die kunst des zusammen lebens

den anderen lassen, wie er ist.

bzw. die andere lassen, wie sie ist.

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26 Antworten to “die kunst des zusammen lebens”

  1. paradalis Says:

    Ein Beitrag, der nie an Aktualität verliert, lieber Jörg.
    !
    🙂

  2. GunWoman Says:

    Das fällt mir selbst uuuunglaublich schwer!! Aber es ist richtig so. Also den/die andere/n so zu lassen, wie er/sie ist.

  3. OneBBO Says:

    Grundlage für Anarchie. Liest sich auf Anhieb so, dass alle Pseudotoleranten in die Hände klatschen: „Oh wie wunderbar“. Ich stelle mich gerne dagegen. Ich möchte keinen, der mir beim Essen gegenüber sitzt und in der Nase bohrt, so lassen wie er ist.

    • theomix Says:

      Ich müsste dir Recht geben, hätte ich geschrieben: den anderen tun lassen, was er will.
      Für mich ist es ein Anspruch an beide Seiten. Nur so komme ich dahin, die Grenzen des Gegenübers zu achten. Ich muss den Nasebohrer nicht gewähren lassen. Aber ich komme nicht darum herum, mich auf Regeln zu einigen. schlimmstenfalls mit einem abrupten Ende der Tischgemeinschaft.
      Kann ich den Menschen im Kern ändern? Das glaube ich nicht. So sehr ich es mir anders wünsche.

      • OneBBO Says:

        Das Nasebohren war ein absichtilch etwas einfach gewähltes Beispiel. Den anderen lassen wie er ist, verbietet jede Erziehung. Und ich finde Erziehung sehr wichtig, durchaus auch von anderen – und ich bin dankbar, dass nicht jeder mich so lässt wie ich bin, sondern mir auch manchmal Hilfestellung gibt, mich zu ändern 🙂

        • theomix Says:

          Erziehung ist sehr wichtig, aber Gott sei Dank nicht mehr mit Drill und dem Brechen eines inneren Rückgrats. Und ganz wichtig beim Erziehen und später, im Umgang mit Erwachsenen, ist das Aufzeigen von Grenzen.
          Wenn der/ die Andere von mir Hilfe will oder ich von ihm, dann sind wir auf einem anderen Weg.

        • OneBBO Says:

          Habe ich was von Brechen und Drill gesagt? Nein, habe ich nicht.

          Möchtest du mich in die Brech-Drill-Ecke schieben? Dann ist das eine raffiniert-subtile Methode, aber funzt nicht.

          Wir können bei der Sache bleiben (Thema war ja: den anderen lassen, wie er ist, ohne auf die Methode einzugehen) oder wir können uns über ErziehungsFEHLER unterhalten. Dann bist du aber bei einem anderen Thema als ich und als der heutige Beitrag.

        • theomix Says:

          Es geht m. e. um die persönlichen Grenzen, die es zu respektieren gilt.
          Erziehung ist eine Einflussnahme. Und Einfluss nehmen kann ich und will ich. Aber ich lerne je länger desto mehr, dass ihre Wirkung begrenzt ist. Zunächst, wie ich Optimist hoffe, kurzfristig. Denn langfristig hoffe ich auf Veränderung. Aber eine Garantie gibt es nicht.
          Und das mit dem Drill kommt ja daher, dass ich auch bei der Erziehung einen inneren Kern des Kinds nicht verletzen darf.
          Und wenn ich jetzt wieder in Assoziationen schwelge, brauchst du dir nicht alle anzuziehen. 😈

  4. tmp Says:

    Die Kunst des Zusammenlebens ist vielmehr, den anderen auszuhalten wie er ist… 😉

  5. mialieh Says:

    neeeee. das ist mir zu pauschal und gleichzeitig zu indifferent. wenn ich jemanden lasse, beziehe ich nicht ein, dass er/sie sich schon verändert, weil ich da bin. und dann beziehe ich auch die kompromisse, die man in einer beziehung eingeht nicht ein. zusammenleben ist doch alltägliche einigung. vielleicht darf man nichts erzwingen (oder kann das gerade in manchen fällen die richtige strategie sein?), was nicht auf dem boden der beziehung ‚gedeihen‘ kann (entschuldige die blumige schreibe).

  6. Hase Says:

    Wahre weise Worte !
    Danke…..
    Gut, sich das immer wieder bewusst zu machen.
    Grüße, Erika
    🙂 😉

  7. minibares Says:

    Tja, damit muss ich leben. Denn mit der Zeit merkst du, dass es gar nicht anders geht, grins.
    Ändern kann ich meinen Partner nicht.
    Er sich selbst schon ein wenig, in Bezug aufs Esssen. Dafür bin ich dankbar.

  8. magdalena36 Says:

    Es wäre zu schön, nahezu perfekt, wenn jeder einen Knopf an der Wange tragen würde, an dem der andere, wie bei einem Radio, mal eben einen anderen Sender einstellen könnte. Wenn ich das mal high-tech-mäßig formulieren darf.

  9. Babbeldieübermama Says:

    Eine wirkliche Kunst, die nur wenige wirklich beherrschen. Wenn überhaupt…

  10. Frau Momo Says:

    Eine der schwierigsten Übungen überhaupt, oder?

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