Motivationsschub

– Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 6 –

Geh hin zur Ameise, du Fauler;
sieh, was sie tut und lerne von ihr!

Obwohl sie keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrscher hat,
bereitet sie doch ihr Brot im Sommer
und sammelt ihre Speise in der Ernte.

Sprüche Salomos 6, 6 – 7

Dann wollen wir mal schön fleißig bleiben! 😉

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42 Antworten to “Motivationsschub”

  1. OneBBO Says:

    Gefällt mir gut. Diese Ameisen brauchen in ihrer Freizeit vermutlich auch keine Animateure, um über die Runden zu kommen 😈

  2. Hase Says:

    Vielen Dank , lieber Jörg, das ist sehr schön. Die Sprüche Salamos !
    Da werde ich mich wohl etwas anstrengen heute ….
    liebe Grüße
    Erika 🙂

  3. Hausfrau Hanna Says:

    Ich sehe die Ameisen draussen auf dem Balkon,
    lieber Jörg-theomix,
    aber das Umtriebige ist bei diesen Temperaturen nichts für mich…
    Langsam und geduldig hingegen wie die Spinne, die ihr Netz im Grün der Pflanzen webt, gefällt mir besser.
    Und bringt auch Erfolg 🙂

    Sommerliche Grüsse
    Hausfrau Hanna

  4. Heinz Herbert Says:

    Wieder mal so einer, der wohlfeile Bibelsprüche zitiert, mit der Folge, dass es zu Kommentarschnellschüssen kommt, in der Art: „Schön das. Die Menschen heute haben sowieso zu viel Freizeit.“
    Das Machwerk *Bibel* hat im Wesentlichen bedauerlicherweise auch ganz andere Inhalte, die bei solchem Zitatenschwulst nur allzu leicht vergessen werden. Nun mag der Bibelzitatenfan fragen, was regt der sich über *antike Texte* auf? Diese Texte bleiben ja nicht in der Antike, und kritiklose Zitierereien der *ach so schönen* Ausschnitte lenken von den brutalen Inhalten dieses Bibelquatsches nur ab und taugen alleine zur weiteren Verblödung der Menschheit.
    Die biblischen Schriften sind zweifelsfrei in ihrem Gottes- und Menschenbild alles andere als human oder von freiheitlichen Grundsätzen geprägt. Und weshalb muss man dann aus solchen Schriften so dringend zitieren, fragt sich jeder, der sich durch solchen Mist belästigt fühlt, rührt doch das vermeintlich positive Bibelbild vor allem daher, dass Inhalte nur bruchstückhaft – wie durch die hirnfreie Zitiererei solcher vermeintlicher Erkenntnisse – zur Kenntnis genommen werden. Natürlich stecken letztendlich dahinter die Kirchen, die mit ihren Textauszügen nur eine entschärfte Version anbieten, die für den Normalo gut verdaulich ist.
    Das Heraussuchen von erbaulichen und positiven Stellen und das Weglassen und Herausfiltern der Masse an brutalem und menschenverachtenden Stuss bei Bibelzitaten, unterstützt die Machenschaften dieser Gehirnwaschanstalten, die nicht nur in Deutschland zu den größten Kapitalhaltern zählen, sondern auch noch schamlos keine Steuern zahlen.

    • theomix Says:

      Heinz Herbert, herzlich willkommen! Da wir uns ja schon von einem anderen Blog her kennen, freue ich mich, dass du hierher gekommen bist.

      Kritik und Polemik schön und gut, damit komme ich bestens klar. Aber deine Wortwahl finde ich beleidigend. Was genau, habe ich kursiv gesetzt in deinem Kommentar.

