Das richtige Maß, mit Dank und Bescheidenheit

Herr zu Guttenberg ist zurückgetreten. Endlich!, denke ich, und zum anderen: Doch überraschend. Es gab vorher keine Andeutung.

In seiner Position, in diesem Amt hätte er sich auf Dauer nicht halten können, meine ich. Ich hatte befürchtet, es wäre noch zwei Wochen oder mehr so weitergegangen. Aber er hätte niemandem damit einen Gefallen getan.

Zwei Wochen nach den ersten Gerüchten: das ist für einen Politiker nicht lange – wenn ich mich an die letzten Rücktritte aufgrund von Skandalen erinnere.

Herr zu Guttenberg rettet mit diesem Rücktritt den Rang wissenschaftlicher Arbeiten. Auch die Bundeswehr ist nicht mehr von diesem Minister belastet.

„Danke, Herr Guttenberg!“, sage ich hier.

Und beim Nachdenken und aus Gesprächen ist mir noch eins klar geworden: All die Comedians und ansonsten guten Kaberettisten fördern nicht die Kultur, wenn sie sich über Äußerlichkeiten hermachen. Das Gel des Verteidigungsminsters und die Kleidung der Kanzlerin haben mit der Politik der beiden nichts zu tun. Gar nichts. Wenn ich in mich hineinhorche, ich will so etwas gar nicht mehr hören.

Und was für ein Selbstbewusstsein muss ein Politiker mitbringen? Welchen inneren Selbstschutz muss er aufbauen?  Denn solche Dinge muss man ertragen, und dazu noch andere ätzende Kritik und üble Vorwürfe. Wer von „uns anderen“ könnte das auf Dauer ertragen? Ich will nicht die „Politikerkaste“ ans Herz drücken, aber ich möchte künftig bei direkter Kritik oder anderen Äußerungen über Politikerinnen und Politikern bei der Sache bleiben und maßvoller im Blick auf die Persönlichkeiten sein. Im Sinne der „Goldenen Regel“ etwa.

Nachtrag nach Anhören der Rücktrittserklärung: Er erwartet keinen Respekt, aber er hat ihn verdient. Ich warte, bis seine Worte nachzulesen sind, denn einige Sätze fand ich denk-würdig. Ob das Denken hier zu Worten auf dem Blog führt, weiß ich noch nicht.

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48 Antworten to “Das richtige Maß, mit Dank und Bescheidenheit”

  1. OneBBO Says:

    Mir tut er heute leid. Ich mag ihn ja nicht, habe wie viele andere auf seinen Rücktritt gewartet. Dennoch – so viel Mitgefühl soll noch sein.

    Andererseits las ich in einem sehr schönen Kommentar vorhin, dass er mal wieder alle anderen verantwortlich macht und vorschiebt, nur nicht selbst zu etwas steht. Aber – einmal Guttenberg, immer Guttenberg?

    Ich wünsche ihm, dass er auch etwas lernt aus dieser ganzen Sache.

    • theomix Says:

      Leid tut er mir auch. Und es stimmt wohl, er macht andere verantwortlich. Vielleicht lernt man beim bilden des seelischen gerüsts als politiker, von sich abzusehen… 😉

  2. Dietmar Says:

    Ein Freund von mir hat in den letzten Tagen immer wieder gesagt: „Hört endlich mit dem Guttenbergbashing auf, mich Lightroom das an!“ Dann habe ich ihn mal einen sehr guten Artikel zu lesen gegeben, er sagte zu mir: „Ist mir egal was da steht, ich habe meine Meinung!“ Er sagte, er möge Guttenberg weil er als Verteidigungsminister wirklich zu seinen Soldaten steht, er erstmals offen von Krieg in Afghanistan gesprochen hat. Egal was ihm sonst noch vorgeworfen wird, das sei ihm sehr wichtig. Er erzählte mir, das er damals für längere Zeit als Soldat im Kosovo eingesetzt war, unter Rudolf Scharping. Damals wurden viele Lügen über die Medien verbreitet, hierzu zeigte er mir eine mehrteilige Berichterstattung der ARD auf YouTube. Ich habe sie mir angesehen. Er bezeichnete den damaligen Minister als Lügenminister und erzählte mir, das er aufgrund dieser Lügen damals im Kosovo zwei unschuldige Menschen erscqhießen musste!

