Entdeckung im Netz: Daten sichern

Wie kann ich meine Dateien sicher speichern? Externe Festplatte ist vorhnden, auch USB-Sticks.
Aber was ist, wenn diese Gegenstände der Erdanziehung zum Opfer fallen? Online, auf fremden Servern, das ist Vertrauenssache. Und ein bisschen unpraktisch. So meine Erfahrung bisher.

Nun nutze ich auch ein yahoo-Konto, und das bietet mir neuerdings eine Online-Festplatte namens Zumodrive. Gleich mal angeschaut. Dann auch die  Synchronisations-Software heruntergeladen, und seitdem ist alles in Butter: Wenn ich das Programm starte, dann taucht ein Laufwerk Z auf, die Synchonisation beginnnt, kopiert neue Dateien in die gleiche Ordnerstruktur wie mein Rechner, und im gleichen Maß werden alte gelöscht.

Ein Gigabyte gibt es gratis, und auf spielerische Weise kann man sich vom weißen Gürtel (1 GB) in 256-MB-Schritten zum schwarzen Gürtel emporarbeiten. (Gibt es beim Sumo Gürtel wie beim Judo?) Dann hat man 2 GB: Wer aber Dokumente abspeichern will und wenig Bilder, der hat erst mal genügend Platz.

Das lob ich mir. Und empfehle es.
Aber es ist Vertrauenssache. (Server in den USA und so…)

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20 Antworten to “Entdeckung im Netz: Daten sichern”

  1. regido Says:

    nette idee aber ich finde 2 giga auch ein bischen sehr knapp und dann ist es wirklich vertrauenssache lieber 2 externe festplatten,wenn eine runter faellt habe ich die zweite 🙂 regido

  2. onebbo Says:

    Ich stimme regido zu. Gerade bei sensiblen Daten möchte ich die nicht „irgendwo“ wissen. Es ist meiner Ansicht nach allenfalls für private, aber nicht zu private Dinge geeignet.

  3. mialieh Says:

    ich schließe mich meinen Vorschreibern an… Ich schicke mir wichtige Dateien immer mit Googlemail zu. Dann sind sie auch im Netz gespeichert und ich kann noch Jahre danach darauf zugreifen…

  4. theomix Says:

    @regido:
    Herzlich willkommen auf meinem Blog! ich vermute, du brauchst Speicherplatz für Fotos. Dann sind 2 GB sicher zu knapp.

    @onebbo:
    Webdienste sind immer Vertrauenssache.

    @mialieh:
    Googlemail? Ich nutze es auch, aber man muss eben wissen, dass anonym gescannt wird. Aber die positiven Aspekte nutze ich da wie dort gerne. der Vorteil von Zumodrive: Es spiegelt die Ordnerstruktur und lädt, wenn gewünscht, automatisch hoch.

    Stichwort Vertrauenssache:
    Von hier aus gesehen gilt der Datenschutz in den USA als nicht ganz so hohes Gut wie bei uns. Dort soll ja wegen des Kampfs gegen den Terrorismus der Blick fremder Augen eher möglich sein. Das meinte ich. Bei Zumodrive stehen die Server in den USA.
    Anderer Missbrauch ist überall möglich. Da ich über yahoo darauf kam, vertraue ich einfach darauf, dass es ein stabiles Angebot ist.

  5. tmp Says:

    Mögen die Betreiber so rechtschaffen sein, wie sie wollen…
    Eine hundertprozentige Garantie gegen fremde Hacker können sie NIE geben…
    Nie und nimmer, würde ich meine Daten auf Medien außer Haus abspeichern. Da bin ich erfreulich rückständig…
    Wenn meine Speichermedien nicht mehr genug Platz hergeben, muss eben ein neuer Datenträger angeschafft werden, den ich aber ganz allein „bewirtschafte“. Punkr ! Basta ! 😉

  6. onebbo Says:

    @tmp:
    Ja, so sehe ich das auch! Die kosten ja auch heute next to nothing.

  7. tmp Says:

    Ich kann ja schließlich nicht meine höchst erotischen und intimen nächtlichen Chats mit den angesagtesten Hollywood-Schauspielerinnen auf einem x-beliebigen Server irgendwo in den USA ablegen, nur weil ich hier in Deutschland zu wenig Platz habe…
    Das könnte das größte Kuddelmuddel geben… 😉

  8. Erika Says:

    @tmp: 🙂 😆

    ich sichere überhaupt nichts, was weg ist, ist weg,
    ich lebe immer im Hier und Jetzt 🙂

  9. onebbo Says:

    @erika:
    Kann ich mal unseren Kunden erzählen, wenn wir einen Termin nicht halten können, weil die Daten mal gerade weg waren: „Leider mussten wir mit der Arbeit noch mal von vorne anfangen, aber Sie werden das verstehen: Wir leben im Hier und Jetzt und machen keine Datensicherung“ 🙂 🙂

  10. Erika Says:

    @onebbo: ich habe für mich geschrieben 🙂
    *lach* Du kannst dann einige Deiner Kunden mal zu mir schicken, denen erzähl ich bisschen was, dann vergessen sie das Übel 🙂
    wir lachen dann – das ist auch gesund 🙂

  11. Erika Says:

    P.S. ich habe noch eine Idee: Der Jörg kennt sich ja sehr gut aus im Netz, wie ich feststellen muss, vielleicht kann er was anbieten und wichtige Daten von seinen Blogbetreibern sichern 🙂

  12. onebbo Says:

    @erika:
    stimmt, Reisen ist gesund… sollen doch die Kunden nicht immer im Büro rumhängen, lieber eine kleine Reise zu dir machen! Gibt’s auch Kaffee und Kuchen, oder sollen sie das selbst mitbringen?

