Wovon H. nicht zu träumen wagte

H.?  Hirohito, Kaiser von Japan, oder Hitler, Gröfaz, Deutschtum-apokalyptiker. Egal, beide – oder eher ihre Nachfolger – hätten gerne am heutigen Tag diese Schlagzeile der Süddeutschen Zeitung erlebt:

06.02.2009,    10:16 Uhr

Erster Verlust seit 1938

Aber ehrlich, H. in so einer Erfolgsserie, das wäre schlimm ausgegangen. Schlimmer noch als 19 45.

Es ging jedoch um Toyota. „Nichts ist unmöglich“ unter Gottes Sonne…

Der Artikel ist HIER.

Wer mir nicht glaubt, dass es  schlimm geworden wäre, dem empfehle ich
Ralh Giordano,
Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte: Die Pläne der Nazis nach dem Endsieg
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47 Antworten to “Wovon H. nicht zu träumen wagte”

  1. rotegraefin Says:

    Das verstehe ich nicht, was möchtest Du uns damit sagen?

  2. theomix Says:

    Ohne Anspruch auf tieferen Sinn. Assoziation zur Kombination von „Niederlage“ und „1938“.
    Was liest du denn daraus? Oder hinein?

  3. rotegraefin Says:

    gar nichts! Wenn ich etwas nicht verstehe dann frage ich.

    Wenn ich zu was Gedanken habe dann äußere ich sie.
    Ich lese und höre z.B. z.Zt. viel über den Zusammenhang von Faschismus und Kapitalismus.
    Leider liest Du ja nicht auf meinem Blog. Da entwickelt sich ein ganz klarer roter Faden für mich. Tatsächlich begonnen bei Adam und Eva und dem Konflikt und der Verhaftung an Tradition und den entsprechenden Tabus, die dann schlichtweg zur Religion und Glauben erklärt werden. Deswegen die Begriffe ja auch so idiotisch durcheinander geschmissen, das einfach oft kein Durchkommen ist. Es ist ein undurchdringliches Knäuel von Stolz, positiv wie negativ, und fest zugekleisterten frühkindlichen Wunden, die unaussprechlich sind oder scheinen. Je mehr wir Leute erreichen, die darüber anfangen zu sprechen und zu fühlen desto mehr Leute können das Reich Gottes in sich finden.
    „Durch die Wunden unserer Kindheit sind wir schon geheiligt“ sagte mir mal eine Frau. Diese Heiligung kann ich leider niemandem zusprechen, der sie bedeckt hält.
    So jetzt hat Deine Frage noch ganz viele Gedanken in mir ausgelöst. So geschieht Reich Gottes durch ehrliche und gute Kommunikation.

    Übrigens und diese Frage bitte ich wieder zu löschen. (Frage gelöscht.)

  4. onebbo Says:

    Ha, ich habe die Frage gelesen ;-))

  5. theomix Says:

    @rotegraefin:
    Einer, der statt einer Festschrift einen Krimi haben möchte,ist schon pfiffiger als andere…
    Benutze bitte künftig meine Mailandresse, wenn es um Vertrauliches gehen soll.
    Wenn du meinst, ich würde deinen Blog nicht lesen, täuschst du dich.

    @onebbo: Ich auch…

  6. onebbo Says:

    Hihi, ich hatte ihn natürlich auch gegoogelt. Es ist natürlich eine ganz besondere Art, Leute neugierig zu machen, indem man Vertrauliches veröffentlicht.

    Daher meine Warnung: GUCKT NICHT AUF MEINEN BLOG!! Der soll geheim bleiben.

  7. theomix Says:

    @onebbo:
    Kann ich nur unterstützen. Sowohl das Andere wie das Eine.

  8. rotegraefin Says:

    @theomix
    Na ist auch gut! Dann steht eben der Name noch mal hier ist auch egal! 😛
    Bin wohl wieder in meine alte Falle gerutscht, andere mehr zu schützen als mich. Ist ein Fehler.
    Guck mal auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen ihn zu googelen.
    Wie kann ich Dir eine mail schicken, wenn ich keine Adresse habe?

