„7 Wochen ohne“ im Jahr 2011

„Ich war’s! 7 wochen ohne ausreden“
Das ist das motto der diesjährigen evangelischen fastenaktion.

Ich merke: Manchmal hänge ich zu lang im blog herum. Bin ich vielleicht schon süchtig?

Ich merke: Die automatische benachrichtigung via e-mail befördert die ablenkung. Muss ich das eigentlich immer haben?

Ich merke: Die normale rechtschreibung kostet viel zeit. Ich habe das schreiben mit 10 fingern nicht gelernt. Die umstelltaste ist umständlich für mich. Die gemäßigte kleinschreibung geht mir viel flotter von der hand.

Meine konsequenz:

  • Bis Ostern schreibe ich beiträge in gemäßigter kleinschreibung, nicht nur in den kommentaren.
  • Die benachrichtigung schalte ich ab. Um stress und hektik zu vermeiden, schicke ich auch weiterhin die kommentare in die warteschlange.
  • Täglich eine halbe stunde mit kommentieren soll genügen. Sonntage nehme ich davon aus (natürlich erst nach 18:00 uhr!)

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30 Antworten to “„7 Wochen ohne“ im Jahr 2011”

  1. OneBBO Says:

    Was daran Fasten ist, wenn du dir das Schreiben einfacher machst, finde ich erklärungsbedürftig.

    • theomix Says:

      Erklärung: Verzichten vereinfacht, verzicht muss nicht immer weh tun…

      • OneBBO Says:

        Sorry, ein Verzicht der „nicht weh tut“ hat doch mit Fasten nichts mehr zu tun. Das ist modernes Hinbiegen auf Bequemlichkeit. Da kannst du es meiner bescheidenen Meinung nach gleich ganz lassen, denn so ist Fasten nur noch ein Etikett.

  2. Dietmar Says:

    Dann gehört vielleicht auch die Autokorrektur beim Smartphone dazu, die so manches mal, wenn es schnell gehen soll oder ich keine Lust mehr habe noch kurz zu lesen was ich da soeben geschrieben habe dazu. Da stehen manchmal völlig Sinfonie Worte die mit dem übrigen Text so hat nicht Harmonie wollen und überhaupt keinen Sinn ergeben. Also nehme ich mir jetzt die Zeit und schau noch mal drüben? Ach was, heute, so früh am Morgen schleichen sich bestimmt noch keine Fehler ein. Nun denn eine frohe Wartezeit, heute ist ja schließlich Aschermittwoch.

  3. Sylvia Says:

    guten morgen 1 -da sollte jetzt Eigentlich ein rufzeichen sein, aber ohne shift taste geht sich nur der einser aus

    nun, ich hab z.b. gar nix abonniert, ich schau einfach, wenn ich lust dazu hab.

    aber zeitlich reglementieren würd für mich nicht passen, weil ich weiß ja nicht was wann wo passiert, das kann schon mal viel mehr sein oder aber auch mal gar nix.

    hoffentlich komm ich jetzt nicht in die schlange, das möchte ich auf keinen fall 🙄

    der kaffee wird sonst kalt, den ich mitgebracht hab 😀

  4. andrea2110 Says:

    Lieber Jörg, heute hörte ich im Radio nochmal die „echten“ Fastenregeln, kein Brot, keine Süssigkeiten, DAS wäre am härtesten für mich, kein Fleisch und kein Alkohol wäre nicht schlimm. Kein PC, das wäre allerdings das Schlimmste und so finde ich Deine gemässigten Fastenregeln wirklich richtig gut… Allerdings hab ich mir grad wieder Gross- und Kleinschreibung angewöhnt, da ich mit 10 Fingern ziemlich schnell bin, lass ich es dabei… Herzliche Grüsse Andrea

  5. Sylvia Says:

    Wenn ich mir jetzt aber den Fastensatz genauer anschau, find ich den Eigentlich seltsam, vor allem in seiner zweiten Bedeutung:

    7 Wochen ohne ausreden.

    Ich find schon, dass man sich AUSREDEN sollten,
    sonst führt das nicht ausreden RAUS aus EDEN !

