Trolle sind draußen willkommen

Es gab vor Monaten Kommentare, die waren manchmal sehr aggressiv. In bestimmten Phasen gab es kein Zurückweichen von den verbalen Zumutungen. Da hatte Argumentieren keinen Zweck, hier war eindeutig ein Troll am Werk, und der wurde endgültig gesperrt.

In letzter Zeit gab es eine weitere Kommentatorin, die ich nun für November außen vor lasse. Sie schrieb teils mehrfach zu einem Beitrag,mit langen Ausführungen, teils nur stichwortartig, oft gar nicht zum Thema passend. Im Grunde eigene Beiträge. Es gab wenige Ausnahmen, aber leider immer wieder „Rückfälle“, zum Schluss gepaart mit Polemik.

Leider, leider: auch hier also ein Troll.  Doch wer sich als Troll zeigt, muss leider draußen bleiben. Wir werden sehen, was sich Anfang Dezember tut.

Nun ist es ruhiger geworden in den Kommentaren. Hat auch mal was… 😉

Ich habe vor ein paar Monaten hohe Maßstäbe gesetzt und geschrieben: „Ich freue mich über jeden Kommentar“. Ein hoher Anspruch, und bei Trollen werde ich ihm nicht gerecht. Die Freude gilt denen, die mit mir oder anderen ins Gespräch kommen wollen. Das muss nicht eng am Thema des Beitrags und darf  kontrovers sein.

Kommentare sind Teil eines Gesprächs. Wer hier kommentieren möchte, sollte das wissen.

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46 Antworten to “Trolle sind draußen willkommen”

  1. Frau Momo Says:

    Ich freue mich auch über Kommentare, aber nicht über solche, deren Wortlaut ich dann gleich in dutzenden anderen wiederfinde, die einfach hingeworfen werden, so nach dem Motto, huhu, komm mal zu mir. Trolle gibt es immer wieder. Zum Glück ist bei uns seit einiger Zeit Ruhe. Denn es gibt auch welche, die nicht nur per copy and paste überall den gleichen Dünnsinn posten, es gibt auch die, die schon heftig sind und am Rande der Strafbarkeit.
    Wenn ich inhaltlich nix zu sagen habe, dann lasse ich es eben. Hier gilt mal wieder, das es nicht auf Quantität ankommt. Genauso wenig mag ich dieses “ kommentierst Du bei mir, kommentier ich bei Dir“. Manchmal sehr auffällig.
    In meinen Augen ein bißchen Kindergarten.

    • theomix Says:

      Ja, wenn die, die inhaltlich nichts sagen, so weit wären, dass sie merken, nichts zu sagen zu haben, dann wären wir einen großen Schritt weiter…

  2. Hase Says:

    Lieber Jörg,
    danke für Deinen Beitrag , dem ich nur zustimmen kann. Ich komme gerne hierher und werde das auch weiterhin tun. Dein Blog ist eine Bereicherung….. Interessant, übersichtlich, manchmal ernst, manchmal findet auch der Humor Platz . Eine schöne Palette! Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude mit Deinem Blog und nette Leser/Innen und Kommentierer/Innen..
    Liebe Grüße
    Erika

  3. OneBBO Says:

    Es gibt verschiedene Arten von Trollen, und letztendlich hilft leider nur das Ausschließen. Ich denke manchmal, ich als Blogbesitzerin bin da teils zu geduldig. Das ist vermutlich der Glaube an das Gute im Menschen 😉

    Es gibt immer wieder Kommentatoren, die wollen nur wirre oder unpassende Schreib-Häuflein setzen, kenne ich auch. Und wenn man sie daran hindert, weil’s ja niemanden interessiert oder weil es gar nicht in den Zusammenhang passt, werden sie aggressiv.

    So sehe ich das bei dem von dir genannten Fall. Ich habe die Kommentatorin mindestens zweimal direkt angesprochen – keine Reaktion. Und das finde ich gerade auf deinem Blog, der ja auch in hohem Maße deshalb Spaß macht, weil die „Menge“ miteinander spricht, schon ein Zeichen für Trolligkeit.