    Diese seine Geschichte kannte ich noch nicht, sie hilft mir seit dem ihn und sein Verhalten besser zu verstehen. Guttenberg hat ihn geholfen zumindest etwas mit seiner Vergangenheit zurecht zu kommen.

    Ich finde es nicht gut von Theomix einfach in den Chor der Haudrauf Lieder einzustimmen.

    • OneBBO Says:

      Da ja seine Handlungen als Verteidigungminister auch gleich in einem Atemzug kritisiert wurden, ist es gut, auch einmal diesen Kommentar mit einer anderen Sichtweise zu lesen.

      • theomix Says:

        Sehe ich auch so. Und ich habe an vielen Punkten kein ausgereiftes Urteil, da ich mich in der Bundeswehr nicht auskenne. Außer an einem Punkt: Durch KDV-Beratung habe ich gemerkt, das Aussetzen der Wehrpflicht war überfällig. Das ist Guttenbergs Verdienst.

    • theomix Says:

      Wo stimme ich in Haudrauf-Lieder ein? Mir ging es nicht um das, was er im Amt geleistet hat (oder nicht, ich kenne auch andere – begründete – Stimmen). Leider hat er in der Frage der Dissertation nach dem üblichen Muster gehandelt: erst einmal abstreiten – dann teilweise zurückweichen… die Phase „aussitzen und mal sehen, ob es in 4 Wochen noch jemand weiß“ erspart.

      Eine Dissertation so zusammenkopieren, das geht nicht. Und so, wie er sich verhalten hat, hat ihn das anfechtbar und erpressbar gemacht. Und dem ganzen Wissenschaftsbetrieb hätte es dermaßen ruiniert, das wäre kaum auszuhalten gewesen. Er hat jetzt seinem Land den größeren, besseren dienst erwiesen, meine ich.

      Und bei aller Ironie, die ich über das Plagiatoren gegossen habe: eigentlich müsste beim Weiterlesen im zweiten Teil deutlich sein, dass es mir eben nicht ums Draufhauen geht. Ganz im Gegenteil!

  3. mialieh Says:

    Naja, das mit dem „Schönling“ wurde ja andererseits von den Springermedien auch immer wieder benutzt, um die Vorzüge von zG herauszustellen… da sehe ich nicht so das Problem – wenn es denn dazu dient eine Karrikatur zu zeichnen, was gute Kabarettisten ja auch können. Es sind eher die Comedians, die mir an dieser Stelle den Nerv rauben.

    Viele denken ja jetzt: er hat die wichtigen Konsequenzen gezogen. Das müsste dann mit Genugtuung einhergehen. Als ich heute Stund um Stund in einem stehenden Zug saß – Tiere auf den Gleisen (Ameisen?) – machte sich diese Genugtuung breit. Ich konnte das nicht nachempfinden. Irgendwie ist das alles zu spät und tragisch. Allerdings saß ein ehemaliger Berufssoldat da, der unter Guttenberg „gedient hat. Und der hat ganz und gar nicht davon erzählt, dass dieser zu seinen Soldaten gestanden hat, sondern nur von medialer Inszenierung erzählt…

    • theomix Says:

      So unterschiedlich ist er von den eigenen leuten wahrgenommen worden…
      wer hat ja selbst gesagt, dass er die medien benutzt hat – und nun deren „wucht“ erfahren hätte… Ja, späte einsicht.

      • mialieh Says:

        ob es sich um einsicht handelt, wird sich vielleicht in den nächsten jahren zeigen. das wäre ihm ja zu wünschen. ich habe seine rücktrittserklärung gelesen (auf seiner homepage). da tue ich mich etwas schwer mit dem finden der einsicht. aber da kann ich letztlich ja auch nicht drüber richten (wer wäre ich das zu tun?), denn ich kann ja nicht in den kopf des herrn g. gucken…

  4. freidenkerin Says:

    Würde mich nicht wundern, wenn das jetzt das (M)erkelchen und ihre Pappnasen ordentlich ins Schleudern bringen würde…

    • theomix Says:

      Ist das Kabinett jetzt unter die karnevalisten gegangen? „Pappnasen“!?
      Frau Merkel wird sich nichts anmerken lassen.