    @onebbo
    Ich weiß zwar immer noch nicht wie ich leben soll, ohne regelmäßig einen aufs Dach zu bekommen. Aber ich habe es nicht von einer so gestandenen Frau, wie von Dir erwartet. Das tut einfach bloß weh.
    Aber es ist ja so normal, dass man sich nicht mit dem Betroffenen unterhält sondern über ihn. Vor allen Dingen solltest Du niemals vergessen Dich über ungeschicktes und fremdes Verhalten lustig zu machen. Ein typisches Zeichen für eine untergehende Gesellschaft. Man rede niemals mit dem Betroffenen sondern über ihn.
    Ich kann nichts dazu und Du auch nicht, dass ich verrückt groß geworden bin. Ich kann aber heute auf das grausame Spiel des seelisch verrückt Machens aufmerksam zu machen.
    Ich bin so verrückt groß geworden, dass ein Teil von mir sich angestrengt hat nicht da zu sein. Diesen Fehler korrigiere ich grade.
    Die Rückschläge die ich dabei erlebe sind heftig. Mittlerweile lerne ich immer mehr sie für meine Mitmenschen verträglich auszudrücken und es in ihre Freiheit zu stellen es weiter so zu machen oder es zu korrigieren. Es hat etwas mit unserer inneren Hygiene zu tun.

    @theomix,
    da in Deinem Kommentar auf onebbo für mich deutlich wird, dass Du sie offensichtlich besser verstehst als mich, fühle ich mich total ausgeschlossen und auch missverstanden. Kann es sein, dass Du das sich lustig machen über andere , in diesem Fall mich wirklich unterstützt?
    Das verstehe wer will. Ich verstehe es nicht und finde es gemein.
    Schade damit ist das Vertrauen was zu Dir gerade wuchs erheblich gestört.
    Ich habe gedacht, ich kann mich hier so geben, wie ich bin, ohne ausgelacht zu werden. Scharfzüngig, traurig, ein bisschen verrückt, tiefsinnig und alles was sonst noch zu mir gehört.

  9. onebbo Says:

    @rotegraefin: Ich bin im Stande, mich auch über mich selbst lustig zu machen.
    Wenn ich etwas geheim halten möchte, schreibe ich es nicht in einen Blog, denn das schreit dann danach, verulkt zu werden.

    Ich habe u.a. in meinem gestandenen Leben gelernt: Nicht andere Leute tun mir weh – ich lasse sie mir weh tun. Ich suche nicht die Schuld bei anderen, sondern die Verantwortung bei mir.

    Simples Beispiel: Wenn ich eine Verabredung getroffen habe und mein Gegenüber mich eine Stunde warten lässt, da beklage ich mich nicht „Oh du Schrecklicher… du hast mich eine Stunde warten lassen.“ Mir steht es frei, nach 10 Minuten zu gehen. Oder ich warte, aber dann ziehe ich keine Fresse.

    Deshalb zieht die Leidensnummer „Du hast mir weh getan“ bei mir nicht. Wenn du leiden möchtest und dir weh tun lassen möchtest, bitte. Wenn du dich unverstanden fühlen möchtest, bitte. Aber schiebe bitte nicht die Schuld auf mich. Ich ziehe mir den Schuh nicht an und ich spiele dieses emotionalen Spielchen nicht mit.

    Warum z.B. lachst du nicht und schreibst – stimmt, war ein bisschen unbedacht von mir?

    Aber das ist natürlich nicht so schön tragisch.

    Ich weiß, das ist giftig. Aber ich darf ja giftig sein und unnett, ich bin ja gottlos.

  10. theomix Says:

    @rotegraefin:
    Meine Mailadresse steht hier. Meine Antwort an onebbo ist kurz. Dadurch vieldeutig. Wie du sie deutest, ist deine Sache. Was sicherlich stimmt: Ich stimme ihr zu.
    Ich habe das, was ich schrieb, entsprechend der „goldenen Regel“ nach dem Maß meiner Einsicht noch einmal betrachtet und kann kein Auslachen erkennen.
    Ich merke: Mal kannst du mit Ironie spielerisch umgehen, mal fühlst du dich ausgestoßen.
    Und alles Weitere regelst du selbst, da lässt du dir nichts vorschreiben. (Oder ich schätze dich völlig falsch ein…)

    @onebbo: Weil gottlos, auch ohne Ethik? Ist mir ja ganz neu.