    • theomix Says:

      Ja, habe ich wahrgenommen, dann auch ein leichtes Einlenken. Aber es genügt ja dann nicht, „@Vorkommentator“ zu schreiben udn dann den gequirlten Senf anzufügen.

  4. mialieh Says:

    Ja, Freundlichkeit muss dann begrenzt werden, wenn sie einseitig ist.

  5. Wortman Says:

    Sehr schön gesagt. Das kann ich nur unterstützen.

    Leider lassen sich diese Trolle nicht ausrotten. Es wird immer wieder Menschen geben, die ihren einzigen Sinn darin sehen, auf Blogs, in Foren etc. Unfrieden zu stiften. Leider fallen immer wieder genügend KommentatorenInnen darauf rein und antworten anstatt es einfach zu ignorieren. Damit spielt man diesen Trollen direkt in die Hände.

    • theomix Says:

      Ich gestehe den Trollen sogar zu, dass sie subjektiv keinen „Unfrieden“ bringen wollen. Den Frieden allerdings auch nicht, sondern die Wahrheit. Hinter diesem Wert treten alle anderen deutlich zurück, von Liebe bis zu Höflichkeit.

      • Wortman Says:

        Wahrheit bringen bedeutet aber auch, hin und wieder Kompromisse zu schließen. Vor allen Dingen dann, wenn die Troll-Wahrheit keine ist bzw. deren subjektives Blickfenster ohne Zulassung von objektiven Weitblicken.

        • theomix Says:

          Ich hätte „Wahrheit“ schreiben müssen, in Anführungszeichen. Denn die Wahrheit des Trolls überzeugt eigentlich niemand anders. Aber das macht den Troll ja so oft wütend oder traurig. Und auch DAS muss er der Welt mitteilen. :mrgreen:

    • Wortman Says:

      Sehr gut gesagt 🙂

  6. sweetkoffie Says:

    schließe mich den Vorschreiben an.
    Lese gern was du zu sagen hast und kommentiere nicht alles, leider fehlt mir oft die Zeit.

    Ach die Trolle … diese putzigen Wesen, die hat man immer mal wieder in Schlepp, so wie die Schulkinder die Kopfläuse …

    messen wir ihnen nicht so eine Bedeutung zu, die verschwinden auch wieder

    Schönen Freitag allerseits!
    SK

    • theomix Says:

      Danke für die Rückmeldung.
      Schönes Bild mit den Läusen. Und mancher Blog kommt dann nicht ungeschoren davon. :mrgreen:

      • OneBBO Says:

        Zum Glück gibt’s ja Läusemittel… auch für Erwachsene 😛

      • Werner Says:

        „Schönes Bild mit den Läusen“??

        Bilder sind oft wirklich eine gute Verdeutlichung dessen was ist.
        Aber Vorsicht!
        Es gab schonmal Politiker, die (andersdenkende) Künstler als „Ungeziefer bezeichnet haben!

        • theomix Says:

          Sweetkoffies Original fand ich unverdächtig.

        • Werner Says:

          Ja, das sehe ich auch so, dass Sweetkoffie das shcon richtig formuliert hat. Nur, was dann draus werden könnte….
          Nicht alles wird halt von jedem so verstanden, wie es von den Schreibenden verstanden wird.
          Nur das wollte ich damit sagen.
          Bilder verselbständigen sich halt manchmal.
          Und dann kommen irgendwelche Trolle und lesen, was gar nicht da steht, weder bei sweet noch bei Onebbo.

        • theomix Says:

          Ja, das ist ein bekannter Effekt, der führt im bessern Fall zu Hokuspokus.

  7. shelkagari Says:

    Ach ja, die Trolle… Eine Mitbloggerin hat vor etwa zehn Tagen ein komplettes „Sündenregister“ von mir online gestellt, eine Art Dossier, in dem akribisch genau aufgeführt ist, wann ich zu wem „böse“ gewesen bin. :mrgreen: Genau so, wie das hier in meiner Heimat angeblich der Heilige Nikolaus zu halten pflegt, der kommt dann am 6. Dezember vorbei und liest aus seinem großen Buch vor: „Die Margot hat am … um … Uhr in ihrem Kommentar bei … ein ganz, ganz böses Wort gesagt!“ :mrgreen:
    Irgendwie finde ich einen solchen Eifer rührend, frage mich aber manchmal, ob der Betreffenden entweder ganz furchtbar langweilig ist, weil sie mit ihrer Zeit wohl nix besseres anzufangen weiss oder aber ob sie aus irgendwelchen Gründen frustriert ist.
    In jedem Falle ist dieses „Sündenregister“ ein paar Tage lang eine hervorragende Negativ-Werbung für meinen Blog gewesen. :mrgreen:

    • theomix Says:

      Ja, du Böse. …
      Das ist aber eine besondere Art der Auseinandersetzung zu sein, eine Art Blogkrieg. Im Unterschied zum „normalen Trollen“ gehört es dazu, sich in da hinein zu verbeißen. Irgendwann hilft da nur „nix mehr dazu sagen“. Und die Werbung genießen.

  8. bigi Says:

    Ach du Lieber, du sprichst mir aus der Seele. Lieben Dank für deinen doch sehr sachlichen Beitrag zum emotionalen Thema. Wenn man im Internetz nichts lernt – man schafft sich über die Jahre ein dickes Fell an – aber manchmal reicht eben auch das nicht und da hilft dann nur der Ausschluss.
    Herzliche Grüße aus der schönsten HanseStadt am Ryck
    bigi

    • theomix Says:

      Manchmal hilft nur das. So ist es.
      Danke für die freundliche Rückmeldung; gern geschehen! War mir ja ein Bedürfnis, nach all dem Trubel.

  9. Claudia Sperlich Says:

    Wie Du weißt, lese ich gerne hier, kommentiere auch gerne und freue mich an den hier oft zustande kommenden „Kommentatorengesprächen“.
    Ich bin jedoch sehr froh über diese Nachricht. Mich hatten die besagten Kommentare nämlich zunehmend genervt, zumal sie mit zunehmender Länge und Häufigkeit auch immer aggressiver wurden. Das war nicht förderlich.

    • theomix Says:

      Ja, das weiß ich, Danke! Und schön zu lesen, dass es dir ähnlich erging. Da bin ich wirklich nicht allein, wie mir auch andere bestätigen.

  10. gg Says:

    Trolle hatte ich als Bloggerneuling noch keine. Nur Jemand, die sich dann über das Blogthema hinaus für mich persönlich interessierte, sich Gedanken um mich machte – bei mir und anderswo. Das war schon ganz schön unangenehm. Aber die anderen Blogger haben diese Beiträge netterweise alle gelöscht. Und Ruh ist – puh, darüber bin ich froh.

    • theomix Says:

      gg, herzlich willkommen hier auf dem Blog!
      Und Glückwunsch! Der erste Troll kam bei mir nach gut einem Vierteljahr, war erst recht lieb und brauchte drei Wochen, um sich als solcher zu entpuppen. ..

  11. Luzifa Says:

    Das Beste ist, solche Leute zu ignorieren, dann verschwinden sie von allein wieder. Aber dazu braucht’s Geduld und eine bereits eingeschworene Gemeinschaft. Letzteres findet man im Internet selten (wie soll das auch funktionieren?), und was die Geduld angeht… die kann ich niemanden abverlangen, da ich sie selbst nicht habe. 🙂

    Theo, ich find‘ das, was du machst, und vor allem, wie du das machst, einfach rundherum gut, und ich wünsche mir, dass wir anderen noch recht lang mal mehr, mal weniger regelmäßig mitmachen und auch dadurch davon profitieren können.

    • theomix Says:

      Danke für die Rückmeldung! Für November geht es ungezwungen weiter.. 😉
      Meine treuen Kommentatoren waren ja fast eine „eingeschworene Gemeinschaft“. Eher zarte Rückfragen – und so gut wie kein Trollfüttern…
      Geduld habe ich in beiden genannten Fällen bewiesen. Es ist allerdings ein bisschen innere Arbeit. Und wenn die Grenze überschritten ist, ist nur noch Geduld gefordert, um den Papierkorb zu bedienen…

  12. Werner Says:

    Ja die Sache mit der Geduld…
    Das konnte man hier wirklich üben. So ganz ist mir das ja auch nicht immer gelungen. Manchmal musste ich einfach was dazu sagen.
    Bewundert habe ichs ja immer, wie gütig du mit ihr umgegangen bist und wie lang dus ausgehalten hast – immer wieder mit Hinweisen, dass es nicht willkommen war.
    Da bleibt wirklich nur das letzte Mittel: Sperre.
    Und auf den Dezember bin ich auch gespannt.