  5. Jary Says:

    Ich denke, als Politiker braucht man unbedingt eine gewisse Dickfelligkeit. Ob die unbedingt mit großem Selbstbewusstsein einhergehen muss, weiß ich nicht; eine gesunde Portion Selbstwertgefühl müsste m.E. ausreichen.
    Sticheleien über Gel oder Kleidung finde ich eher harmlos. Es kommt allerdings auch darauf an, wie man Kabarett macht: Solange ein Scherz nicht so böse ist, dass man noch nicht einmal mehr darüber lachen kann (oder nur als Person, die den jeweiligen Politiker absolut nicht leiden kann), ist es noch Kabarett und kein bloßes „Politiker-Bashing“, finde ich.
    Außerdem stimme ich Mia zu, was Comedians betrifft. 😉

    Zu Guttenbergs Rücktritt habe ich gerade auf meinem eigenen Blog noch einmal einen Post verfasst; deshalb werde ich es hier bei dem bloßen Verweis darauf belassen.

    • theomix Says:

      Bei den politmenschen ist es mehr als das normale selbstwertgefühl.

      Ansonsten differenzierte sicht. Wie selten sonst.

      • Jary Says:

        Ich bin vielleicht zu idealistisch, aber ich glaube immer noch daran, dass es ein paar Politiker gibt, die nicht so sind.
        Auf den sogenannten „unteren“ Ebenen (Gemeinde, Kreis…) gibt es sie auf jeden Fall.

        • theomix Says:

          Je weiter oben desto mehr.
          Natürlich gibt es auch andere. Herr Thierse stand auf dem Kirchentag fast neben mir – na ja, er am Wasch- , ich am anderen Becken, da hatte ich ihn um eine halbe Minute oder so verpasst. Aber sehr menschlich, und auch dort sympathisch.
          Das ist jetzt nicht unbedingt stark argumentiert, aber es hat sich mir tief eingeprägt.

  6. tonari Says:

    Ich finde den Rücktritt in seiner Begründung erbärmlich. Wie kann er nur so die klagende Opfernummer ziehen?

    • theomix Says:

      Er kann nicht über seinen schatten springen. wer kann das in einer krisensituation? Man sollte vorsichtig sein, das zu erwarten.
      In seinem rahmen war es eine philosophisch angehauchte, leicht melancholische rückschau.

  7. Claudia Sperlich Says:

    Daß er zurücktritt, ist hervorragend. Daß er dabei jammert, nicht. Mitleid habe ich in den Augenblicken, in denen mir klar wird, wie weit er hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt; er hätte vermutlich ohne weiteres ein realistischer und ehrlicher Mensch werden können und hat beides unterlassen, und das ist immer ein Jammer.
    Was Gehässigkeit über Äußerlichkeiten angeht, bin ich etwas anderer Meinung. Natürlich geht es nicht an, jemanden zu verspotten, weil er kleiner oder größer oder narbiger oder buckliger als der Durchschnitt ist, das sind Gegebenheiten, mit denen Menschen eben auskommen müssen. Aber die Art, wie jemand sich inszeniert – und dazu gehört auch das Haargel! – darf sehr wohl ein Kritikpunkt sein. Guttenberg macht äußerlich auf ewige Jugend, und das ist mir nicht weniger suspekt als die barocke Bettstatt eines Diktators, die heute auch in den Medien zu bewundern ist. Denn beides gehört zur Selbstinszenierung.

    • theomix Says:

      Ob es heutzutage ohne selbstinszenierung im politischen geschäft geht?

      • Claudia Sperlich Says:

        Man könnte es immerhin versuchen. Ich bin sicher nicht die einzige, die aufrichtige und ehrliche Leute aalglatten Lügnern vorzieht – auch in der Politik.

        • theomix Says:

          Auch die werden von allen seiten angriffe kriegen, und ob sie die gut aushalten, bezweifle ich.

  8. Patsy Says:

    Nun, ob es schlau war ist dahin gestellt…………. tatsache ist ja, dass er trotz allem einen großen Teil der Bevölkerung hinter sich stehen hatte und deshalb dürfte es der Kanzlerin mit dem Rücktritt doch a bissl „Autsch“ tun.