  11. onebbo Says:

    @theomix: Es war natürlich ein wenig provokativ gemeint. Genauso gut, wie ich meine Anmerkungen nicht wirklich fies finde. Nur direkt. Du erinnerst dich vielleicht an den Spiegel, in den ich ja morgens gerne schauen möchte, geraden Blicks. Das ist der Tellerrand meiner Ethik 🙂

  12. theomix Says:

    @onebbo: erinerre ich mich? Nö. Aber der Telelrrand ist mir ein bisschen sehr beliebig. Nicht wegen der inhaltlichen Füllung (Ich bin von einem Sozialethik-Prof geschädigt, der meinte, es gäbe keine CHRISTLICHE Ethik. Nur eine allgemein-menschliche Ethik.) Es gibt doch bestimmt mehr Kriterien für gutes oder schlechtes Tun. Wobei das jetzt nicht ausdiskutiert werden muss. Nur so im Grundsätzlichen.

  13. onebbo Says:

    Genau, ausdiskutieren wäre mir auch zu endlos, gelegentlich muss ich ja so zwischendurch meine Brötchen verdienen 🙂 Für mich so als Grobdefinition reicht der Spiegel. (Du nanntest ihn mal die Vorbedingung für die 36 / 72 Gerechten)

  14. rotegraefin Says:

    @onebbo
    So es reicht! Ich habe die Faxen so dicke ich kann Dir gar nicht sagen wie!
    „Warum lachst Du nicht?“
    „Die Leidensnummer zieht bei mir nicht.“

    Mach weiter so mit dieser widerlichen von aller Welt sanktionierten seelischen Grausamkeit. Diese Form sich über andere lustig zu machen habe ich immer schon angekreidet, meist für andere, von denen ich gar nicht wusste, ob sie es wollten. Diese Form vom anderen einen anderen Gefühlsausdruck als den gerade gezeigten zu verlangen, ist gemein.

    Wurde von Dir schon erwartet zu lachen, wenn Dir gerade zum Weinen zu mute war?
    Ich fürchte schon viel zu oft, so dass es schon für Dich zum ganz normalen Leben gehört.
    Nur ich entspreche keiner Norm und ich funktioniere nicht mehr in dieser Welt.
    Ach so, Du lässt Dir wehtun! Was ist das für ein idiotischer Humbug?
    Wenn ich jetzt plötzlich aus heiterem Himmel die Lust verspüre, Dir vors Schienbein zu treten und Du das gar nicht erwartest und ich Dich voll treffe. Dann hast Du Dir wehtun lassen? Eine sehr geschickte und sehr praktische Ausrede für alle offenen, wie heimlich aggressiven Menschen. Großartig! Damit kommen wir keinen Schritt weiter in unserer verrückten Welt.

    Ich hab mal was davon gehört, dass geteiltes Leid halbes Leid ist. Nein in dieser Gesellschaft sagt jeder selber schuld oder selber verantwortlich.
    Wie die gegenseitigen Verletzungen auf gehoben werden können für ein besseres Zusammenleben will so gut wie keiner wissen. Jeder haut mal ganz schnell zurück. Fregen werden nicht gestellt. Das ist ja indiskret, oder? So arbeiten wir weiter ganz wunderschön an unserer eigenen Entfremdung und Manipulierbarkeit.

    @onebbo
    wie schön für Dich, dass Du Dich über Dich selbst lustig machen kannst.
    Ich kann es nicht! Ich erwarte es auch gar nicht von mir und Menschen die es von mir erwarten konfrontiere ich mit meinem ganzen Hass und meiner ganzen Wut! Vor allen Dingen wie jetzt, wenn gerade mal wieder tiefe alte Wunden aufgerissen wurden. Dann kümmere ich mich um mich selber und teile meiner davon betroffenen Mitmenschen mit was bei mir los ist. Dafür übernehme ich die Verantwortung. Ich werde mich hüten die Verantwortung für Dein oder theomix Verhalten mir auch noch auf zu laden und still und allein in meinem Kämmerlein weinen. Ich übernehme die Verantwortung dafür, dass ich mich ungeschickt benommen habe. Ich kann es auch noch ertragen, dass Du Dich darüber lustig machst. Was das Fass zu Überlaufen und zum Platzen gebracht hat, war dann die Unterstützung von theomix für Dich. Ich sah mich verhöhnt und ausgeschlossen. Das war zu viel.

