Probleme der Ersten Welt

Das finde ich gelungen. Vor allem der Kontrast von Umgebung und Botschaft der Sprecher.

Eine Aktion von Water is life. Gibt es ein deutsches Gegenstück? Das adventistische Entwicklungswerk sammelt dafür. Brot für die Welt betont das „Menschenrecht auf Wasser„.

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17 Antworten to “Probleme der Ersten Welt”

  1. Susanne Haun Says:

    Wenige machen sich bewußt, was für ein wertvolles gut Wasser, vor allem auch sauberes Wasser, ist.
    Ich bin sehr erleichtert, dass der Berliner Senat teile der Wasseraufbereitungsanlagen zurückgekauft hat.
    Es gab viele Proteste gegen den Verkauf und es hat sich für die Bevölkerung als schlecht herausgestellt.
    Es ist ja auch kein Wunder, private Firmen wollen Geld verdienen. Ja müssen sogar. Der Staat muss seinen Haushalt planen, sicher das ist auch schwierig, aber solche Grundversorgungen dürfen trotzdem nicht verkauft werden.

    • theomix Says:

      Ja. Hier bei uns ist es DAS, was getan werden kann. Wasser ist Gemeingut.

    • tonari Says:

      *räusper* Ich kann mir nicht vorstellen, dass es unter Senatens besser läuft… Übrigens hat man nicht nur die Wassersparte, sondern auch den Abwasserpart partiell zurück geholt 😉

  2. Claudia Sperlich Says:

    Oooh ja! Und zuweilen ist es sehr heilsam, auch die ganz echten Probleme, die man in einem reichen Land haben kann – Krankheit, Arbeitslosigkeit etc. – ein wenig zu relativieren angesichts noch ganz anderer Probleme.
    Nicht, daß ein Zahnarztbesuch schön wird durch das Bewußtsein, man könnte auch keinen Zahnarzt haben. Aber trotzdem halte ich es für sinnvoll, ab und zu daran zu denken. Und für solche Dinge wie medizinische Versorgung zu danken.

    • theomix Says:

      Arbeitslosigkeit hier ist m. E. das, was sich auch gegen die Luxuxpsobleme abhebt. aber ansonsten, ja, wir nehmen vieles als selbstverständlich.

  3. Hase Says:

    Danke für das Video und die links , die zum Nachdenken anregen.

    Ja, wir sollten es uns immer wieder bewusst machen, dass sich nicht alle Menschen einfach so mal unter die warme Dusche stellen können. Nach einem Schüleraustausch ins Senegal vor einigen Jahren schätzte meine Tochter sehr , dass es bei uns warmes Wasser aus der Dusche gibt. Sie bekam einen Eimer mit kaltem Wasser zum Waschen und manchmal gab es keinen Strom. Erfahrungen dieser Art sind natürlich sehr prägend. Die Betonung von „Brot für die Welt“ auf das Menschenrecht auf Wasser kann ich nur begrüßen.

    Liebe Grüße
    Erika

  4. OneBBO Says:

    MIch nervt das gelegentlich. Da bin ich vermutlich die Einzige. Ständig dieses Geklopfe daran, wie gut es uns gut, zu gut. Ich weiß das wohl, genau wie jeder Raucher weiß, dass Rauchen schädlich ist. Und wieder soll ich spenden und Spendenweltmeister werden.

    Das heißt nicht, dass ich für meinen Luxus nicht dankbar wäre und mir dessen nicht bewusst bin. Aber immer dieser erhobene Zeigefinger mit der Emotionskeule. Ich bin dagegen mittlerweile allergisch.

    So, und nun dürfen alle die Keule erheben und auf mich eindreschen, weil ich so ein schlechter Mensch bin und nicht in den Chor: „Oh ja, wie ist das alles so ungerecht“ einfalle.

    Es steht JEDEM, der das ungerecht findet, frei, sein Hab und Gut aufzugeben, es an Ort und Stelle zu investieren usw. Nur von schlechtem Gewissen demonstrieren wird nix besser.

    Ich kann zum Beispiel den Verzehr von Fleisch drastisch einschränken. Und ich tue das und trage damit jeden Tag dazu bei, dass viel mehr Getreide für die Ernährung zur Verfügung stehen könnte. Nur so als ein Beispiel 🙂

    • theomix Says:

      O nein, schlechtes Gewissen ist ganz wichtig. Wenn ich richtig darin aufgehe,kann ich vor Betroffenheit gar nichts tun. 😈

    • freiedenkerin Says:

      @Onebbo: Da bin ich voll und ganz deiner Meinung!

    • Frau Momo Says:

      Ich sehe das ähnlich und ich finde es auch falsch, die eigenen Probleme damit zu relativieren und damit auch sich selber nicht ernst zu nehmen, weil es anderen schlechter geht. Wo will man da anfangen, wo aufhören. Aber natürlich sollten wir uns bewußt sein, was wir hier an Luxus haben und wir sollten vor allem überlegen, auf wessen Kosten. Das mit dem Fleisch ist ein Beispiel. Das geht weiter über Klamotten und Luxusgüter, die nicht selten auf Kosten der Gesundheit armer Menschen hergestellt werden, die kaum von ihrem Lohn leben können. Und das ist mein Beitrag, das ich sehr genau gucke, wo meine Klamotten herkommen, wie sie gefärbt worden sind.
      Es gibt hier übrigens viva con aqua, das Wasser schmeckt nicht, aber ich kaufe es gelegentlich aus Solidarität und leiste damit einen kleinen Beitrag für das Wasserproblem anderswo.
      http://www.vivaconagua.com/

      • theomix Says:

        irgendwann kann natürlich alles relativiert sein. Und natürlich sollen die Bilder anstoßen bis Mitleid erwecken (letztlich spendenwillig machen.I) Hier auf dem Blog hat es jedenfalls auch gute weiterführende Links hervorgerufen. Danke auch dir!

  5. Werner Says:

    Wir wissens im Grunde alle, aber immer wieder handeln wir so als wüssten wirs nicht. Und das nicht nur beim Thema Wasser.
    Gut dass uns Entwicklungshilfe-Organisationen das immer wieder in Erinnerung rufen.
    Deinem link kann ich noch den hier hinzufügen:
    http://www.misereor.de/themen/wasser.html

  6. tonari Says:

    Auch wichtig:
    http://www.germantoilet.org/de/startseite/aktuelles.html
    http://www.wash-united.org/

  7. Welttoilettentag 2012 « Theomix Says:

    […] Zur Erinnerung: Wasser ist Leben! […]

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