Kühlschrankweisheit 8

Ich in froh, das Original präsentieren zu können.

Jesus is coming – look busy

Und mehr Weisheit gibt es nicht am Kühlschrank.
Nächste Woche beginnt eine Reihe mit meinen Lieblingsaphorismen.

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31 Antworten to “Kühlschrankweisheit 8”

  1. mialieh Says:

    Inspiriert von Max Weber, Haha

    • onebbo Says:

      Da ich Max Weber nicht kenne, erhellst du vielleicht mein Unwissen, damit ich mitlachen kann?

      • mialieh Says:

        Max Weber war ein deutscher Soziologe, der Anfang des 20. Jahrhunderts das Buch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ schrieb. Er verknüpft die Entstehung von Protestantismus, Arbeitsaskese und Kapitalismus. Da dachte ich, dass das „Look busy“ gut zu passt, auch weil meiner Meinung nach das „Posen“ sehr zu dem Geist der Arbeitsaskese passt.

        • onebbo Says:

          Danke für die Erklärung. Auch wenn da meine Gehirnwindungen immer noch nicht folgen mögen, aber das liegt wohl eher an meiner Allergie gegen solcherlei äh Werke 🙂

        • theomix Says:

          Calvinsimus. Der bilderlose Calvinismus…

    • theomix Says:

      Nur ohne bild wäre es Max Weber.

  2. Claudia Says:

    Tztztz… Wie war das mit Lk. 10,38-42? 😉

    http://www.bibel-online.net/buch/42.lukas/10.html#10,38

  3. tmp Says:

    Eigentlich machen das ( geschäftig aussehen… ) die meisten Leute ja sowieso schon jeden Tag, wenn der Chef reinschaut… 😉

  4. freidenkerin Says:

    Das erinnert mich irgendwie an die eifrigen Kirchengeher(innen), die im Gotteshaus vor Frömmigkeit nur so triefen – die dann sehr schnell abgelegt wird, sobald sie nach der Messe um die nächste Ecke biegen.

    • theomix Says:

      Solche menschen will ich seit 30 jahren kennen lernen. Nicht zu finden. Habe ich keinen blick dafür? Oder warum stoße ich so selten auf die?
      Und das ist noch nicht mal (nur) ironisch gemeint…
      Es ist Jesus, der klopft, an welcher tür auch immer. Und der text meint, wir sollen dann fleißig aussehen. Die mode ist fast egal.

      • freidenkerin Says:

        Du hast so ein schönes kindlich-sonniges Gemüt, dass du höchstwahrscheinlich in der Tat keinen Blick für diese Art Menschen hast. 😉
        Ist es nicht besser, fleißig zu sein, anstatt nur fleißig auszusehen, wenn Jesus anklopft?

        • theomix Says:

          Für den sprücheklopfer ist das aussehen wichtiger…
          Sonniges gemüt? Welche sonne? Zum einen ist so eine these für mich schwierig, wegen „einem finger auf andere und dreie auf sich selbs“t.
          Dann ist mein verdacht (aufgrund längerer beobachtung), dass solche schein-sein-existenzen (wie auch die, die ja nur kämen, um die mode vorzuführen) nur an großkampftagen wie konfirmation oder heilig abend auftauchen – vielleicht dieselben tage, an denen auch die kommen, die diesen satz sagen?
          Nach außen heile welt spielen, während im eigenen haus der wahsinn tobt – das geht gut auch ohne kirche…

  5. Elisabeth Says:

    *lach* Lieber Jörg,
    das ist spitze! Ich kenne das auch nur zu gut aus meinem ehemaligen Büroalltag… Aber ob die Menschen es checken, wenn Jesus tatsächlich käme…!?
    Herzliche und nachdenkliche Grüße, Elisabeth

    • theomix Says:

      Liebe Elisabeth,
      es ist die frage, WIE er kommt. Klopft er an der tür, würde es jede und jeder merken. Kommt er wie auf dem weg nach Emmaus, checkt es niemand. Erst hinterher…
      Aber es kann auch völlig anders sein – daher: eine gute frage!
      Liebe grüße, Jörg

    • limportant Says:

      Eine ganze Religion wartet auch noch auf jemand … Es kommt alsonicht darauf an, ob er kommt, sondern, daß man ihn dann auch da haben will.

      • theomix Says:

        Aber er kommt ja, auch wenn man ihn nicht haben will.
        Nur bisher nicht. Es kommt eben darauf an, im entscheidenden augenblick den richtigen eindruck zu machen.

  6. Elisabeth Says:

    Spannende, wunderbare Gedanken… Vielleicht ist Er bereits da, mitten unter uns…!? Vielleicht war Er schon da…!? Und wir haben es nicht bemerkt… nicht bemerken wollen…
    Auf jeden Fall bedeutet das, IMMER einen guten Eindruck zu machen, lieber Jörg! Dann kann gar nix schief gehen! 🙂

    • theomix Says:

      Ich merke schon, liebe Elisabeth, du willst den spaß einfach ernstnehmen.
      IMMER gut SEIN, das ist das zu hoch gesteckte ziel. Und große ziele brauchen kleine schritte. Da ist es ein zwischenziel, immer einen guten eindruck zu hinterlassen.
      Und Er ist da und dort, ganz sicher unter den geringsten unserer menschlichen geschwister. (Gut versteckt.) Und da, wo menschen seinetwegen zusammenkommen und etwas von ihm wollen. (Auch nicht immer greifbar.) Und den ängstlichen und den zweifelnden gibt er zuweilen einen knuff in die seite. (Aber die sprache versteht dann nicht jeder.)
      Liebe grüße, Jörg

  7. klanggebet Says:

    und das hier kann ich auch als nichtcalvinist herrlich witzig finden 😉 mein kühlschrank erblasst vor neid.

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