Und? Was war?

Von den 40 Stunden Internetverzicht waren statistisch 16 Stunden verschlafen. Aber immerhin, ein ganzer (plus ein halber) Tag ohne „Netz und doppelten Boden“.

Den Samstag nutzten wir (Theo und Thea) für eine Fahrt nach Bottrop. Einmal in die Kulturhauptstadt – zusammen mit einer Freundin, die von dort kommt.

So begann der Besuch quasi rituell auf dem Bottroper Markt mit einigen Fischbrötchen. Das wäre halt so Sitte, bekamen wir gesagt, und die echten Bottroper bedauern die harschen Hygienevorschriften, die seit einem Jahr das Selbstbedienen an Fischbrötchentabletts verbieten.

Wir besichtigten die Stätten von Kindheit und Jugend unserer Freundin, direkt an der Zeche Prosper II. Quasi über die damaligen Gärten hinweg wohnte ihr späterer Mann. Ein Besuch auf dem Friedhof war auch noch drin, denn die Eltern der Freundin liegen dort (Ihren Vater haben wir sogar noch persönlich kennen gelernt. )

Ein bisschen Einkaufsbummel haben wir uns gegönnt, in den zwei Buchhandlungen Bottrops wurden wir fündig. Zum späten Mittagessen waren wir

sculpture park at Quadrat Bottrop in Bottrop/G...

Image via Wikipedia

im Drago Steakhouse Und das Museum für Ur- und Orstgeschichte war auch informativ. Zum Abschluss ging es dann zum Kaffee in den Overbeckshof.

Nach der Rückkehr ging war Lesen an der Reihe: Der Schlussteil der Trilogie von Catherine Jinks, Teuflischer Held. (Der Schluss ist so, dass doch noch ein vierter Teil kommen kann, wenn Frau Jinks das so will.)

Sonntag dann ähnlich wie Samstagabend. Es war mal ein freier Sonntag, und wir haben ihn freizeitlich genutzt. Ab 16.00 Uhr war ich dann am PC.

Resümee: Dank des Ausflugs und der Lektüre blieb das Gefühl von Härtetest aus. Wiederholung kann also demnächst noch einmal kommen.

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38 Antworten to “Und? Was war?”

  1. Hase Says:

    Vielen lieben DANK, lieber Jörg, sehr schön hast Du das beschrieben.Ich bin richtig gedanklich mitgegangen…..
    Somit ist meine Frage ja beantwortet und Du hast eine Kommentarantwort gespart. Ich werde das auch einmal nachahmen….., habe es immerhin schon geschafft, einen Samstag nicht am PC zu sein 🙂
    Einen schönen Wochenstart
    herzlichst grüßt Dich Erika
    😆

    • theomix Says:

      Ui, auf einmal bin ich vorbild…
      Auch noch einen gute woche!

      • Hase Says:

        danke, Vorbild bist Du doch schon immer 🙂
        ich meinte einen Samstag im Allgemeinen, nicht diesen speziellen…..

        • theomix Says:

          Heißt das also samstag für samstag, dann ist das beachtlich.
          Herzliche grüße, das Vorbild 😉

        • Hase Says:

          nein, liebes Vorbild, nicht jeden Samstag, aber ab und zu samstags 🙂

        • theomix Says:

          Das nenn ich nicht allgemein, sondern sporadisch.

        • Hase Says:

          na gut:
          abundzu, dann und wann, gelegentlich, manchmal, ab und an, hin und wieder, von Zeit zu Zeit,
          lass ich samstags den PC aus……

        • theomix Says:

          Und auch nur zu bestimmten stunden….

        • Hase Says:

          „σποραδικά“

        • theomix Says:

          οἶδα

        • Hase Says:

          οἶδα οὐκ εἰδώς, oîda ouk eidōs

        • mialieh Says:

          Erika, woher kannst du griechisch?

        • Hase Says:

          Δάσκαλος των μαθημάτων είναι ο Γιώργος Παππας, Ph.D. και M.Sc. στην θεωρία Συστημάτων του Imperial College του Λονδίνου. Διδάκτωρ σε διάφορα πανεπιστήμια της Ευρωπης. Σε ηλικία 30 ετων ανακηρύσσεταi καθηγητης των μαθηματικών στο πανεπιστήμιο του Ibadan.

        • theomix Says:

          Ein weitgereister herr…

        • Hase Says:

          ….deswegen ist er so weise und lebt jetzt auf Pilion ,
          wo ich schon einige Kurse bei ihm besucht habe 🙂
          aber nicht um Griechisch zu lernen ….