      Zum sachlichen Gehalt:
      – die Bibel ist zum Glück frei zugänglich und kein Geheimwissen. Das ist gut so. Und jeder darf nach Herzenslust sich die Zitate herauspicken, die ihm oder ihr belieben. Ein Erbe der Reformation.
      – Ehud und Eglon sind für die Kriminacht vorgesehen. (Kleiner Scherz. :mrgreen:)
      – Das zentrale Thema der Bibel (sagen wir z. B. „Lioebe“) kann das Kriterium sein, um Einzelheiten im Ganzen zu bewerten. Da findet sich eine Menge, was man dann auch mies und schlecht finden kann. Hat Luther auch so gemacht. Finde ich gut.
      – Im Theologiestudium lernt man Kritik (an Bibel, Kirche, Glaube, Dogmatik) kennen. So weit es geht, soll man sich die Sicht der Kritiker zu eigen machen. Das erweitert den Horizont. Ganz wichtig. Und damit man hinterher nicht ungeprüftes Zeug behauptet. Die evangelische Theologie ist
      (mindestens) in Deutschland mit der Aufklärung verbandelt. Sind Kritik und Aufklärung Gehirnwäsche?
      – Die Kirchen sind befreit bei Grundsteuer, Kapitalertragssteuer und Körperschaftssteuer. Bei allem anderen dürfen wir auch, ebenso die alltäglichen Gebühren,inklusive GasWasserStrom und GEZ. (Befreiung [demnächst Minderung] nur für Einrichtungen der Jugendpflege.)

      Niemand will ein Troll sein. Gab es noch was zu dem Beitrag? Oder hast du einen Wunsch, worüber ich mal schreiben soll?

      • Heinz Herbert Says:

        […] (Lediglich 875 Wörter habe ich hier mal herausgenomen. Sie kamen kurze Zeit auf eine Seite. Insgesamt war sie mir zu beleidigend, um auf Dauer stehen zu bleiben.)
        Zu Ihnen, liebe Frau Sperlich.
        Es ist sehr angenehm, dass Sie mit Ihrem Namen zeichnen und sich nicht hinter irgendeinem Pseudonym verstecken.
        Und ich musste herzlich lachen, bei der Vorstellung, es bliebe nur noch *Heidi und Nesthäkchen* übrig.
        Sie wären im Recht, wenn ich mich ganz allgemein darüber aufgeregt hätte, dass *kriegstreiberische* oder *chauvinistisch* geprägte Sätze oder Thesen in *antiken Texten* auftauchen. Aber bei dieser Thematik geht es um *antike Texte*, mit denen bis in die heutige Zeit reichend ein Gottesglauben, verbunden mit Zwangstaufen und –steuern, transportiert wird. Und der ist eng verbunden mit der offensichtlich Angst machenden Drohung, *wenn du diesem Glauben nicht folgst, ab in die Hölle* – wenn ich das so verkürzt einmal ausdrücken darf. Als wahrhaft katholisch erzogenes Kind habe ich selbst relativ lange gebraucht, mir *eigene Gedanken* zum Gottesglauben in Verbindung mit den Kirchen zu machen. Ich musste 16 Jahre alt werden, und es dauerte dann noch bis zu meinem 21. Lebensjahr, bis ich austrat und Zwangsbeiträge vermied.

        • OneBBO Says:

          Die, sage ich es einmal vorsichtig: heftigsten Atheisten kommen m.E. nach stets aus katholischem Haus. Ehemalige Protestanten sehen das meiner Erfahrung nach deutlich lockerer. Ist doch interessant, gell? 😉

        • theomix Says:

          Statistisch gesehen ist das gegenwärtig so. Qualitativ, na ja der Pfarrerssohn F. Nietzsche.. 😉

    • Claudia Sperlich Says:

      Man kann natürlich auch die Ilias (kriegstreiberisch) und die Odyssee (chauvinistisch) verbieten wollen. Und die Ars amatoria (höchst bedenkliche Stelle zum Thema „Wenn sie nein sagt, meint sie ja“).
      Wenn wir die Weltliteratur von allem bereinigen, was schwierig, anstößig und brutal ist, behalten wir am Ende noch Heidi und Nesthäkchen. Vielleicht nicht mal die.

  5. Werner Says:

    Ok, Fürst, Hauptmann und Herrscher kennen die Ameisen nicht, aber wie die Bienen haben sie doch Königinnen.
    „Ameisenstaaten sind arbeitsteilig organisiert und besitzen immer wenigstens drei sogenannte Kasten: Arbeiter, Weibchen (Königin) und Männchen.“
    Das wusste offenbar Salomo trotz all seiner sprichwörtlichen Weisheit nicht. (Schließlich hatte er kein Wikipedia.)
    🙂

    • theomix Says:

      Immerhin bietet er einen ähnlichen Dreiklang. er hatte eben mehr Zeit, Dinge selbst zu entdecken.