    Aber ich finde auch, dass das was er da gemacht hat ne Ohrfeige für jeden ist, der Studiert hat und mich persönlich hats am meisten gestört, dass er von einem Fettnäpfchen ins andere gestolpert ist, wo ich mich dann irgendwann gefragt hab, ob er überhaupt „seine“ Arbeit jemals zuvor gesehen hat. 😉

  9. rotegraefin Says:

    Ich bin auch froh, dass er es geschafft hat zurück zu treten.
    In welchem ganz persönlichen Dilemma er steckt und steckte kann ich nur ahnen, weil ich es immer wieder erlebt habe, dass das Mass in mA. an einen Adeligen weitaus höher angesetzt wird als bei einem Herrn Meier, Müller oder Schulze.
    Diese Herren haben höchsten den eigenen Ehrgeiz und den eigenen Stolz der engsten Familie mit zu befriedigen. An einem so jungen und so hoch gejubelten Adeligen hängt noch die ganze verkorkste Geschichte mit dran.
    Den falschen Stolz klein zu kriegen und in einen gesunden Stolz um zu wandeln, der christlich Demut genannt wird ist ein hartes Stück Arbeit.
    Die Verflechtungen von Gut und Böse sind sehr sehr eng.
    Ich wünsche ihm, „dass er kein Feigling ist und seine Gnade nur im Erfolg kennt.“ (Tagore)

  10. limportant Says:

    Mich hat der Rücktritt auch überrascht, war aber folgerichtig für ihn. Leid tat er mir nie – als Politiker in der Position hat man ein dickes Fell.
    Rettung der wissenschaftlichen Arbeit – na ich weiß nicht. Blauäugig ist es zu glauben, daß er der Einzigste gewesen sein soll, der das tat. Von der Prüfungskommission mal abgesehen.
    Ich überlege mir auch gerade darüber zu bloggen.

  11. Wolfram Says:

    Mir hat es schon lange mißfallen, wie mit Gesichtern statt mit Themen Wahlkampf gemacht wurde. Im Wahlkampf 1998 ging das in eine neue Stufe, als die damalige Opposition mit dem Portrait des amtierenden Bundeskanzlers plakatierte. (Kein Wunder, sie hatte ja auch thematisch nichts zu bieten, wie sie in den folgenden 8 Jahren gezeigt hat…)
    Seitdem ist das Niveau nicht nur der Wahlkampfplakate, sondern auch der Politik zwischen den Wahlen kontinuierlich abgesunken.
    Und ich wünsche mir, noch einmal einen Minister zu erleben, der sein Ministerium nicht als Macht, sondern als Dienst versteht…

    • theomix Says:

      Es ist wirklich ein kleben an der macht. Manche bringen ihre dienstzeit unangefochten zu ende oder wechseln in andere positionen. Aber wenn ein rücktritt nötig ist, ist es oft eine zieherei, wie für mich exemplarisch bei Filbinger. Und im selben jahr Leber, der zurücktrat, weil er die veranwtortung übernahm für eine sache, die letzten endes auch ihn hintergangen hat.

      • Wolfram Says:

        Es mag eine Kulturfrage sein… in Deutschland wird immer sehr schnell nach Rücktritt gerufen. Bei Filbinger für Taten, die ein halbes Menschenleben zurücklagen. Als Christ muß ich mich fragen, ob ich da an Politiker höhere Maßstäbe anlege als Jesus an die Ehebrecherin…
        und als Springer zwischen zwei Kulturen sehe ich auch. François Mittérand hat etwa im gleichen Alter wie Filbinger eine ziemlich flotte Karriere im Vichy-Frankreich gemacht. Laval wurde exekutiert, Pétain zu lebenslanger Haft begnadigt und dennoch zum „schlechten Franzosen“ erklärt – und Mittérand trat Wahl um Wahl wieder an, um schließlich 14 Jahre lang das Geschick der V. Republik zu leiten.
        Und Vichy hin oder her – er hat das gut gemacht. Nicht nur wegen der Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich, die er gemeinsam mit Badinter durchgesetzt hat.
        Bei Guttenberg wie bei Michèle Alliot-Marie liegen die Dinge anders; es geht um ziemlich aktuelle Fehltritte, die die jeweilige Person unglaubwürdig und damit amtsuntauglich machen.

        Eins verstehe ich nicht bezüglich Guttenberg: ihm wird es auf die Haben-Seite geschrieben, den Krieg in Afghanistan als Krieg bezeichnet zu haben; Horst Köhler hat man dafür gegeißelt…

        • theomix Says:

          Es ging bei Köhler wie zG dann auch um den „wirtschaftskrieg“. Bei Köhler – wann stand eine rücktrittsforderung im raum?

          Filbinger war darin modern, als dass er sich wunderhübsch selbst entschuldigt hat.
          Und warum dann manche durchkommen, wie ja auch Berlusconi in Italien, ist mir ein rätsel.

