Nichtgedicht

Ein nichtgedicht?
Das gibt’s doch nicht.
Das kann nicht sein,
ein kranz aus nein,
no, nej, ouk, non?
Wär reiner hohn,
das nichtgedicht.
Und reimt sich nicht,
wär viel zu schlicht
oder pompös,
wär einfach bös.
Ich lass es sein
und dichte nein.

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14 Antworten to “Nichtgedicht”

  1. onebbo Says:

    Dazu fällt mir gar nichts ein
    Nothing comes to my mind
    Mein Gehirn sagt: Nichts
    Auf Französisch Rien
    Lass ich den Jörg
    mit seinem Nichts allein?
    Nicht doch.
    Ein Extra-Nicht muss sein

  2. mialieh Says:

    watzlawick hätte seine freude dran

  3. werner Says:

    und nicht nur der!
    hört nur mal her
    ich auch
    denn so ist’s Brauch.
    Ja. aller Welt
    so was gefällt,
    wenn theomix
    hier reimt mal nix.

  4. theomix Says:

    @onebbo:
    So viel nicht
    und dennoch nicht vernichtend.
    So viel licht
    und zugleich viel belichtend…

    @mialieh:
    Und morgen erst…

    @werner:
    Auch Nietzsche hätte was zu lachen
    über soviel nichtse-sachen,.
    Und der Kant
    vorderhand
    gäbe nicht nur senf dazu,
    sondern auch mal endlich ruh.

  5. Sylvia Says:

    Hehe. 😀

  6. theomix Says:

    Hoho…

  7. freidenkerin Says:

    Ein Nichtgedicht, das les‘ ich hier,
    s’ist wahre Kunst, das sag ich dir!
    Es beeindruckt mich gar sehr,
    denn Nichtgedichte sind arg schwer! 😉

  8. Suse Says:

    Ich sage es mit Christian Morgenstern

    Nein
    Pfeift der Sturm?
    Keift ein Wurm?
    Heulen Eulen hoch vom Turm?
    Nein
    Es ist des Galgenstrickes dickes Ende ,
    welches ächzte gleich als ob im Galopp
    eine müd gehetzte Mähre nach dem nächsten Brunnen lechzte
    der vielleicht noch ferne wäre.

  9. theomix Says:

    @freidenkerin:
    Nichtgedichte sind – ein Nichts,
    und darum sind sie leicht.
    Null ist die Masse des Gedichts
    (auf Waagen, die geeicht).

    @Suse:
    Suse, sei willkommen!
    Morgenstern wird frommen.
    Les ich ihn doch allzugern,
    diesen Christian Morgenstern.
    Gerad‘ die Galgenlieder
    les ich immer wieder.

  10. Claudia Says:

    Täuscht das Licht des Monds mich nicht?
    Schrieb Herr Kind (Agathe spricht).
    Überflügelt wird der Wicht
    von des Theomixers Sicht,
    denn das Nichts in dem Gedicht,
    klarer ists als Mondes Licht.
    (Wenn es auch an Sinn gebricht,
    ist der Reim genau und schlicht.)

  11. theomix Says:

    Niemand wird ergrimmen,
    irgendwie wird’s stimmen.

  12. Elisabeth Says:

    Lieber Jörg,
    das finde ich schön, dass du unter die Dichter gehst 🙂 Ja, das ist eine wahre Schatzkiste – du hast bestimmt noch einiges für uns auf Lager!?
    herzliche Grüße zu dir, Elisabeth

  13. theomix Says:

    Liebe Elisabeth,
    diese Gedichte waren ganz neu, und morgen ist Abschluss der vierteiligen Trilogie 😉
    In der Schatzkiste stecken noch einige alte Sachen, die das Licht der Welt erblicken dürfen/ Sollen. Nichts überstürzen, sage ich mir.
    Liebe Grüße, Jörg

  14. Heute vor 10 Jahren: Ein Nichtgedicht | Theomix Says:

    […] https://theomix.wordpress.com/2010/03/11/nichtgedicht/ […]

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