Fast eine Elegie I

nachrichten von dort
wo wir nicht mehr sind

ich dachte
mehr rücken zur wand
wie damals in der zeit
als wir den ausweg suchten
geht nicht

ich habe mich geirrt

aber retten
von hier aus
geht auch nicht

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32 Antworten to “Fast eine Elegie I”

  1. mialieh Says:

    wie traurig 😦

  2. Erika Says:

    Lieber Jörg,
    das klingt sehr traurig und ich bin froh, dass Du das angekündigt hattest, sonst würde ich mir Sorgen machen .
    Liebe Grüße
    Erika

  3. onebbo Says:

    Ich bin vermutlich weniger weichherzig als meine bisherigen Mitkommentatorinnen, denn ich dachte vor allem: Manno, nun sag doch mal, worum es geht. Äh…..

  4. limportant Says:

    Und die Erkenntnis ist immer, daß es doch weitergeht, daß man doch einen Auswg gegangen ist.

  5. Ellen Hoffmann Says:

    Sehr traurig, aber sehr schön geschrieben. Erinnert mich ein bißchen an meine früheren Gedichte. Gefühle pur. Auch wenn ich nicht weiß, worum es geht.

  6. tmp Says:

    Ich finde den Text, auch wenn ich im Unklaren gelassen bleibe, um was oder wen es geht, sehr existenzphilosophisch im Sinne von Heideggers „In-die-Welt-geworfen-Sein“… 😉

  7. theomix Says:

    Ich habe mir erlaubt, einige Kommentare zu kürzen, andere zu streichen. Es dürfte jede und jeder noch mit der eigenen Meinung vorkommen.
    Ich bin weiterhin an Kommentaren interessiert, aber unschöne dinge verleiden mir die Freude am Bloggen. Als Administrator kann ich es ja gerade biegen. Allen beteiligten Danke fürs Verständnis!

  8. Ellen Hoffmann Says:

    Sehr gut! 😉

  9. Sylvia Says:

    Hab ich was verpasst ? 😎

    In mir taucht das Bild des ehemaligen Ostblocks auf, jemanden von drüben retten zu wollen, aber es geht nicht.

    Keinen Tau, wie ich da drauf komm, zumal ich auch gar keinen richtigen Bezug zu der Materie hab, nur vom Hören Sagen.

    Hm.

    • tmp Says:

      Auf keinen Fall hast Du etwas verpasst, was zum Verständnis der Elegie vom theomix unbedingt gebraucht wird.
      Theomix hatte nur sehr gewissenhaft seine Admin-Aufgaben vorbildlich erledigt… 😉

    • theomix Says:

      Eine schöne Assoziation, Sylvia.
      Wobei das in einem mir bekannten Fall gelungen ist. Da gab es Verwandte in der DDR. Sie konnten herüber gerettet werden, per Diplomatenautokofferraum. Kostete eine Menge Geld. Wirklich passiert, aber hier und jetzt nicht gemeint…

  10. tmp Says:

    Da ist in der Tat eine Merkwürdige Assoziation, ist Du eigentlich im richtigen Blog..?? 🙄 🙄

  11. Sylvia Says:

    Ist so dagewesen. Vielleicht durch den letzten Absatz ? Ich weiß es nicht.

  12. tmp Says:

    Na, aber wenn ich theomix richtig verstanden habe, lässt er uns weiter im Trüben fischen, so sehr wir uns auch Mühe geben… 😉

  13. theomix Says:

    Genau! Gut erfasst!
    I bis IV (oder doch nur III???) bilden einen Kranz von Andeutungen. Wart es ab…

  14. mialieh Says:

    Ich ziehe gerade meinen Sherlock Holmes Mantel an… Den werde ich wohl bis Freitag (Elegie III) anlassen (stinkt dann, aber egal, ich muss mich dem Andeutungshaften unterwerfen und Opfer bringen)

  15. Claudia Says:

    Ein gutes Gedicht, formal sehr gelungen – und sehr traurig.
    Ich finde auch gut, daß nicht plakativ gesagt wird, was genau diese Gedanken und Gefühle geweckt hat – sondern jeder sehen mag, wie er es interpretiert. Ich glaube, Situationen, auf die dies Gedicht paßt, gibt es immer wieder.

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