    • rote Gräfin Says:

      „Und ich wünsche mir, noch einmal einen Minister zu erleben, der sein Ministerium nicht als Macht, sondern als Dienst versteht…“

      Ich wünsche mir, erst einmal Pfarrer und Theologen, die die frohe Botschaft wieder verkünden, dass Gott Mensch geworden ist und damit in jedem Menschen erst einmal Gott gesehen wird, dass endlich die Würde des Menschen wieder hergestellt wird.
      Das setzt ein gesundes Selbstbewusstsein voraus und die Erkenntnis, dass der jüngste Tag immer heute ist. Ich kenne keinen Jüngeren Tag als den heutigen.
      „Und warum dann manche durchkommen, wie ja auch Berlusconi in Italien, ist mir ein rätsel.“
      Mir nicht mehr! Wir leben doch in einer Welt der Lüge und haben verlernt uns selbst zu lieben und können damit auch den Nächsten nicht lieben.

      • theomix Says:

        Ich wünsche mir kommentatoren und blogger/innen, die selbstbewusst und mutig genug sind,. ihre eignen namen zu nennen.

  12. rote Gräfin Says:

    Hat der Engel der mit Jakob gerungen hat seinen Namen genannt?
    Ich weiß, dass ich mit Gott eins bin und überprüfe an dieser Gewissheit Deinen Glauben und Deine Haltung.
    Ich bin nämlich dafür, das jeder seinen eigenen Adel entdeckt und entwickelt.
    Solange es Dir nicht genügt, was Du von mir zu sehen bekommst, solange meine ich ganz einfach, hast Du noch nicht die volle Reife für die ganze Wahrheit entwickelt.
    Bei Gott und seinen Ebenbildern ist eben kein Ding unmöglich. 🙂

    • theomix Says:

      Prima projiziert, nur das verfängt bei mir nicht. 1. Bist du weder engel noch Gott, 2. ringe ich nicht mit dir, und 3. ist es unter menschen üblich, sich mit einem namen ansprechbar zu machen.
      es ist wahrlich kein ding unmöglich. Mal sehen…

      • rote Gräfin Says:

        Wie schade theomix!
        Aber ich sehe wir sind wieder am gleichen Punkt angelangt wie hier
        https://theomix.wordpress.com/2009/02/06/wovon-h-nicht-zu-traumen-wagte/ schon einmal. Aber der Mensch wiederholt solange bis er sich erinnert.
        zu 1. ganz offensichtlich ist Dir mal wieder das Bewusstsein abhanden gekommen, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat und Gott Mensch wurde. Es ist also theologisch Bullshit was Du da von Dir gibst.
        Ich glaube halt: Ich bin göttlich und okay! Du bist göttlich und okay!
        Bei Dir hat dieser Glaube noch Wackelkontakt, was aber nichts macht.
        zu 2. Tote können ja auch nicht ringen. Das Wort wird schließlich Fleisch.
        zu 3. Du kennst einen Teil meines Namens, das sollte Dir ganz einfach genug sein. Ich lebe im Reich Gottes. Wo lebst Du?
        Ich bin immer wieder überrascht und verwundert, dass ich gerade vor Theologen den lebendigen Gott zu bekennen habe.

        • theomix Says:

          Ich lebe im hier und jetzt. Und das Reich Gottes ist mitten unter uns.
          Und nicht die halbe wahrheit macht frei, sondern die ganze. Also sollte es der ganze name sein. So viel angstfreiheit, wie du von dir behauptets, ist also nicht da.
          Wer göttlich ist und okay und anderen „bullshit“ vorwirft, ist nach Berne neurotisch, weil er es dem anderen abspricht. Da ist kein bekenntnis des lebendigen Gottes, sondern bloß deiner selbst.
          Und das mit dem wiederholen ist wunderbar projiziert. Wir beenden deshalb die diskussion bald.

        • rote Gräfin Says:

          Das wäre ja prima! Dann könnten wir ja endlich in einen fruchtbaren Dialog einsteigen.
          So vermute ich einfach, dass Dich meine Bemerkung verletzt hat und Du einfach Angriff immer noch als die beste Form der Verteidigung hältst. Mach Dir nichts draus, da befindest Du in der guten Gesellschaft der Mehrheit. 😀

        • theomix Says:

          Daneben vermutet.

  13. theomix Says:

    Ich bedanke mich für die vielen kommentare zu diesem beitrag und beende die diskussion zu diesem beitrag.

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