Entdeckung

In einem Kommentar hatte Hausfrau Hanna  auf die Seite von Lorenz Marti verwiesen. Ich habe gelesen, es war ein Genuss. Ein paar Tage habe ich mich besonnen und dann seine beiden Bücher bestellt.

Lorenz Marti ist Journalist und beschäftigt sich privat und beruflich mt „religiösen“ Fragen. Seine beiden Bücher sind

Wie schnürt ein Mystiker seine Schuhe?
Die großen Fragen und der tägliche Kleinkram

und

Wer hat dir den Weg gezeigt? Ein Hund!
Mystik an der Leine des Alltäglichen
.

Er gibt Anregungen zur Alltagsspiritualität: ob bei der Fahrt mit dem Bus oder auf dem Weg durch den Bahnhof, immer wieder findet sich ein Anlass zu spirituellen Gedanken.

Für ihn ist Spiritualität „eine Liebeserklärung an das ganz Gewöhnliche“, wie es auf der Rückseite von „Wie schnürt ein Mystiker…“ heißt, und in der Einstimmung sagt er dort (S. 12): „Spiritualität ist für mich nur dann von Bedeutung, wenn sie etwas mit dem ganz konkreten Leben zu tun hat.“

Bei seinen Betrachtungen zitiert er aus einem Fundus  von Meister Eckhart über die indischen Weisen und die ägyptischen Wüstenväter hin zu Zen-Koans. Ein weiter Horizont.

Wer schnuppern möchte, hier gibt es einige Texte.  Für mich geht der Genuss weiter. Seite um Seite. Und wenn ich auch eine Spurbreit stärker in christlichen Texten zu Hause bin: Mir ist, als wäre Lorenz Marti der Hausautor des Theomix-Verlags. 😉

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10 Antworten to “Entdeckung”

  1. Hausfrau Hanna Says:

    Ein schöner Beitrag ist das, lieber theomix.
    Lorenz Marti tritt übrigens mit seinen alltäglichen Mystikgeschichten auch so auf:
    Einfach, bescheiden und eine grosse Ruhe ausstrahlend. Wenn dann
    zwischen den Texten der Hackbrettspieler Töbi Tobler http://www.moser-kamm.ch/webs/toebi/
    seine Klänge ertönen lässt, ergibt das eine rundum stimmige, glücklichmachende Stunde.
    So habe ich es zumindest erlebt vor knapp einem Jahr hier bei uns in der St.Margarethenkirche oben auf dem Hügel!
    Eine alltägliche Woche wünscht
    Hausfrau Hanna

  2. Babbeldieübermama Says:

    Seit über zwanzig Jahren beschränkt sich mein Leben auf die eigenen vier Wände, Ärzte und Krankenhäuser. In dieser Jahren hatte und habe ich gelernt, alles bewußt wahrzunehmen und zu hinterfragen, aber leider auch verlernt meine Gedanken in Worte zu fassen. Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen, ich werde mir bestimmt eines dieser Bücher zulegen. 😀

  3. mialieh Says:

    Danke. Jetzt weiß ich, was ich der Frau meines Vaters zum geburtstag schenken werde.

  4. werner Says:

    Den Kurt Marti habe ich vor Jahrzehnten mal erlebt, Auf Einladung des Ev. Studentengemeinde in Bonn hatte er dort eine Lesung.
    Seit der Zeit begleitet mich sein Gedicht „Wo kämen wir hin…“
    Dass er einen Sohn hat, der offenbar in die Fußstapfen des Vaters tritt, wusste ich nicht.
    Danke für diese „Entdeckung“!

  5. Babbeldieübermama Says:

    Habe wie immer die Hälfte vergessen, bedanke mich natürlich auch recht herzlich für den Tipp.

  6. theomix Says:

    @Hausfrau Hanna:
    Danke. Schließlich verdanke ich es dir… Texte mit passender Musik, das kann wunderschön sein.

    @BdÜM:
    Freut mich, denn was du andeutest (kombiniert mit dem, was du im Blog schreibst) klingt alles andere als einfach. Gut, dass du zu dieser Bewusstheit kommst. Oder sie erstrebst. Das gibt dann die Power, die Kommentare und Beiträge auch verbreiten?

    @mialieh:
    Gern geschehen!

    @werner:
    1983 habe ich Kurt M. predigen hören. Ich habe den Vater nicht erwähnt, weil Lorenz Marti, es auch nicht tut. Und über den Vater definiert werden ist auch nicht immer schön. (In anderen Kulturen wäre der Autor Lorenz Kurtson, da wäre es offensichtlich 😉 )
    (Und bevor Fragen kommen: Mein Vater war kein Pfarrer…)

  7. onebbo Says:

    @theomix:
    Ach so dein Vater war kein Pfarrer. Und das in Fettdruck. Was war er denn? Religionslehrer wäre ja auch nicht schlecht 😉

  8. werner Says:

    hm… egal ob Pfarrer oder Lehrer….
    denn wie war das nochmal:

    Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh
    geraten selten oder nie!

    🙂

  9. onebbo Says:

    Da wäre dann die nächste zu klärende Frage: Hat Jörg Rindviecher in der Gemeinde?

  10. theomix Says:

    @onebbo:
    Ich sollte mal eine Umfrage machen, bevor ich es verrate.
    Rindviecher gibt es reichlich, also echte, manchmal fast vor der Haustür…

    @werner:
    Zum Glück haben wir kein Vieh.

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