Jodocus van Lodenstein war’s

Ecclesia semper reformanda“ ist nämlich gar nicht von Martin Luther, sondern von Jodocus van Lodenstein.

Der war Theologe in den Niederlanden, und das Motto erschien 1674 zum ersten Mal in seinem Buch  Beschouwinge van Zion. Und als Niederländer war er reformiert.  Da steckt das Reformieren schon im Namen.

Und wie sah das Luther? Er sah sich als Teil der einen, ganzen Kirche. Die sollte vom Wort Gottes  bestimmt werden. „Reformanda“ wohl, aber „semper“, immer? Wenn nötig, dann nötig.

Und Theomix? Der hat viele reformierte Anteile in seiner Theologie und im Herzen. Und Luther auch. Uniert eben. Und er freut sich, wenn ein Zitat seinen wirklichen Autor findet.

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24 Antworten to “Jodocus van Lodenstein war’s”

  1. Interplanetar Says:

    Lodenstein kenne ich nicht. Was soll an Luthers Staub, Reformation sein? Sieben-Punkte-Plan zum Umgang mit den Juden ?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther
    Pfarrergesetz, PfDG.EKD § 3. http://www.ekd.de/download/pfarrdienstgesetz.pdf Zeugen, die keine Geschehenszeugen sind, keine sachdienlichen Hinweisen zur Ergreifung der Täter Gott, Jesu Christ, erbringen sind auch fragwürdig. Medikamentenbeipackzettel sind ehrlicher zu Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen, wie Essens von Fischgräten im Herz. 🙂

  2. Hase Says:

    Lieber Jörg,
    danke für Deinen Beitrag und die Hinweise mit links. Ich finde ihn sehr interessant. Ich freue mich , wenn theomix sich über echte Autoren freut und aufklärt darüber. Seine theologischen Ansätze im Herzen kommen bei mir an im Herzen.
    liebe Grüße
    Erika

  3. Claudia Sperlich Says:

    Ein eindrucksvoller Name und ein ebensolches Zitat.
    Ich verstehe den Satz so, daß Kirche sich immer wieder neu orientieren muß – weil sie eben „in der Zeit“ ist mit sämtlichen menschlichen Macken und Unzulänglichkeiten, auch wenn ihr Chef „über der Zeit“ steht, und auch weil immer wieder Neues zu bedenken ist.

    • theomix Says:

      Ich stimme gerne zu. Da beruft man sich gern auf 1. Kor. 3,11. Die Basis ist eben stabil…
      Und der Name, ja, der gibt was her…

    • Interplanetar Says:

      Chef über der Zeit?
      Der Chef hat wohl viele schöne Kinder, mit purpurnen, goldenen, rötlichen Haaren. Man nannte sie u. a. Riesen. Wobei nicht die Größe gemeint war, sondern die Kraft in den Haaren, die Reflexionsfähigkeit im Mondlicht. Problem: Mond hat kein Eigenlicht. Finsternis gibt es nicht.
      Fakten:
      Ursprache ist unbekannt! Zeitchronik zur Zeit gibt es nicht. Bilder, Zahlen, Alphabete, Kalender, Uhren, sonstig Messgerät ist sämlich von Menschen erfunden, bis heute sehr unterschiedlich. Beste Orientierung bieten meines Erachtens GPS und Menschenrechte.
      Kirche war Polis in Griechenland. Von Paulanern genutzter Babeltext, ist kein Urtext, unterschiedlich kanonisiert, übersetzt, wurde/wird parteiisch wie Orakelbuch verwendet. Seit 18 Jh. ist die Welt der Kosmos. Höhe, Tiefe, Grenze, unbekannt. Weltanschauung ist Lehnwort und folglich widersinnig. Ideologie, auch Manipulation, sind zunächst wertfrei. Es wird negativ, mit Behauptung die lange wiederlegt ist, bzw. mit unrechtlichen Mitteln. Ob der Selbst- oder Fremdbetrug überwiegt ist dann noch nicht klar. Das ist variabel.

