Ostermontag

Gut, dass dieses Fest zwei Tage hat. Das hat es verdient. Es ist das älteste Fest und wurde ursprünglich wöchentlich gefeiert: An jedem Sonntag, und nicht am Samstag, dem Sabbat.

Für mich das höchste Fest – und nicht, wie gerne über Protestanten (und teils von ihnen) verbreitet, Karfreitag. Beide Tage hängen zusammen. Es sterben viele, aber nur von einem feiere ich die Auferweckung. Darum.

Na, jedenfalls gibt es etwas zum Lachen. Der oft zitierte „Osterwitz“. Also, zitiert wird oft die Tatsache. Selten wird einer erzählt.

Von mir darum auch was Nettes, etwas für die Skeptiker:

Ein Mann erzählte von seiner Reise durch die ägyptische Wüste. Eines Tages, so berichtete er seinen Freunden, hatte er sich verlaufen. Schließlich sei er so verzweifelt, dass er niedergekniet sei und Gott um Hilfe gerufen habe.
„Und?“, fragten ihn die Freunde, „Hat Gott dir Hilfe geschickt?“ „Nein, von wegen! Bevor Gott eingreifen konnte, tauchte ein Jeep mit Archäologen auf, und die nahmen mich mit.“

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10 Antworten to “Ostermontag”

  1. Erika Says:

    Guten Morgen, lieber Jörg,
    ja heute am Ostermontag, bei uns sind heute 4 Taufen im Gottesdienst,
    unser Sohn wurde auch an Ostern getauft.
    Ich habe einen Ausflug gestern mit meinem Mann gemacht, da sind wir in einem Pilgerort an einer Kirche und vielen Wegkreuzen vorbeigekommen, ich las im Kasten vor der Kirche
    ICh war tot und werde leben von Ewigkeit zu Ewigkeit aus der Offenbarung. Das hat mir gefallen, irgendwie

    Der Witz ist auch gut, ja manchmal merken wir nicht, ob es Gott ist, der da eingreift, ich glaube schon, dass das bei mir oft der Fall ist,
    auch wenn es manchmal nicht so einfach ist, ist es doch wunderschön, ich bin so dankbar für diese Ostertage….. Sie haben uns zusammengeführt im wahrsten Sinn des Wortes.
    Liebe Grüße ♥
    herzlichst Erika 🙂

  2. onebbo Says:

    Skeptiker? Echt, da gibt es hier welche auf der Seite? 😉

  3. Wortman Says:

    Der Witz ist gut *hehe*

    Lieber Theomix, weißt du, was mir grade so durch den Kopf geht? Betet die kath./protest. Kirche eigentlich nicht einen „religionsfremden“ Jesus an?
    Jesus war Nazarener und da die Nazarener eine Sekte innerhalb des Judentums waren/sind, ist dementsprechend Jesus auch ein Jude gewesen… 😉

  4. theomix Says:

    @erika:
    Wir hatten 1 taufe heute, 1 posaunenchor, 1 osterwitz. Ostern gottesdienst macht spaß!

    @onebbo:
    Skeptiker? Hier? Dass möchte ich doch stark bezweifeln…

    @wortman:
    Jesus kam aus Nazareth. Ob Nazarener oder nasiräer – egal, er war jude, bis zum, letzten atemzug. Die „religionsfremdheit“ hat man christlicherseits an die 1900 jahre übersehen. Da Jesus jude war, kann man seine glaubensgenossen nicht abwerten. man hat es übersehen, und so wurde Auschwitz möglich… (verkürzt gesagt…)

  5. Erika Says:

    Lieber Jörg,
    der Gottesdienst heute hat auch Spaß gemacht, es war ein Familiengottesdienst, die Kinder durften ein Holzkreuz mit Blüten bekleben, haben das Wasser fürs Taufbecken geholt, wir haben schöne Lieder gesungen, 2 Konfirmandinnen haben ein VATER-UNSER _Zwiegespräch vorgetragen.
    Es war richtig schön.
    Bei uns ist strahlend blauer Himmel ,
    Sonnenschein pur,
    ich werde jetzt noch ins Altenheim fahren.
    Alles Liebe und Gute Dir
    herzlich grüßt Erika 🙂

  6. Wortman Says:

    Da hast du war gesprochen.

    Ich bin immer noch der Meinung , dass die „damaligen“ Schreiber aus dem Nazarener einen „aus Nazareth“ gemacht haben… ohne dabei zu bedenken, wie du schon sagst, er war trotzdem Jude bis zum Ende.
    Er hat ja auch aramäisch gesprochen und nicht hebräisch…

  7. theomix Says:

    @erika:
    Klingt sehr kreativ, das. Habe noch vegessen: 2 konfirmandinne haben sich der gemeinde gezeigt. Weil sie aus dem kleinen Ort nur mit Kirche kommen, wo gar kein Konfi-Unterricht ist.

    @wortman:
    Klar, aramäisch war zZ Jesu mehr verbreitet als Hebräisch. Da er aber mit Rabbinern diskutiert hart, war ihm Hebräisch vertraut. Übrgens wurde zur gleichen Zeit mehr Griechisch in Rom gesprochen als Latein.
    Aber Nazarener/ Nazoräer als neue „Verschwörungstheorie“? So etwas wie die uralten Essener-Hypothesen? Was ich ergoogelt habe, ist absonderlich: Nazareth als Bielefeld des Neuen Testaments. Ne, da hört der (wissenschaftliche) Spaß auf, aber meiner fängt erst richtig an…

  8. elisabeth Says:

    lieber Jörg,

    …und wir wissen nie, wann Gott uns in einer schlimmen, schwierigen Situation „Jeeps“ vorbeischickt, in allen Farben und Formen…

    liebe Ostermontagsgrüße
    elisabeth

  9. Wortman Says:

    ich halte eh nicht viel von diesen „tollen“ verschwörungstheorien, die man ja in alle himmelsrichtungen findet…

    es gibt nur genug ungereimtheiten, die natürlich anlass zu jedweder spekulation geben, aber ich persönlich glaube, dass jesus nicht der mann war, wie die kirche ihn uns verkaufen will.

    aber bei „verschwörungen“ fällt mir ein, habe irgendwo was gelesen von wegen, es gab mal ein maria- und ein maria-magdalena-evangelium. wobei das ja eigentlich auch nicht so ganz richtig ist… maria madalena war ja wohl eigentlich maria aus magdala…

  10. theomix Says:

    @elisabeth:
    Liebe elisabeth,
    so ist es 🙂 Gruß, Jörg

    @wortman:
    Ach, es gibt doch alle möglichen Evangelien. Die Phantasie der Autoren war schier unerschöpflich. Die meisten sind weitaus jünger als die 4 vom Siegertreppchen (die ins Neue Testament gekommen sind). Das Thomas-Evangelium ist für die Forschung am interesantesten, weil es – wie die vermutete „Logienquelle“ – fast nur Aussprüche Jesu überliefert, teils in guterÜbereinstimmung mit den anderen 4.

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