    So, kann ich es als sehr bedauerlich für Dich empfinden, dass Du offensichtlich viel mit emotionaler Erpressung zu tun gehabt hast. Es geht nicht um Schuld. So lange ein Schuldgefühl da ist, wird die seelische und emotionale Umgebung nur schwer vergiftet. Schuld verhält sich wie Nebel oder Gestank. Sie kriecht in alle Ecken.
    Es geht um Verantwortung. Ich habe meine Verantwortung übernommen und meiner Enttäuschung Ausdruck verliehen PUNKT
    Ich habe immer nur die Verantwortung für diesen Augenblick und den nehme ich ernst, in der Freude, wie im Schmerz.

    Wenn Du Dich für gottlos hältst ist das Deine Entscheidung. Du wirst bestimmt gute Gründe haben, Dich von einem traditionellen Gott verabschiedet zu haben. Für mich ist kein Mensch gottlos, sondern im Gegenteil ein besonderes Ebenbild von ihm, und dazu gehört ganz bestimmt auch giftig sein. Das ist ganz in Ordnung.

  15. onebbo Says:

    Du schäumst aber ganz schön. Ich habe mal in einem sehr schönen Buch gelesen, dass man sich häufig über das am meisten ärgert, dass man bei sich selbst als Schwachpunkt kennt. Hübsch, gell?

    In diesem Sinne einen schönen Nachmittag.

  16. rotegraefin Says:

    @ onebbo
    Ich weiß. Ich kenne diese sich selbst und andere lähmenden Aussprüche aus Büchern und der gesamten Gesellschaft bis zu Erbrechen!

    Vor lauter gegenseitiger Selbst- und Fremdbespiegelung, spiegeln wir uns noch zu Tode. Ich kann es nicht ändern. Ich kann es nur bemerken. Es gibt schließlich noch etwas anderes zu schaffen in dieser Welt, als uns gegenseitig die Butter vom Brot zu nehmen.

    Außerdem in meiner Schwäche liegt Gottes Kraft. Bei Menschen mit Gefühl, erwarte ich eigentlich ein mitfühlendes Einlenken, wie ich es in beiden Beiträgen von mir aus auch schon gemacht habe. Aber überlesen oder besser gesagt ignorieren ist schließlich eine feine Sache.

    Es ist doch gut dass ich weiß, dass niemand eine Frau so gut unterdrücken kann wie eine andere Frau.
    Im Gegensatz zu Dir schreibe ich ganz ausdrücklich über meine Schwachpunkte. Es ist Deine Entscheidung da noch einmal gut rein zu hauen. Bin ich zwar von meiner asozialen Familie gewohnt, bin aber regelmäßig immer wieder überrascht wenn es von jemandem wie Dir kommt.

    Noch einmal zum Mitschreiben und merken. Es trifft hier niemanden eine Schuld, sondern es ist ein Zusammentreffen, von drei unterschiedlichen Persönlichkeiten, die gemäss ihrer Tradition und Gewöhnung gehandelt haben. Ich habe meine Teil genannt und mich als verletzt goutet

    @theomix

  17. Ute-Marion Says:

    Es ist interessant, wie du zu provozieren versuchst. Das ist schon nicht schlecht, denn ich muss mir schon auf die Finger gucken, dass ich nicht auf dein Spielchen reinfalle.
    Um zum Ziel zu kommen, musst du, so fürchte ich, bei mir mal eine andere Strategie versuche.
    Nur Mut… nie aufgeben 😉

  18. rotegraefin Says:

    @ theomix
    Ich verstehe nicht, was Du mir sagen willst.
    Ihr seid beide auf eine sehr sehr wunde Stelle bei mir gesto?en. Da schreie ich „Aua“
    Das ich ziemlich verletzt wurde in meinem Leben weißt Du und alle die meine Beiträge in Deinem Blog mit gelesen haben.
    Dass wir ein dickes Problem in unserer Gesellschaft mit seelischen Verletzungen konstruktiv um zugehen genauso wie mit Konflikten, das weiß ich jedenfalls zur Genüge und ich leide darunter seit es mir bewusst ist.

