Mariekes Welt und Andrés Weisheit – 41

Dort, wo etwas verschwindet,
erscheint etwas.

In Physik habe ich das mal anders gelernt. Natürlich stimmt das „irgendwie“, aber oft ist es Fiktion, – so als ob die Luft, die ich dann vorfinde,  „etwas“ wäre.

Oder soll die heutige Weisheit einfach Hoffnung wecken?

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19 Antworten to “Mariekes Welt und Andrés Weisheit – 41”

  1. mialieh Says:

    Selbst, wenn nichts als Leere erscheint, wenn etwas verschwindet, ist dann die Leere nicht etwas, das erscheint? Oder: Kann Nichts etwas sein? Oder: Tritt an die Stelle von etwas nicht immer etwas anderes? Das hieße dann: nichts und niemand ist unersetzlich!
    Manchmal sucht man auch verschwundene Sachen und findet sie nicht, sie bleiben verschwunden und man findet dafür andere Sachen, die vorher verschwunden waren und die nun wieder erscheinen 😉

  2. andrea2007 Says:

    Das sind dann wohl die Momente, in denen ich meinen Augen nicht traue:-) Herzliche Grüsse Andrea

  3. Erika Says:

    Lieber Jörg,
    ja, wenn die Nacht verschwindet,
    erscheint der Tag
    einen schönen Tag wünsche ich Dir
    Erika

  4. Wortman Says:

    Natürlich findest du dort etwas in dieser „Luft“: Eine Erkenntnis 😉

  5. Sylvia Says:

    Umgekehrt gibt es das auf jeden Fall. Teilchen entstehen aus dem Nichts und zerfallen in aberwitzig kurzer Zeit aber wieder.

    Wenn von meinem Konto Geld verschwindet, dann erleidet dieses irgendwann den Nulldurchgang und dann rutscht es ins Minus, gemeinhin als Schulden bekannt 😀

    Auf einer sehr banalen Ebene kennt das vielleicht so mancher: Wenn man im Haus ein Möbelstück weggibt, dem man immer ausweichen mußte, weicht man auch nach Entfernen desselben eine zeitlang weiterhin aus, so, als ob es noch da stünde. Aus Gewohnheit. Trotzdem seltsam, weil man sieht ja, dass es nicht mehr da ist.

    Spaß beiseite, im zwischenmenschlichen Bereich konnte ich das viele Male beobachten: Wenn ich mich von Menschen trenne, dann kommen andere nach.

    Fest steht, dass erst etwas verschwinden muß, um dass etwas Neues ebendorthin kommen kann.

    Oder ? 😉

    Die Teilchenwelt zeigt hier beide Möglichkeiten, der Spruch:
    „Wo etwas ist, kann nix anderes sein“, gilt da nur für eine Klasse von Teilchen, die anderen sind imstande, alle auf dem selben Platz zu hocken. Das findet z.B. in der Lasertechnologie Anwendung.

    Ist Leere und Nichts Eigentlich dasselbe ?

    Lehre und Leere KANN dasselbe sein, das weiß ich aus Erfahrung :mrgreen:

  6. Lilo Says:

    Mit dieser Weisheit kann ich jetzt so rein gar nichts anfangen. Wenn etwas verschwindet, was soll den stattdessen erscheinen? Haben wir es hier mit Zauberei zu tun? Wohl eher nicht. Oder ist es nur die Vorstellung oder der Glaube daran?…

    Nachdenkliche Grüße,
    Lilo

  7. theomix Says:

    @Mialieh:
    Wir verschwinden im Philosophischen, und es erscheint die Erkenntnis…

    @andrea;
    Auch gut möglich…
    Herzlichen Gruß, Jörg

    @Erika:
    Eine schöne Variante.
    Danke! Jörg

    @wortman:
    Vermute ich auch. (Finde ich also mindestens eine Vermutung.)

    @sylvia:
    Die Leere ist leer, nicht Nichts.
    Eine Fülle an Beispielen. Bald glaub ich’s.

    @Lilo:
    Beim Herangehen beschlichen mich ähnliche Fragen Ich vermute mal stark, das Zwischenmenschliche ist Teil der Lösung.

  8. Wortman Says:

    Stimmt – eine Leere ist leer, somit ist die etwas und kein „nichts“ 😉

  9. freidenkerin Says:

    Wenn man auf einem Acker Unkraut ausrauft, dann kann man danach wertvolles und nahrhaftes Getreide aussäen. Und die Luft ist ja bekanntermaßen nicht nichts, die ist randvoll mit Partikelchen aller Art, Molekülen, Atomen etc. Genau genommen gibt’s ja auch gar kein Nichts. Eigentlich geht man davon aus, daß überall, wo nichts zu sein scheint, die sogenannte dunkle Materie vorzufinden ist…
    Wenn ich Traumen, Neurosen, düstere und schlimme Begebenheiten der Vergangenheit in meiner Seele ausräume, dann habe ich dort Platz für Neues, Positives, Lichtes, Freudiges… Obwohl die Seele eines Jeden schier unendlich groß zu sein scheint, wie ein Palast mit unzählbaren Räumen…

  10. Sylvia Says:

    @theomix: Ja, ich glaub’s auch bald 😀

    Nichts ist vielleicht mehr was Zusätzliches, was nicht da ist.
    Leer hat für mich was mit Fehlen im weitesten Sinne zu tun.

    Wenn ich nichts fühle ist das was anderes, als wenn ich mich leer fühle.

    Also *leer* ist mehr unter der Nulllinie und *nichts* ist eher drüber.

  11. tmp Says:

    Ein einziges Drunter-und-Drüber, iat das hier… 😉

  12. Elisabeth Says:

    Also, ich glaub dran, lieber Jörg! 🙂
    Oder ist Luft etwa nichts? 😉 Oder vielleicht müsste man nur genauer hinschauen…
    Herzliche Grüße, Elisabeth

  13. theomix Says:

    @wortman:
    Und die Leere hat noch eine Hülle, das Nichts – nichts.

    @freidenkerin:
    Schön gesehen.

    @Sylvia:
    Nichts ist nichts. Leere lässt sich noch füllen.

    @tmp:
    Wie bei Kafka: Du musst nur die Richtung ändern!

    @Elisabeth:
    Der genaue Blick, liebe Elisabeth, enthüllt eine Menge.
    Ich bin weiterhin skeptisch, freue mich aber über die viele schönen Interpretationen her.
    Herzliche Grüße, Jörg

  14. Sylvia Says:

    @theomix: Das ist die bislang beste Definiton. Das trifft es für MICH am besten 😉

  15. theomix Says:

    Schön so…

  16. Claudia Says:

    Materie geht selbstverständlich nicht verloren, sondern wandelt sich. Was eben noch eine Haselnuß war, wird jetzt zum Teil Hüftspeck, zum Teil Synapsentätigkeit und zum Teil Dünger. Faszinierend, vollkommen logisch, zugleich im Falle der Synapsentätigkeit nicht durchschaubar.

  17. theomix Says:

    Sehr bedenkenswert.
    Bei Haselnüssen, Hüftspeck und Dünger stimm ich zu. Synapsen kann ich nicht sehen.
    Im Unterschied zu Synopsen. Aber die gehören nicht hierher. Und dass ich sie erwähne, muss am drohenden Schneekoller liegen…

  18. Claudia Says:

    Um von Synopsen zu reden, müssen die Synapsen schon mehr als das allgemein übliche geleistet haben. Und das geht nur durch Energiezufuhr, die – wie Haselnüsse – sichtbar ist, und deren Umwandlung.

  19. theomix Says:

    Dem kann ich nicht widersprechen…

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