Besser als die Originale

Am Sonntag (30. Juli) gab es ein schönes Konzert in Mehren (Westerwald). Ich bin immer noch hin und weg.

Das  Wetter war kalt (zwar trocken, aber  nur 14°) , und so fand JoCo- Live in der „Basilika“ statt.  Songs aus den 60ern bis 80ern, mit viel Können und Engagement vorgetragen.

In den Pausen  und am Anfang gab es Snacks und Kuchen, Sprudel, Wein, Kaffee. Im Seitenschiff der Kirche. (Die Mehrener kennen das, und wir haben es für Kircheib übernommen.)

Nun begann alles damit, dass es erst gar nicht anfangen wollte. Also trank ich erst einmal einen Kaffee. Nach einer halben Stunde nach Beginn kam der Anfang. (Na ja, auf dem Plakat steht ja auch „15“ und nicht „15:30“.) Schöne Sommerlieder, ich habe ganz oft die Augen zugemacht und mich zur Freilichtbühne hingedacht.

Aber natürlich arbeitete auch der Kopf  und ich dachte: „So ein bisschen die Playlist von SWR1“.  Keine Beanstandung, nur so.

Noch eine Pause, noch ein Kaffee. Käsespieße oder Kuchen? Spieße! Zum Klönen konnte man auch draußen stehen, aber die Musik war im Kirchraum schon ganz gut aufgehoben.

Dann kam die zweite Hälfte. Die beiden wurden immer besser (So soll es ja auch sein.) Für mich war am eindrücklichsten „Hotel California“ von den Eagles. Auf SWR1 bringen die das, glaub ich, jeden Tag. Und dann schalte ich schnell um zu einem anderen Sender. Doch das Duo JoCo brachte es so stark – ich hatte das Gefühl, es zum ersten Mal zu hören.  Johny Demeurency – Gitarre und Gesang – übertraf sich selbst.

Cordelia Rülander brillierte solo unter anderem mit „I allways love you“. Gemeinsam boten beide ein erfreuliches Zusammenspiel, heiter und gelöst, auch in den Übergängen. (Cordelia gab sich manchmal nervös, aber das war nur äußerlich. Da bin ich mir ganz sicher.) Beide musizierten so gelungen, dass das Publikum  zwei Zugaben erklatschte.

Ich habe ein kleines, aufbauendes Konzert erlebt, mit Erfrischungen, nicht nur für den Bauch, sondern auch für Kopf und Herz.
Wer irgendwann irgendwo einen Hinweis auf „JoCo – Live“ sieht, sollte hingehen. Dringend empfohlen!

Cordelia Rülander  arbeitet und wohnt in Mehren.

Über Johny Demeuricy fand ich nichts im Internet. Er wurde 1955 in St. Gilles (Belgein) geboren, ist seit 1974 in Sachen Musik unterwegs. weltweit. aber seinen festen Standort hat er in Breitscheidt an der Sieg.

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