    Wer will jemanden etwas vorschreiben, der leidet? Was ist das für eine verrückte Idee? Ich habe doch von Dir in den Kontakten soviel erfahren, dass Du selber nicht auf die Idee kommst, wie eigentlich alle Theologen, die ich kenne zu sagen: „Ich bin jetzt zwar selber total hilflos, aber ich weiß, dass Du mit Deinen Leiden und Schmerzen jetzt mit Christus eins bist und leidest.“
    Dass euch dieser erlösende Satz nicht einfällt, zeigt nurt noch mehr wie verwirrt wir in diesem christlichen Abendland sind. Wir haben dem Menschen das Natürliche und damit das Göttliche genommen.

    „Ich war verärgert über meinen Freund;
    Ich teilte ihm mein Zorn mit, worauf mein Zorn erstarb.
    Ich war verärgert über meinen Feind;
    Ich sagte es ihm nicht, und mein Zorn wuchs. (William Blake)

  19. theomix Says:

    @Ute-onebbo:
    Dann doch ein bisschen Gift?

    @rotegraefin:
    Ich verstehe dich auch nicht an allen Stellen.
    „Wer will jemanden etwas vorschreiben, der leidet?“ Es gilt für Leidende wie Nichtleidende dieselbe Ethik. Ich wüsste nicht, wieso ich leidend weniger ernst genommen werden soll als andere. Oder mehr.

    Gefühle ausleben, Verantwortung nur für mich und für jetzt. Psycho-Gedusel aus den 80-ern. Das erzieht zur Egozentrik und lässt die Seele verhungern. Grenzen anerkennen, bei sich und anderen. Darin sehe ich den ersten Schritt zur Besserung der seelischen Gesundheit.

    Dieser Blog dient nur dem Zweck, dass ich der Welt mitteile, wie ich kritischen Kopf und glaubendes Herz zu verbinden suche. Ich tue das mit großer Offenheit. Du findest hier, wie jede/r andere auch, einen Platz für deine Kommentare. Und ich versuche jedem zu antworten. Ohne Erlösungsanspruch.

  20. rotegraefin Says:

    @theomix,
    das ist schon in Ordnung, wenn Du mir sagst ich verstehe Dich nicht. Dann kann ich auch aufhören zu argumentieren. Dann kann ich sofort aufhören, das zu retten was gerade noch da war. Wo ich meine da kann weiter gemacht werden oder angeknüpft werden ist plötzlich Ebbe.

    „Unverständnis hält die Wahrheit nicht davon ab wahr zu sein.“

    Ich kenn nur eine Ethik: Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst! Die Selbstliebe kam in meiner ersten Hälfte des Lebens zu kurz. In der zweiten Lebenshälfte, gab es viele Hindernisse zu bewältigen, zu lernen und Zusammenhänge zu erkennen.
    Ein jüdisches Sprichwort sagt:
    „Wer ein Leben rettet, rettet eine ganze Welt“

    Durch meine Arbeit weiß, dass es viele Menschen gibt,denen es schlecht geht, die wollen nicht gerettet werden und viele, die auf diesen auch noch gerne herumtrampeln. Bei beiden gilt es erst einmal den Leidensdruck zu erhöhen, denn nur ab einer gewissen Schmerzgrenze ist der Mensch bereit sich zu seinen eigenen Gunsten zu ändern.

    Ich habe die naive Vorstellung ich treffe in jedem Menschen Christus. Ich habe nicht verstanden, warum die Männer der Kirche, dass selber nicht wissen und damit auch nicht leben können.

    Heute weiß ich, da müssen noch viele Mauren in unseren Köpfen einstürzen und noch viele Bretter von den Köpfen entfernt werden. Uns geht es noch immer zu gut oder zu schlecht, als dass wir zur Vernunft kommen.

    Ich erlebe Dich als erlöst und das ist genug. Du hast eine andere Berufung als ich und ich habe es genossen, wie wir ins Gespräch gekommen sind und was sich da entwickelt hat. Ich weiß nicht ob ich hier noch weiter schreibe. Ich muss das ganze erst einmal sacken lassen.

    @ Ute-Marion,
    Auf ein Spielchen bei dem ich hereinfalle würde ich mich auch nicht einlassen. Ich kann Dir nur versichern es lohnt sich immer einen neuen Anfang zu machen.
    Ich spiele nur Spiele, die alle gewinnen können, wenn sie denn wollen.
    So war es ein Spiel, aus der Anleitung zum Unglücklich sein.

