Rückblick, Abschied

Gerne hätte ich den Musiker und einige Sänger am Bett des Sterbenden versammelt und das Lied vom Lachen und Vogelflug singen lassen. Vielleicht wäre ihm dann das Weggehen leichter gefallen.

Aber es ging nicht.

Er war an der Grenze des Todes und hat sich so schwer getan.

Das ist nun herum. Gestern Mittag ist er gestorben.

Vor langer Zeit, als er noch bei Kräften war, hat er uns einmal  sehr geholfen. Für ihn war es eine selbstverständliche Pflicht. Dank wollte er nicht.

Auf Gottes Agenda steht nun:

  • In die Arme schließen und in den Himmel aufnehmen.

Fragt mich nicht wie und was; ich meine, es muss so sein.

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9 Antworten to “Rückblick, Abschied”

  1. Suse Says:

    Meine Zeit steht in deinen Händen.
    Psalm 31, 16

    ein stiller Gruß

  2. mialieh Says:

    Kann ich verstehen…

  3. Hase Says:

    „Gottes Flügel tragen weit“

    möge er in Frieden ruhen

  4. minibares Says:

    „Gott hat mir längst einen Engel gesandt….“
    Das haben wir heute abend wieder geprobt, gesungen.
    Das ist so wunderbar tröstlich.

    • Hase Says:

      dieses schöne Lied singen wir auch im Chor… Ich habe es meiner Mutter noch vorgesungen. noch einen Tag vor ihrem Tod….

      • minibares Says:

        Oh, mir läuft gerade eine Gänsehaut über den Rücken.
        Was für ein Trost!
        Dieses Lied liebe ich, das hat soviel Gutes, Vertrauensvolles.
        Wir sind es noch am üben, ich kannte es vorher nicht.

  5. theomix Says:

    Herzlichen Dank für euer Anteilnehmen!

  6. Bifi Says:

    Ich weiß gar nicht, um wen es genau geht (aber denke an einige menschen, die ICH kenne oder gekannt habe), ich spüre nur: wenn der zeitpunkt, die „Bühne zu wechseln“ für mich mal gekommen sein sollte, wünsche ich mir eine so innige Begleitung wie Ihr sie wohl ward. mehr kann man dann nicht mehr tun, glaube ich… aufmerksam, respektvoll den Prozess/ den Weg begleiten, den dieser Mensch gehen will oder muss –> die Ordnung der Liebe akzeptieren. Bin wirklich beeindruckt und dankbar, dass es Menschen gibt, die so darüber kommunizieren, traurige herzliche Grüße.

    • theomix Says:

      Dieser eine Mensch muss anonym bleiben. Aber wenn man alle durchgeht, die dafür in Frage kämen, ist das schon ein guter weg. erst recht, sich das für sich selbst zu überlegen.
      Es gibt nur Wenige , die uns in Anspruch nehmen.
      Immer wenn ich kam, war jemand von einem mobilen Hospiz dort. Mein / unser Dabeisein war immer nur kurz.
      Trotzdem Danke für das positive Echo! 🙂

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