      • theomix Says:

        Glückwunsch: Miss Verständnis des Tages.
        Und dann so viel assoziiert.. Na, Hauptsache, dir geht es gut damit… :Mrgreen:

        • Interplanetar Says:

          @Theomix, ich assoziere nicht, dass Verlagsrechte am Babeltext, Person Gott herstellen. Missverständnis? Wenn du mir keine sachdienlichen Hinweise zur Person Gott gibst, kann ich keine unzulässige Einwilligung zur Bezeichnung nach § 107 UrhG haben. Jahwe kann auch Pipi sein. Die Verwechslung war, davon abgesehen zuerst theo-logisch. (Vgl. Bibellexikon)
          Tatsächlich sah man im Mond u. a. Niere, halbe Krone, Licht der Finsternis.
          Affen im Regenwald lausen sich, rollen Blätter zum Trinkgefäß, Gott Pavian im Mond, gab es auch. Nicht jede Erscheinung ist Objektivität. Heute ist Krater Maria im Mond. Wäre die Sonne ein König, gäbe es viele Kaiser im Kosmos. Name Rumpelstilzchen, passt in Anbetracht Supernova, Gold von Sternen, Erdbeben, eigentlich besser. 🙂

        • theomix Says:

          Hier ist kein Juristenblog, daher keine Rechtsverweise nötig.
          Ich nenne es weiterhin Assoziation, da kein Zusammenhang mit dem Thema. Dein Kommentar antwortet auch auf einen anderen Beitrag.

  4. Hase Says:

    lieber Jörg,
    jetzt weiß ich auch, woher ich den Namen Jodocus kenne :

    […]

    hat zwar hiermit nichts zu tun, aber eine schöne Erinnerung
    an den fröhlichen kerl
    liebe Grüße
    Erika

    • theomix Says:

      Liebe Erika,
      jetzt bin ich aber sehr zensurierend…
      und das kam so: Als ich den Beitrag schrieb, habe ich gedacht: ‚Nein, diese Verbindung, herstellen will ich nicht. Wenn das kommt, dann…‘ Da habe ich jetzt brutal in deinen Kommentar eingegriffen. Und DAS ist keine Ente! 😉
      Da kam ja auch ein Rätsel entstehen: Wer es weiß und kommentiert, der kriegt es veröffentlicht als „eckige Klammern mit Pünktchen“…
      Lieben Gruß
      Jörg

  5. Interplanetar Says:

    Flickwerk:
    Sumerisch bedeutete „Stern“ „Stein“, „Himmel“ = AN = Gott. Sumerisch „dingir“ = göttliche Wesen, Gegenstände, Mystik . Begriff „An“ wurde offensichtlich in Ägypen AN = Tura, Tempelkalk. (hebr. Tura = Tora?). Germanisch, neuisländisch, interskandinavisch, bedeutete „Ping, Ding, Thing, Ting“ Volks- und Gerichtsversammlungen nach alten germanischen Recht, unter einem Baum. Name Mars Thingsus ist mit nordisch-germanischen Gott Tyr belegt. Beschützer des Things ist eine Lehnübertragung von lat. Dies Martis „Tag des Mars“. Selbiges ist identisch mit griechischen Tagesnamen Areôs hêméra („Tag des Ares“ = Mars) Aus Mars, Martis, folgte Martini, aller Anfang mit Mar = Herr bis hin zu Margraf (Unterbeamter/Graf) Karl d. Großen und Martin Luther. Vorausgehend: Sumerisch Sar = König, hebr. Sar = fremd, hebr. Sarepta = Schmelzer, Schmiede, hebr. Sara = Herrin = keltisch Isara = gotisch got = Erz = hebr. erets (Erzengel, Erzherzog, Erzbischof,…) Sogenannte heilige Bäume auf der Erde waren/ sind in Afrika: Baum Baoba, Indien: Baum Banyan (Ähnlichkeit Lungensystem), Germanien: Linde, (Baum der Freya), bzw. Eiche, wie für legenderen Josua (Jos 24,26), Sohn d. ägyptischen Gott NUN.. Die lieben Paulaner, mit faulem Bauch (dank Bakterien) haben das Blatt wieder umgedreht, balsamieren Staub ein. Nocebo-Effekt (von lat. nocere = ‚schaden‘, nocebo = ‚ich werde schaden‘) , Placebo (lat. „ich werde gefallen“)

    • theomix Says:

      „Rechts sind Bäume, links sind Bäume und dazwischen Zwischenräume. In der Mitte fließt ein Bach! Ach!“

      • Werner Says:

        Oh, das kenne ich ein wenig anders:

        Rechts ein Baum und links ein Baum
        und zwischendrin ein Zwischenraum
        und hinter diesem Zwischenraum
        man glaubt es kaum
        noch ein Baum

        Mag allerdings sein, dass du es deshalb geändert hast, weil das Original urheberrechtsgeschützt ist?
        Heinz Erhard ist ja noch nicht so lange tot.
        Dann lösch halt diesen Kommentar.

        Werner

  6. Werner Says:

    AHA,
    das wusste ich noch nicht, so lernt man halt immer wieder neues.
    und jetzt hab ich dadurch auch Theobald Tiger entdeckt.
    Danke!

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