Interview mit Jenny de la Torre

In der Blogroll ist ein Link auf die Jenny De la Torre-Stiftung. Vor geraumer Zeit ist sie mir durch einen Bericht in Publik Forum aufgefallen. Was mich neben dem Anliegen beeindruckt hat: Es war keine Kontonummer abgedruckt, kein Appell zu unterstützen.

Dabei ist es doch ein wichtiges Anliegen, das die Stiftung nur in Berlin verfolgen kann: Obdachlosen eine kostenlose ärztliche Behandlung zukommen zu lassen.

Im Deutschlandradio gab es kurz vor Weihnachten ein Interview mit der Initiatorin, Jenny de la Torre. Hier ist es – hoffentlich recht lange noch – zu lesen, hier kann man es hören.

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22 Antworten to “Interview mit Jenny de la Torre”

  1. Hase Says:

    Danke Dir , lieber Jörg,
    „mein Job ist mein Leben“
    mein Respekt vor dieser Frau
    ich habe auch mal einen Bericht gesehen über Ärzte, die ehrenamtlich Obdachlosen helfen.
    Wir gehen einfach zum Arzt , wenn wir krank sind. Es ist gut, einmal darüber nachzudenken. Danke für Deine Anregung
    LG Erika

    • theomix Says:

      Liebe Erika,
      genau, es gibt mehrere Initiativen in dieser Richtung. J.d.l. Torre hat eine besondere Geschichte, das macht es für mich so interessant.
      Es erschreckt mich immer wieder, wie viele mittlerweile durch das soziale Netz fallen.
      Toshiba! Jörg

    • theomix Says:

      Grüßt du mit LG, grüß ich zurück mit Toshiba. ich weiß nicht, was es heißt, aber es klingt schöner als Fujitsu.
      Und natürlich weiß ich, was LG bedeuten SOLL…

  2. Hase Says:

    株式会社東芝
    Erika von der LG Rheinfront

  3. Hase Says:

  4. Hase Says:

    ups, wollte eigentlich nur den link,
    sorry

    LIEBE GRÜSSE

  5. Hase Says:

    theomix hat eigentlich immer recht
    (Eri 12,3)

    das goldene Zitat !!!

  6. Interplanetar Says:

    Wer kein Einkommen hat, nicht Familienversichert ist, ist grundsätzlich mindestens über Arge, etc. versichert.
    Problem: Ob Menschen nun vollständig auf der Straße oder in Obdachloseneinrichtungen leben, wird das Zustehende oft , im Zusammenhang mit insgesamt Desolatem, wie Persönlichkeitsstörungen, Psychose, Drogen, ….gar nicht beantragt, Selbstwahrnung zur Situation ist bei Betroffenen oft sehr unzureichend oder wechselhaft vorhanden. Unzuverlässigkeit erschwert Hilfen. Und das ist schwer aufzuheben, wenn er psychich krank, uneinsichtig, extrem verwahrlost, andererseits aber nicht pflegebedürftig gilt. Hier ist zunächst das Gesundheitsamt in der Organisation, auch Finanzierung, für akute Fälle zuständig.
    Aber mit einem Zahn ziehen ist es ja nicht getan.. Eine gerichtliche Betreuung, wäre in vielen Fällen sinnvoll. Anregen kann jeder bei Gericht oder Betreuungsstelle. Weiteres ist Sache der Gutachter und Richter. Zur finanziell unklaren Situation ist relativ schnell Änderung möglich. Es gibt keine absoluten Sicherheiten für Weiteres. Aber es schafft in jedem Fall die Basis für Denkbares.

    • theomix Says:

      „unsereiner“ könnte sich in eienr misslichen Lage behelfen. Aber erhöhter Alkoholkonsum plus keine Ausbildung – da ist ein Mensch – schwupp – auf der Straße.

  7. Frau Momo Says:

    Ich hab ja nun gerade selber in einer Obdachloseneinrichtung ehrenamtlich geholfen und so mein Weihnachten verbracht (http://www.die-momos.de/blog/?p=1883). Es ist schon sehr komplex und nicht so einfach zu verstehen, wie Menschen sich auch verändern, wenn sie auf der Straße leben.
    Ich hatte zum Teil für mich tief beeindruckende Einblicke in Einzelschicksale. Und ich finde es toll, das sich Menschen engagieren, sei es im Mitternachtsbus, in Tagesstätten.

    • theomix Says:

      Auch im Saarland gab es solche feiern, in Saarbrücken eine zentrale an Heilig Abend. Hochachtung vor den helferinnen und helfern, die auf ihr eigenes familienfest verzichten!

      • Frau Momo Says:

        Wir haben schon noch abends gemütlich in der Familie zusammengesessen, ganz so war es dann doch nicht. Aber ich wollte Weihnachten mal zu dem machen, was es ist und ehrlich gesagt, es war mit mein schönstes Weihnachten, so völlig ohne Streß, ohne Gehetze und mit wunderbaren Begegnungen.

      • rote Gräfin Says:

        Ich habe mal so eine Nacht heilig Abend bis zm nächsten Morgen hauptamtlich geleitet so 1977 in Bonn mit dem BDKJ.
        Da kamen die Jugendlichen nach der Familienfeier ganz gerne und unterhielten sich mit denen die von der Straße das Jugendheim besuchten.
        Mir war nur am nächsten Morgen ziemlich elend, auch weil ich den Geruch der mit Knoblauch gewürzten Salami belegten Brötchen schlecht vertragen habe.
        Jugendliche hatten mir dann noch freundlicher Weise gesagt: „Wir wünschen Dir, dass Du mal so alt wirst, wie Du aussiehst.“ Ich hab mir damals nur ein Bett zum Schlafen gewünscht und sonst gar nichts.

  8. rote Gräfin Says:

    Vielen Dank für das Interview. Ich hatte schon mal von der Frau gehört. Es freut mich immer wieder, wenn ich von Menschen höre, die sich um die Ärmsten der Armen kümmern. Dann fühle ich mich nicht so allein mit dem was ich tue.

    • theomix Says:

      Solche Leute sind wichtig. Und ich finde, J.d.l. Torre hat auch eine gewisse Bescheidenheit behalten – gerade die finde ich überzeugend.

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