Alles fließt: Indien

Das hatte Hao neulich auf seinem Blog:

Dazu fällt mir ein:

Vor einigen Jahren war hier ein indischer Kaplan. Er musste erst einmal seinen Führerschein machen. Sein Fahrstil war, nun ja, gewöhnungsbedürftig.

In einem Gespräch sagte er mir: „Ach, bei euch in Deutschland ist alles so furchtbar geregelt. In Indien nicht. Da gibt es auch keine Versicherung. Wenn einer einen Unfall macht, muss jeder selbst seinen Schaden bezahlen. Da passt man von selbst an den Kreuzungen auf.“

So richtig verstehe ich den indisch-intuitiven Verkehrsstil erst jetzt, seit diesem Video.

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17 Antworten to “Alles fließt: Indien”

  1. Hase Says:

    Du meine Güte, in dem Fluß möchte ich nicht baden 😉
    da würde ich gnadenlos untergehen
    Danke für das Video, lieber Jörg ! (danke auch an Hao)
    liebe Grüße
    Erika 😉

  2. Claudia Sperlich Says:

    Das sieht sehr souverän aus. Alle fahren, und nichts passiert.

  3. mialieh Says:

    In Paris geht es ähnlich, habe ich den Eindruck! Da fahren auch immer einfach alle und jeder passt auf jeden auf. Aber ich (wahrscheinlich deutsch verdorben) bin doch froh über manche Verkehrsregulierung – auch wenn ich mich neulich super aufgeregt habe, über den Schilderwald zwischen Berlin und Halle: 60, 80, 100, 120, 80, 100, 80, 100, ich habe ich mitgezählt, wie oft ein Schild da stand, aber ich würde mal sagen im Schnitt wurde man alle 500 Meter nachreguliert.

  4. Elisabeth Says:

    *lach* Ja, wirklich spitze, ich staune immer wieder, wie das funktionieren kann ~ aber es funktioniert! 🙂

    Herzliche Grüße, Elisabeth

  5. Sven Says:

    Solche Verkehrsführung ist ganz Modern. Die idee kommt aus Holland, und wurde auch in Deutschland in einigen Norddeutschen Kommunen übernommen.
    An Unfallschwerpunkten,z.B. an einer Kreuzung vor einem Bahnhof , wird komplett auf die Verkehrsführung verzichtet.
    Keine Schilder, keine markierten Fahrbahnen, keine Unterteilung in Autostraße und Fußgängerbereich.
    Jeder hat komplett die gleichen Rechte und Pflichten.Jeder muß mit dem anderen Kommunizieren, und den Verkehrsfluß steuern.
    Die Folge:
    Die ehemaligen Unfallschwerpunkte sind keine Unfallschwerpunkte mehr. Einfach nur aufgrund gegenseitiger Achtsamkeit.

    • theomix Says:

      Stimmt. Danke für die Erinnerung! Als treues VCD-Mitglied hatte ich in der fairkehr mal davon gelesen, schon Jahre her. Es gab da einige Vorbilder in den Niederlanden.

  6. nixe Says:

    Boah…hat was vom Ameisenhaufen…donnerlittchen, das können die wohl gut.

  7. Susanne Haun Says:

    🙂 ich komme über zwei Links vom Heute…
    Tolle Hinweis immer wieder hierher….
    Bei uns fliesst es gleich gewaltig vom Himmel…….
    Endlich Regen!
    Einen schönen Sonntag von Susanne

  8. allemeineleidenschaften Says:

    OH. MEIN. GOTT!

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