      • Werner Says:

        und was er entdeckt hat, ist beileibe kein „Bibelquatsch“ 🙂

        • theomix Says:

          Stimmt. Obwohl das mit der schönen Frau udn dem Ring durch die Nase. und das mit dem „wer die Rute schont, hasst seinen Sohn“. Na ja…
          Aber man darf ihm ja widersprechen, ohne dass irgendwas zusammenkracht.

  6. ig Says:

    Das ist mir auch schon aus dem Französsichunterricht hängen geblieben.: http://lafontaine-musical.com/die-grille-und-die-ameise.html
    Da hat sich der gute alte Jean also in der Bibel bedient.

    Leider kommt die Grille trotz erbaulichen Gesangs nicht gut weg, aber die selbstgerechte Ameise auch nicht….

    Aber haben wir was draus gelernt – so mal gesamtgesellschaftlich betrachtet?

  7. Dr. Ehrlich Says:

    Ich hielte es ja lieber mit Matthaeus 6,26 ( die Sache mit den Vögeln, die nicht säen und ernten), aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass mich der himmlische Vater nicht für lau nähren und kleiden will. Also werde ich mein Leben wohl auch weiterhin nach Ameisenart bestreiten müssen … 😉

    • theomix Says:

      Ob die Kombination geht? Wuseln wie die Ameisen, aber sich wie Vögel nicht sorgen, was daraus wird.

      • Werner Says:

        War da nicht schon mal so eine Idee?
        „Bete, als ob alles von Gott abhängt und arbeite als ob alles von dir abhängt.“
        So weit ich weiß wurde dieser Satz Augustinus zugeschrieben.
        Ob das wirklich ein Augustinuszitat ist, wirst du schon rausfinden. Nicht wahr?

        • theomix Says:

          Genau. Gerne.
          „Liebe und tu, was du willst.“ ist eindeutig von ihm. Das andere mit beten und arbeiten finde ich nicht. Aber wer das Gegenteil beweist, ist willkommen.

      • Dr. Ehrlich Says:

        Eher nicht, denn wer für seine Existenz arbeiten muss, der hat auch Sorgen.

  8. minibares Says:

    Ameisen sind ja sprichwörtlich sehr fleißig.
    Wir Menschen sind es ja doch auch, auch wenn das schwer zu vergleichen ist…

  9. tmp Says:

    Sehr interessant, diese angeregte Diskussion ein wenig zu verfolgen…
    Ich persönlich kenne mich in der Bibel nicht so gut aus…
    Aber bei aller Kritik sollte diese – auch anderen Autoren gegenüber – immer angemessen und in den Worten überlegt sein.
    Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich hier nicht mit meinem vollen Namen unterzeichne… Das verbietet das Internet per se.
    Aber meine Initialen sind „echt“.

    tmp

  10. Freizeit? Wozu? « Nicht nur Vollwertskandale Says:

    […] wurde dieser Beitrag durch einen Artikel auf dem Blog von Theomix (hier). In der Bibel steht eben auch für Menschen wie mich die eine oder andere Weisheit Gefällt […]

  11. Uschi Says:

    Die Sprüche Salomos gefallen mir seit jeher, aber diese Wortzerpflücker, die einen anderen Sinn hineinlegen wollen, mag ich einfach nicht. Es darf doch jeder dir für ihn passenden Stellen aussuchen! Ich diskutiere darüber einfach nicht, freue mich vielmehr, dass Gott mich liebt und mir immer wieder schöne Hinweise gibt. Allerdings geht das nur, wenn ich gott keine Vorschriften mache, wie und wann er zu helfen hat.
    Liebe Grüße von Uschi

    • theomix Says:

      Gott lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute, über Wortzerpflücker und Wortausstreuer.
      und da lässt sich Gott keine Vorschriften machen. 😉

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