht gar nicht.  Es besingt ja auch den Adventskranz, der meines Wissens von J. H. Wichern im „Rauhen Haus“ in Hamburg eingeführt hat, in den dreißigr Jahren des 19. Jahrhunderts. Da war der Matthias Claudius schon eine ganze Weile tot.
Das Gedicht stammt von Hermann Claudius. Der Urenkel von Matthias, und weil den keiner kennt, hat man es dem Uropa angeheftet. Und weil mir das neulich jemand nicht glauben wollte, habe ich beim Webmaster der Seite http://www.hermann-claudius.de/ angeklopft und gefragt, wann denn das vermeintliche Matthias-Gedicht zum ersten Mal veröffentlicht worden ist. Er antwortete mir: Es erschien zum ersten Mal „in einem Schulbuch: Bertram, Heinrich u.a. (Hg): Schroedels Lesewerk 12/1952“.
Streng genommen ist dann eine Veröffentlichung sogar bis 2050, na ihr wisst schon…

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