    Werner

  13. wegbegleiter Says:

    Mmmhm, die Trolle… ich hatte auch einen, der ist sogar ins Privatleben eingedrungen… seitdem habe ich die Kommentarfunktion (leider) komplett abgeschaltet, denn es ist ja möglich, sich mit einer Phantasieemail und einem ebensolchen Namen einfach wieder anzumelden, auch wenn man sonst gesperrt ist… oder hast du einen Trick gefunden, das auszuhebeln? Würde mich interessieren…

    • theomix Says:

      Herzlich willkommen, Wegbegleiter! Dein Troll klingt auch zugleich nach Stalking. DA versteh ich die Reaktion.
      Ich stelle meist alle Kommentare auf Moderation und habe die“Greylist“ und Blacklist im Lauf der Zeit gefüttert.
      Trolle, Werbung, Unfug stopf ich dann in den Papierkorb, wenn sie auftauchen.
      Und Akismet ist aktiviert und filtert auch recht gründlich…

    • OneBBO Says:

      Verdächtige erkennt man ja an den Fantasienamen u.ä. Oder auch an den merkwürdigen Erstkommentaren (aggressiv, schwafelig oder zu schleimig). Ich mache es so, dass ich solche Gestalten in die von Theomix‘ genannte Sperrliste setze und jeden einzelnen Kommentar von Hand freischalte. Quasi bis sie sich bewähren. Bis jetzt habe ich immer einen guten Riecher gehabt & es waren Unruhestifter. Und wenn sie merken, sie kommen auch mit dem dritten Namen nicht durch, geben sie auf.

  14. gg Says:

    Ja! Genau so! „erst recht lieb und brauchte drei Wochen, um sich als solcher zu entpuppen. ..“ Das hab ich auch erlebt. Es tut schon gut zu lesen, dass es noch andere Fälle gibt. Wenn man weiß, was passiert, kann man sicher auch entspannter mit dem Problem im Allgemeinen umgehen, wenn es mal wieder auftaucht.

    Und vielen Dank für die freundliche Aufnahme!

  15. tonari Says:

    Man muss sich auch wehren dürfen…
    Ich hab neulich auch einen Erstkommentar nicht veröffentlicht, weil er eine Mitbloggerin verunglimpfte und übel verleumdete. Die Freiheit dieser Art von „Zensur“ nehrm ich mir.
    Ansonsten lass ich mal liebe Grüße hier. Hattest Du heute einen Schluckauf? Nein? Dabei hab ich während eines unheimlich emotionalen Gospelgottesdienstes an Dich denken müssen.

    • theomix Says:

      Klar darf man.
      Und Zeitungen „zensieren“ ja auch. Oder wie heißt das immer bei den Leserbriefen? „… behält sich Kürzungen vor“, udn sie veröffentlichen auch nicht jeden Brief. so ist das eben auch bei Kommentaren.
      Und das zeigt, es ist eben keine Zensur, sondern ein gutes Recht.
      Kein Schluckauf bei mir angekommen. 😉

    • Werner Says:

      Das mit dem Schluckauf ist doch sowieso Unsinn.

      Ich denke dauernd an mich, aber meinst ich würd davon einen Schluckauf bekommen?

      🙂

  16. Elisabeth Says:

    Lieber Jörg,

    irgendwas habe ich da wohl versäumt, aber jedenfalls lese ich DEINE Kommentare bei mir immer wieder sehr gerne ~ und mit Trollen hab ich es auch nicht so 😉 obwohl ich sie mir herzlig vorstelle, an die Fraggles denkend, keine Ahnung, warum… 😉

    Sonnige Grüße zu dir,
    Elisabeth

    • theomix Says:

      Liebe Elisabeth,
      in gewisser Weise hast du … nichts versäumt.
      Und mit Abstand sind die Trolle ganz niedlich, doch…
      Ganz herzlich: Jörg

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