        • theomix Says:

          Ach, dieser Jorgos ist das. So so…

  2. mialieh Says:

    Wenn ich meinen Vater von Samstag bis Sonntag besuchen fahre, mache ich auch meistens Internet-Sabbat. Oder wenn wir auf Projektklausur gefahrn sind… zählt das auch? 🙂

  3. Babbeldieübermama Says:

    Und wenn ich meine Schlafanfälle kriege? 🙂

  4. Elisabeth Says:

    Lieber Jörg,

    ein volles Wochenende… so reich… beschenkt… ein hübsches Städtchen… und die Bilder sehen sehr einladend aus .-)
    Am SA und am SO war ich eweils nur kurz am PC, und es wird besser und besser – fühlt sich das nicht wunderbar an!? 🙂

    Liebste Sonnengrüße zu dir, Elisabeth

    • theomix Says:

      Liebe Elisabeth,
      das subjektive wohlgefühl zählt, steht an oberster stelle.
      Und es war wirklch ein schöner tag. Bottrop hat eine nicht so hübsche innenstadt, sehr sehr viel aus den 50ern und 60ern, doch ein paar juwelchen im straßenbild. Und das viele grün, das gleicht sehr viel wieder aus.
      Herzliche grüße, Jörg

  5. Emily Says:

    Im Overbeckshof soll man sehr gut essen können. Wie war dein Eindruck? Gab es an diesem Wochenende nicht auch einen mittelalterlichen Markt dort?

    Lieber Jörg, ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche 🙂

    Emily

    • theomix Says:

      Im Café ist es ganz herrlich, wir wurden freundlich und schnell bedient. Der kuchen schmeckte, der kaffee auch. Das restaurant sah auch gut aus, aber so lange sind wir nicht geblieben.
      Mittelaltermarkt – keine Hinweise darauf, also um den Hof herum war nichts. Und plakate in der stadt oder am museum sind uns auch nicht aufgefallen.

  6. Jary Says:

    Der Tag in Bottrop muss sehr schön gewesen sein!

    Ach was, „Teuflischer Held“! Das liegt gerade einen halben Meter von mir entfernt und wartet darauf, gelesen zu werden. (Muss aber erst einmal vor Stundenplanungen, Hausarbeit in Linguistik und Pascal Merciers „Nachtzug nach Lissabon“ zurückstecken.)
    Ich finde es nur schade, dass der dritte Band im Gegensatz zu seinen Vorgängern keinen schwarzen Schnitt mehr hat. Denn das war für mich – auch wenn es seltsam klingen mag – letztlich ein wesentlicher *Kaufanreiz*.

    • theomix Says:

      Ja, der war schön.
      Und dass ich das buch in einer buchhandlung fand – wunderbar. Die ersten beiden bände habe ich mir bestellt.
      Den schwarzen schnitt vermisse ich persönlich nicht so sehr. Ich finde, die reihe zeigt auch eine entwicklung des helden. Vielleicht ist es konsequent, die schwarze farbe hier wegzulassen?
      wenn ich diese reihe neben den ausufernden Harry Potter stelle und neben Funkes Tintentrilogie: Jinks gefällt mir am besten. Das liegt an der skurilität des ganzen. An oberster stelle der erste band, die doppelbödigkeit lässt sich nicht wiederholen.

      • Jary Says:

        Ob es konsequent ist, die schwarze Farbe wegzulassen, werde ich natürlich erst beurteilen können, wenn ich das Buch gelesen habe.
        Die Tintentrilogie habe ich nicht gelesen. Harry Potter fand ich bis einschließlich Band 4 gut; Band 5 fand ich schwächer, Band 6 langweilig. Band 7 steht deshalb bis heute ungelesen in meinem Schrank. Ich werde ihn aber wohl irgendwann noch lesen – allein um der Todesszene meines Lieblingscharakters willen, die nach dem Bekunden einiger (in dieser Hinsicht etwas zu mitteilungsfreudiger) Freundinnen „cool“ sein soll.
        Mein Lieblings-Kinder-/Jugendbuch ist immer noch „Krabat“.

        • theomix Says:

          Mit HP ging es mir ähnlich. Immerhin hat Harry das Lesen lernen der Kinder beschleunigt 🙂
          Mein Favorit war Jim Knopf…

  7. Martha Says:

    ja genau – jetzt hast Du mich grad daran erinnert, was ich doch nächsten Freitag, Samstag, Sonntag (ich muss sehen, wo ich diese 40 Stunden unterbringe *lächel*) probieren wollte. Hoffentlich vergesse ich es nicht.

    Bisous und häb en güete Tag, Martha

  8. Martha Says:

    … und Du hast es doch nicht vergessen – danke, ja ich danke Dir von herzen und ich denke, dass Dein Zeitplan gar nicht so verkehrt ist.

    Sei ganz lieb gegrüsst, bisous, Martha

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