    Im Gegensatz zum Rausreden.

  6. Frau Momo Says:

    Der dazugehörige Kalender ist vorhin in meine Tasche gewandert und ziert nun unseren Küchentisch.
    Von meinem Radikalvorhaben in Sachen Internet bin ich ja doch wieder abgekommen und nun zocken wir noch um das Objekt des Verzichts.

    • theomix Says:

      Ich dachte schon – aber zum glück hast du den kalender vorm „in die tasche wandern lassen“ bezahlt, wie ich auf deinem blog lese…

  7. fudelchen Says:

    Ich finde deine Idee genial, denn mir paßt das mit der deutschen Rechtschreibung auch nicht, schreibe mal neu, mal alt und die Umschalttaste ist auch mein Garaus.
    Vielleicht tendiere ich auch zur Kleinschreibung, mal sehen und das perfekte Zehnfingersystem habe ich schon lange nicht mehr drauf 😦
    E -Mail – Abos füllen ebenfalls mein Postfach, ebenso die Kommentare…pühhh 😕

    Alles Gute, viel Erfolg und herzliche Grüße

    Marianne ♥

  8. rote Gräfin Says:

    Na ja jedem wie es ihm gefällt.
    Ich habe mal ein Büchlein gelesen, in dem erklärt wurde, dass Buße bedeutet: „Frohes Gehen zu Gott.“
    In so fern halte ich Deinen Vorsatz zu dem zu stehen, was Du bist und tust, die beste Chance das Reich Gottes auszuweiten und alle Lügen, die aus Angst gemacht werden können verschwinden, weil die Wahrheit uns ja frei macht und eben Gott in uns ist wie unserem Nächsten.

  9. paradalis Says:

    Das Beste am Fasten ist das Fastenbrechen.
    *g*
    Ich weiß das. Ich bin bereits den neunten Tag ohne feste Nahrung.
    🙂

    Alles Liebe und herzliche Grüße!
    Heike

  10. kraftwort Says:

    „wir haben in berlin liebe genossen“ ist in reiner kleinschreibung zweideutig. Ich bin inzwischen ein fan der deutschen besonderheit, nach bestimmten regeln groß und klein zu schreiben, finde die reine kleinschreibung auch „ophtalmisch anstrengender“ … – trotzdem: gute erfahrungen mit deinem fastenprojekt! Und die begrenzung der computeraktivität ist allemal ein sinnvolles vorhaben. Sollte ich vielleicht auch machen …
    grüßlein
    barnabas

    • theomix Says:

      Die gemäßigte nach den wiesbadener empfehlungen wende ich an. Alles klein macht alles klein. Die normale rechtschreibung schätze auch ich wegen der augenfreundlichen gipfeligkeit. Aber ich frage mich, könnte es nicht auch gewohnheit sein? In kurztexten finde ich es allemal günstig, klein zu schreiben.

      • OneBBO Says:

        Die Kleinschreibung ist nicht eine Sache der Gewohnheit. Deutsche Wörter sind länger als in vielen anderen Sprachen auch ist der Satzbau sehr frei. Daher ist eine Struktur durch Großschreibung, die dem Auge hilft, den Satz zu erfassen, hilfreich. Ich war selbst mal jahrelang eine Verfechterin der Kleinschreibung, habe das konsequent durchgezogen – bis ich dann gemerkt habe, das Lesen einfacher ist, wenn es herkömmlich gehandhabt wird. Ich stehe da übrigens mit meiner Erfahrung nicht alleine, leider kann ich keine Quellen nennen. Wer notiert sich schon, alles, was er liest? 😉

      • theomix Says:

        Ich habe das auch schon gehört, vermute es ja (s. o.) selbst. Jetzt will ich es mal eben ausprobieren…

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