Ein heiter-besinnliches Herbstgedicht

Wilhelm Busch: Im Herbst

Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.

Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewußt bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.

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4 Antworten to “Ein heiter-besinnliches Herbstgedicht”

  1. Monika Says:

    Guten Morgen,

    sehr schöne Gedanken. Wilhelm Busch beschreibt den Herbst in all seiner Pracht. Ich hoffe, dass alle auch die schönen Seiten des Herbstes sehen können.

    Viele Grüße

    Monika

  2. Hase Says:

    huch, das hab ich jetzt erst entdeckt
    sehr schön 🙂

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