Fast ein Osterlied

„Bring me to life“ – ein religiös angehauchtes Lied.

Es erschien als Single der Band „Evanescence“ zuerst 2003. Nun taucht es wieder auf, gecovert von Katherine Jankins.

Evanescence ist eine Band, die sich nach eigener Aussage nicht einordnen lässt, weder christlich noch gothic. Laut, hart, dramatisch, so kommt der Song daher. Hier gibt es ihn mit dem Text.

Den Videoclip kann man sich selbst heraussuchen. Er ist mir zu gewollt dramatisch, mit dunklen Wolkenfetzen und wallendem Gewand der Dame auf dem Fenstersims.

Katherine Jenkins ist eine ziemlich gut bezahlte Mezzosopranistin aus Großbritannien. Sie schwankte bisher zwischen Klassik und populärer Musik. Versucht sie nun einen Wechsel ins Rock-Pop-Milieu?

Ein bisschen auf ausgehende Sechziger, in Schwarz-Weiß. Weniger laut und hart, aber immer noch dramatisch.

In ein neues Leben gerufen zu werden, aus dem Schlaf in ein neues Bewusstsein zu kommen, das ist nicht weit weg von Ostern.  „There must be something more / bring me to life.“

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12 Antworten to “Fast ein Osterlied”

  1. onebbo Says:

    Nette Mucke. Den Text kann ich auch anders interpretieren 😉

  2. Erika Says:

    Lieber Jörg,
    danke für die Videos. Das zweite gefällt mir besser, schöne Stimme und der Text, ja, zum Nachdenken, schön…
    liebe Grüße
    Erika

  3. tmp Says:

    Miss Jenkins ist zur Zeit schwer angesagt… 😉

  4. theomix Says:

    Ja, das habe ich beim Herumstöbern auf YouTube auch gemerkt…

  5. limportant Says:

    Hmmh – ich habe das Cover auch kürzlich mit Bestürzung gesehen.

    Ich habe kein Problem mit Covern … ich kenne so manche Neuinterpretation, die teilweise sogar besser sind, als das Original – jedoch macht keine den Fehler, den Charakter des Liedes zu verändern.

    Das Original von Evanescence zeichnet vielleicht nicht durch besondere Kunst aus, jedoch tranportiert diese Interpretation deutlich mehr Emotionen und Leidenschaft, welche auch notwendig sind.
    Das ist es, was das Original so gut macht – und das Cover schlecht. Für mich fehlt da das wesentliche Element der Aussage des Liedes.
    Ein guter Text macht noch kein gutes Lied.

    • theomix Says:

      Eine hochinteressante Beobachtung. Danke!
      Ich meine, Katherine Jenkins nimmt die Leidenschaft heraus. Die Emotionen sehe ich verstärkt. (Wenn L. und E. wie zwei Regler sind, die man unabhängig voneinander verschieben kann..)

      • limportant Says:

        Kann man das wirklich?

        Aus meiner Sichtweise unterstützt die Art, wie das Lied bei Evanescence gesungen wird, den Text sehr – man kann richtig den Schrei der Verzweiflung hören, wenn die Sängerin Passagen wie „Wake me up inside – (Save me) – call my name and save me from the dark“ singt …

        • theomix Says:

          Oder ersetzt K. E. Leidenschaft durch Dramatik? Emotional ist es jedenfalls.
          Und mir gefällt am Cover, dass das Schreiend-Laute reduziert ist.

  6. limportant Says:

    Tell Dir mal vor – eine Welt, in der jeder denselben Geschmack hat – erschreckend. (Auch wenn die Industrie emsig daran arbeitet)

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