  13. mialieh Says:

    @onebbo und erika:
    also für ein gutes Stück Torte unternimmt man doch gerne die ein oder andere Reise….

  14. freidenkerin Says:

    Hm! Also, zu diesen Errungenschaften der Datensicherung habe ich kein Vertrauen. Ich habe mich ja auch bislang dem Online-Banking verweigert, weil ich diese Geschichte für noch sehr unsicher und nicht ausgereift halte. 😉 USB-Sticks und externe Festplatte sind mir trotz Schwerkraft noch am liebsten. Und regelmäßig einmal pro Monat die Datensicherung auf CD-ROM.

  15. Erika Says:

    Ihr Lieben,
    vielleicht könnte ich meine beliebte Cappucciono-Torte oder meinen Käsekuchen anbieten, eine Tasse Kaffee oder Tee, vielleicht ein Glas Bio-Wein aus eigenem Anbau, Spundekäs mit Brezeln……
    die Kunden können auch einen Erlebnistag im Weinberg erleben…..
    oder eine Ortsbesichtigung mit geschulter Führung…….oder einfach nur mit mir babbeln, nach Lust und Laune 🙂
    liebe Grüße
    Erika

  16. tmp Says:

    Erika,
    wenn ich das höre 😛 , werde ich sofort bei onebbo Kunde… 😉

    Liebe freidenkerin,
    das mit dem Online-Banking ist mir sehr sympathisch… Mach ich auch nicht…
    Ich brauche den persönlichen Kontakt in meiner Bank, wo ich schon seit 23 Jahren Kunde bin… 😉
    Und die Sicherheit mit den Daten kann man gewiss vergessen, denn sonst würde ja nicht gerade aktuell wieder eine CD mit „Steuerflüchtigen“ die Runde machen…

    Über die Schwerkraft mach ich mir die wenigsten Gedanken, wenn es um Datensicherung geht…
    Ich habe übrigens einen Bekannten, der hat seinen USB-Stick einmal unfreiwillig einem echten Härtetest ausgesetzt..:
    1,5 Stunden im Kochwaschgang seiner Waschmaschine incl. „Endschleudern“…
    Das Ding hat danach funktioniert wie immer… 😯 😛

    Da kann ich ja nur darüber lachen, wenn mir meiner mal aus der Hosentasche zu Boden fallen sollte… :mrgreen:

  17. theomix Says:

    @tmp:
    Also, mit dieser bequemen Funktion finde ich Z. einfach super. das paart sich mit gewollter Arglosigkeit. 😈
    Ich hatte anfangs keine Bank mit persönlicher Beratung; dafür war Postscheck kostenlos. Fürs Giro brauche ich niemanden zur persönlichen Beratung.

    @Erika:
    Deine Leichtigkeit des Seins ist nötig, um die Schwere der Kaffeetafel auszugleichen. Ansonsten schließe ich mich an und wir werden schon handelseinig.

    @freidenkerin:
    Online-Banking finde ich ganz gut. Habe bisher auch keine schlechten Erfahrungen.

  18. tmp Says:

    Klar, Jörg, wenn das nicht wirklich kinderleicht wäre, hättem die Betreber sicher ihre liebe Not, gegenber den Konkurrenten am Markt zu bestehen.
    Sicher ist das auch eine für kleine Firmen usw. gute Alternative, z.B. für ellenlange Kundenkarteien, die ohnein irgendwo als Hardscopie vorliegen…
    Aber wer schützt meine Daten auf deren Server, wenn die mal einen Virus oder sogar einen Headcrash haben..??
    Aöso, mir ist das einfach nicht geheuer…
    Wenn ich Daten verliere, dann durch eigene Dusseligkeit.

    Und unkontrollierbaren Zugang für die in den USA herumgeisternden Hacker, wo ja der Datenschutz ohnehin nicht gerade großgeschrieben wird, würde mich IMMER abhalten, „sensible“ Daten dort einzulagern…
    Wenn man allerdings eine online Kopie eines deutschen Telefonbuchs sichern will, ist die Möglichkeit wahrscheinlich nicht sooo schlecht für lau… 😉

  19. tmp Says:

    Entschuldig die suffissanten Spitzen, das ist nicht persönlich gemeint, aber ic glaube, viele Leute regen sich hierzulande
    darüber auf dass der Staat bereits die nächste Volkszählung plant, aber die eigenen Daten können ruhig auf irgendwelchen Festplatten auf anderen Kontinenten abgelegt werden…
    Für mich passt das einfach nicht zusammen… 😦

  20. theomix Says:

    Kein Problem mit den runden Spitzen. Es geht nichts über das Risiko fürs Bewusstsein. Das habe ich mir daraus gemerkt…

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