Und sonst so

1

Heute übers Internet das spannende Funkhausgespräch von gestern  gehört: „Sind wir immer noch Papst? Die Benedikt-Bilanz nach fünf Jahren“ – mit
Prof. Hermann Häring, katholischer Theologe,
Dominik Schwaderlapp, Generalvikar des Erzbischofs von Köln,
und
Ellen Ueberschär, evangelische Theologin und Generalsekretärin Deutscher Evangelischer Kirchentag,
sowie einem hinreißendem Jürgen Wiebicke als Moderator.

[Wer hier klickt, sollte 55 Minuten Zeit haben – oder es sich herunterladen. Und differenzierte Betrachtung mögen. – Die Datei ist nicht mehr vorhanden.)

2

Also, es stellt sich heraus:

Eigentlich 2 – und Überraschungsgäste

Thomas Kagermann und Jörg Wilkesmann

Donnerstag 6. Mai 19.30 Uhr

Evangelisches Gemeindehaus Mehren (Ww.)
(Mehrbachtalstraße, 57635 Mehren)

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21 Antworten to “Und sonst so”

  1. OneBBO Says:

    Zu 1: Worauf darf ich klicken? Ich seh nix.
    Zu 2: Oh mein Routenplaner sagt, das ist 1 Stunde 9 Minuten von hier. DAS klingt gut :-))

  2. devas1893 Says:

    Tjaaa – gute Frage – sind wir noch Papst, oder ist der Papst „nur“ noch deutscher Abstammung …

    Tendentiell zur Zeit eher Letzeres …

  3. Erika Says:

    Lieber Jörg,

    danke, ich hab mir das grad angehört, beim Wäschezusammenlegen.
    Es ist wirklich sehr interessant ….
    zum Eigentlich 2 wünsche ich alles Gute…. viel Erfolg
    (ich hab donnerstags Chor, und es ist auch ein bissl. weit, um mal abends schnell dahinzufahren 😦 )

    Liebe Grüße und ein
    Schönes Wochenende
    Erika

    • theomix Says:

      Liebe Erika,
      Danke fürs Anhören, find ich ja nett, dass du auf meine Tipps acht gibst… Ich fand es auch sehr aufschlussreich.
      Schönen Tag noch!
      Und dein Chor will mitkommen? 😉
      Herzliche Grüße, Jörg

  4. mialieh Says:

    On Mehren habe ich mal Reiterurlaub gemacht. Da schwammen abends Bisamratten im Teich. Und es gab eine Miniseuche im Zeltlager.

  5. Wolfram Says:

    Ich bin nicht Papst, aber ich hab in jeder meiner Gemeinden drei bis fünf davon… 😉

    Allerdings schätze ich es sehr, daß die römische Kirche seit fünf Jahren ein Oberhaupt hat, dessen Interessen mehr bei den himmlischen Wahrheiten als bei guter Medienpräsenz auf Erden liegen; die 30 Jahre davor waren da anders gepolt, und Theologisches hab ich vom polnischen Papst wenig gehört…

    • theomix Says:

      Er hat wie sein Vorgänger ein gebrochenes Verhältnis zur konfessionellen Pluralität. Medienrummel hin oder her.

      • Wolfram Says:

        Er – oder sein Apparat? Er immerhin gehörte zu den Vorreitern des Konzils, zu denen, die weiter gehen wollten als die, die am Ende die Mehrheit hatten. Wojtila war zwar damals auch da, hat aber nichts beigetragen…
        Aber das Oberhaupt der römischen Kirche hat nicht immer so viel mehr zu sagen als das Oberhaupt der deutschen Bundesrepublik… weshalb ich mich mit ihm gern mal unter vier Augen unterhalten würde, ohne Mikrophone und Kameras.

        Nun mag man die Frage stellen, ob ein Denker und Lehrer der rechte Mann an dieser Stelle ist – aber ich meine: ja.

