Herz und Kopf: So teilen andere auf

Michael Conradt, Philosoph und Christ, hat eine besondere Arbeitsteilung zwischen Kopf und Herz. Lest hier.

Das habe ich von Uwe Birnsteins Blog. Der ist nicht in der Blogroll und  dennoch einen Hinweis wert! Wie auch seine Homepage.

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28 Antworten to “Herz und Kopf: So teilen andere auf”

  1. OneBBO Says:

    Herr Birnstein ist ja sehr korrekt beim Zitieren, selbst für einen Satz hat er sich die Erlaubnis vom Autor geholt. Das ist ja wirklich auch beachtlich.

  2. Interplanetar Says:

    Einfluss durch anderer Kultglaube war viel. Großvater Bighirn hat einen Stier im Kühlschrank, auf dem Dach des Universum. Mensch muss nur fest daran glauben.

    • theomix Says:

      Ja, war. Und immer wieder puzzelt es sich neu zusammen. Nur an Stuss glauben, das zu steuern ist die Vernunft eine gute Gehilfin.

  3. Interplanetar Says:

    Auslegung: „Am Anfang war »Sinn« und »Vernunft« ?
    „Der“ Anfangsmoment ist unbekannt. Feststellbar: Herren-Sklavenwesen.
    Frau sein, war besonders erbärmlich unter den Kriegern.

  4. freidenkerin Says:

    Am besten gefällt mir die Erkenntnis des „Spät-Philosophen“, dass das Leben mehrere kleine Sinne zu haben scheint anstatt eines großen, überragenden…

    • theomix Says:

      Das ist wohl auch Standard in der Philosophie, weil ja der Individualismus den universalen Horizont verkleinert. (Meine ich so oder ähnlich mal bei Niklas Luhmann gelesen zu haben. Aber, pu, ich hab gedacht, typisches Soziolgendeutsch, es versteht eigentlich niemand, bei ihm selbst weiß man es auch nicht so genau…)

  5. mialieh Says:

    Irgendwie ist das sympathisch, was Michael Conradt tut – und dann ist es auch wieder merkwürdig. Vielleicht, weil es stoisch betrieben wird – eine Haltung, die mir (vielleicht leider) fremd ist…

  6. Claudia Sperlich Says:

    Dank für den Hinweis. Das ist ja wirklich eine bemerkenswerte Seite.

  7. klanggebet Says:

    „Glauben und zweifeln gleichzeitig“. Ja, genau das. Das bringt es doch auf den Punkt, was den Glauben unideologisch und das Zweifeln nicht zur Verzweiflung werden lässt. Diese Haltung ist mir sehr sympathisch.
    Liebe Grüße
    Giannina

  8. rotegraefin Says:

    Ich ziehe noch zu Kopf und Herz die Hand mit in Betracht. Jede andere Betrachtung ist mir zu dualistisch und damit wenig tauglich für das praktische Leben.
    So zum Zweifel:
    Meiner Güte, da ist doch immer noch Thomas der Zweifler, der erst zufrieden war zu glauben, wenn er in die Wunden schauen konnte.
    In der heutigen Sicht klingt das vielleicht sadistisch, ist es aber nicht, weil es um reale und schon zugefügte Wunden geht und das der Tod nicht das letzte Wort hat, dieser Glaube kann durch viele Erfahrungen hindurch immer neu gewonnen werden.

    • theomix Says:

      Kopf und Herz sind schlimmstenfalls indivi-dualistisch. denn ich lebe die Wiederversöhnung beider. Ganz praktisch.
      Thomas ist der Schutzheilige des Zweifels. Er begegnet dem Lebendigen Christus. Eine Hoffnung für alle, die nicht sehen und doch glauben wollen.

    • werner Says:

      Genau das war vor Jahren das Motto der Pfarrgemeinderatswahlen ind en südwestdeutshcen kath. Bistümern:
      „Mit Kopf und Herz und Hand dabei“

      Lass die Philosophen das auseinander bröseln.
      Für mich gehörts zusammen.

  9. Hase Says:

    Lieber Jörg, danke für die interessanten Hinweise . Ich finde Herrn Michael Conradt sehr sympathisch mit seiner Haltung , ein Philosoph mit Herz…
    liebe Grüße , Erika

  10. Hase Says:

    danke,das mag auch sein, habe mir gerade noch den podcast „Liebe zur Weisheit“ sehr sympathische Stimme außerdem ….

  11. *Tasiaa Says:

    Der Herr Philosoph Michael Conradt lässt mich weiterklicken:

    http://www.institut-fuer-angewandte-philosophie.de/site/

    Und *DANKE* für die wohlwollenden Kommentare!

    Salut!
    *Tasiaa

    • theomix Says:

      Danke für den Hinweis.
      Und: Gern geschehen! Ich lobe gern, und muss auf Blogs, die ich besuche nicht maulen, ich weiß ja, dass es Arbeit ist… Auf deinem Blog gibt es immer was zu gucken.

  12. Frau Momo Says:

    Wirklich sehr lesenswert! Und nachdenkenswert. Zumal mich der Satz:
    »Das Christentum provoziert in vielerlei Hinsicht unsere Vernunft«
    sehr anspricht. Einer Provokation, der ich mich auch ausgesetzt sehe 🙂

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