Soldat spielen geht nicht

Ich stieß neulich auf den Bericht über Scott Ostrom: Er zog als Elite-Soldat in den Irak und kam als seelisches Wrack zurück. Der Weg zurück ins Leben ist mühsam.

Eine kürzere Fassung des Berichts findet sich im Rundbrief der Aktion „Ohne Rüstung leben“, Seite 5 bis 7.

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14 Antworten to “Soldat spielen geht nicht”

  1. Frau Momo Says:

    Und Krieg führen ohne Leid und Elend auch nicht. Krieg ist immer ein Verbrechen.

    • theomix Says:

      Ich mag absolute Sätze nicht. Also würde ich sagen „fast immer“. Alles andere unterstrichen.

      • freiedenkerin Says:

        Fast immer? Welche Ausnahmen gibt es denn da in punkto Krieg, die nicht verbrecherisch und mit Leid und Elend verbunden sind?

        • theomix Says:

          Den Kartoffelkrieg 😳

          Mal ernsthaft: „Leid und Elend“ ist klar. Ich will nicht ausschließen, dass es Notwehrsituationen zwischen Staaten gab, in denen sich ein Krieg nicht verhindern ließ.
          Soziale Verteidigung hat sich leider auch nicht durchgesetzt. die Welt leidet seit 1948 unter akutem Gandhimangel. 😐

  2. freiedenkerin Says:

    Bei einer Mitbloggerin habe ich kürzlich die Aussage eines sehr jungen Mannes gelesen: Er wolle jetzt in den Krieg ziehen, weil ihm langweilig ist, und er wissen möchte, wie sich Krieg anfühlt… Grauenhaft. So lange Menschen solche Denke haben, wird „denen da oben“ das Kanonenfutter nie ausgehen…

  3. minibares Says:

    Krieg können wir leider nicht mehr beurteilen, nur von Berichten anderer und unserer Vorfahren…
    Aber dass er grausam ist in jeder Hinsicht, das ist und bleibt ganz klar.
    Es ist auch unverständlich, wieso Leute aus unserer Region in solche Kriegsgebiete gebracht werden.

    • theomix Says:

      Da wir uns ein Urteil aus Berichten der Eltern, Großeltern, den Medien und so weiter bilden müssen, ergibt sich für alle Beteiligten ein übles Bild. Das kann keine Option sein. Und in manchen Ländern haben fremde Soldaten nichts zu suchen.

  4. Hase Says:

    Danke für die links…
    sehr erschütternd…..
    wenn ich darüber nachdenke, wieviele junge Buben in den Krieg mussten und wie der Bruder meiner Mutter als vermisst gemeldet wurden…………
    Kriege sind schrecklich und viele Menschenschicksale gäbe es nicht ohne sie ……….

    • theomix Says:

      Manche Wunden sind immer noch nicht verheilt. So werden die restlichen versteckten Bomben des 2. WKs immer gefährlicher, weil sich die Zünder allmählich auflösen. Fast 70 Jahre nach Kriegsende!

  5. freiedenkerin Says:

    Der akute Ghandi-Mangel – der ist an fast allen Ecken und Enden dieser Welt zu spüren…

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