        • theomix Says:

          Wie kommentierte neulich jemand: einstein war einer der schlausten Köpfe der Welt. Trotzdem war es gut, dass man ihn nicht zum Präsidenten der USA gemacht hat.
          (Ja, ja, es wäre nicht gegangen, aber darauf kommt es nicht an.) worauf es ankommt, ist, ob es richtig ist, einen brillanten Denker zu einem Pontifex, einem Brückenbauer zu machen.
          Und es hat eine gewisse Methode, den führenden Kopf von der Verantwortung abzuziehen, weil er ja schlechte Berater habe.

          Mag sein, dass B16 nicht übel ist. Aber gut ist er darum noch nicht in dem, was er bewirkt.

        • Wolfram Says:

          Auch die römisch-katholische Kirche ist eine Kirche – und sollte meiner Ansicht nach deshalb an ihrer weltlichen Spitze einen Theologen haben, einen geistlichen Geistlichen, und keinen Medienreferenten oder Politiker. In dieser Hinsicht ist – wiederum meiner Meinung nach – mit dem Wechsel von Johannes Paul II. zu Benedikt XVI. ein enormer Gewinn zu verzeichnen.
          Gewiß, er hat den Kopf manchmal zu nah am Himmel, aber das Herz doch am rechten Fleck – und ich meine, „in unserer Welt der Tische und Bänke“, um einen Ausdruck von Paul Deitenbeck aufzunehmen, brauchen wir solche Menschen ganz dringend.
          Daß er kein Staatsmann ist, hat er von Anfang an gesagt. Daß er unbequem ist, wußte man vorher auch. Aber er hat die… äh, jetzt hätte ich fast was Unanständiges gesagt… er hat die Courage, nicht andere vorzuschicken, wenn es darum geht, gegen den Mainstream zu reden, sondern es selbst zu tun. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der die unangenehmen Nachrichten stets von anderen verbreiten ließ, damit das breite Lächeln des Papstes nur mit Angenehmem verknüpft war…
          Ich schätze Menschen, die wahrhaftig sind.
          Und vieles, was als „seine Wirkung“ erscheint, ist in Wahrheit Meinungsmache von Menschen, die mit christlichem Glauben nichts am Hut haben.
          A propos Pontifex: nächst Johannes XXIII halte ich Benedikt XVI für denjenigen, der diesen Titel am ehesten verdient. Auch wenn er dafür viel Kritik einsteckt: er versucht die Brücke zu bauen, um die Trennung der PiusX-Bruderschaft zu überwinden, Brücken für Anglikaner, die in ihrer Kirche keine Heimstatt mehr finden…
          Warum keine Brücken zu den Evangelischen? Vielleicht weil wir zu genau wissen, wie diese Brücken unserer Meinung nach auszusehen haben, und deshalb eine Menge Brückenschläge ablehnen? Vielleicht weil unsere eigenen Brückenköpfe keine Angebote, sondern Ansprüche sind? Vielleicht, weil wir viel zu schnell lächelnd woanders hinschauen, wenn evangelische Prediger die römisch-katholische Kirche einssetzen mit der Hure Babylon? Und insgeheim uns gar ins Fäustchen lachen, wenn der Big Brother Romanus was auf die Mütze bekommt?

          Was bewirken denn „unsere“ Kirchenoberen? Werden sie überhaupt wahrgenommen, wenn sie nicht grad betrunken am Steuer erwischt werden?
          Warum treten in Deutschland Menschen aus der evangelischen Kirche aus, weil der Papst dies oder das gesagt, getan oder nicht getan oder gesagt hat?

        • theomix Says:

          Nun gut, ich schätze es anders ein. Was es relativert: Der nächste wird auch nicht besser (nach menschlichem ermessen).
          Ansonsten habe auch ich keine probleme, die römisch-katholische kirche sogar als kirche und nicht nur als kirchliche gemeinschaft anzuerkennen.
          Publicity, so zeigt es sich, ist nicht nur erstrebenswert.

  6. limportant Says:

    > Ich habe es schon gewusst (oder geahnt). Der Bloginhaber kann so was ja sehen (bzw. deuten). Aber soll ich derjenige sein, der es verrät?<

    Nein – und wenn mich mein Internet nicht Schnöde im Stich gelassen hätte, hätte ich das selbst aufgeklärt.

    Danke 🙂

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