  21. theomix Says:

    @rotegraefin:
    Ist das naiv – in jedem Menschen Christus? Nö, sagt „er“ doch selbst. Ich, du, er, sie, es, wir, ihr,sie. Nur wächst für mich keine Passionsmystik daraus.
    Was ich oben über meinen Blog geschrieben habe, möchte ich weiterhin so tun. Mach daraus, was dir behagt. Nur zu!

  22. onebbo Says:

    @rotegraefin: Warum nennst du dich rote Gräfin? Übrigens: Meine Lieblingsspiele sind unangefochten seit vielen Jahren „Mensch ärgere dich nicht“ und (neuerdings) „Schweinchen auf der Leiter“.

  23. theomix Says:

    @onebbo:
    Kalauern? Ver-a-dingsen? Bewusst missverstehen?

  24. rotegraefin Says:

    @onebbo.
    was fällt Dir denn zu meinem Nick ein? Kannste ja auch aufteilen in

    Rot: und in Gräfin? Wer doch mal ganz spannend!
    Ich schreib was auf meinem Blog dazu. Du bist die erste hier die mich danach fragt.

    @ theomix

    „@onebbo: Kalauern? Ver-a-dingsen? Bewusst missverstehen?“
    Vermutlich alles zusammen und meistens wird das benutzt um sich selbst vor Schmerz zu schützen.

  25. onebbo Says:

    @rotegraefin: Oh jetzt enttäuscht du mich. Ich hatte dir mehr zugetraut, als mir so niedere Motive zu unterstellen. Ich habe – wie ich das im Grunde immer mache – die Wahrheit gesagt. Vielleicht ein wenig verschlüsselt formuliert. Wenn du noch einen Schlüssel brauchst, sag ruhig Bescheid.

    Auf deinem Blog war bisher nichts, stimmt, da hatte ich nämlich zuerst geschaut. Da du des öfteren angemerkt hast, du seist aus einer asozialen Familie und ich nicht weiß, inwieweit du das wörtlich gemeint hast, könnte es natürlich das Einkleiden in einen gesellschaftlich von dir angestrebten „höheren“ Stand sein. Ich bin historisch nicht bewandert, gab es vielleicht mal eine Gräfin, die „die rote Gräfin“ genannt wurde?

  26. theomix Says:

    @rotegraefin:
    Vera— ist das am wenigsten Schöne. Die beiden Randwörter sind auch eine gute Kopfsportart. Durchaus zum Abreagieren.

    @onebbo: „verschlüsselte Wahrheit“. Hm. „Offenes Geheimnis“.

  27. rotegraefin Says:

    @onebbo,
    Deine Wahrheit ist Deine Wahrheit. Meine Wahrheit ist meine Wahrheit.
    Welche niederen Motive unterstelle ich dir? keine Ahnung!
    Jetzt lebst eben mit einer Täuschung weniger. Du solltest Dich erleichtert fühlen und mir dankbar sein dafür.
    Jetzt gibt es drei Worte von denen Du mir Dein Verständnis mitteilen kannst.

    rot
    Gräfin
    asozial

    Da ich mittlerweile gelernt habe, was der Spruch bedeutet, dass man seine Perlen nicht vor die Säue werfen soll, (was immer damit gemeint war und wer sich hier als Sau oder als Perle definiert) werde ich meine Seite mit der Antwort zu Deiner Frage weiterformulieren und dann veröffentlichen, wenn ich mir einiger massen sicher sein darf, von Dir nicht wieder so bösartige Spitzen verpasst zu bekommen.
    “ Eine spitze Zunge ist unerlaubter Waffenbesitz“ 😀 Diese Waffe sollte nur dann eingesetzt werden, wenn der Sieg gewiss ist.

    @theomix
    verar…en scheint mir die allgemein übliche Umgangsform in diesem Land zu sein. Deswegen sind wir ja auch alle am Ar… .
    Es ist doch schon bezeichnend, dass dieses Körperteil hier nicht aus geschrieben wird und damit tabuisiert wird. Ein Christ kennt keine Tabus oder besser formuliert. Für einen Christ stellen Tabus kein Hindernis dar.

  28. onebbo Says:

    In einem sind wir uns ja einig: Es gibt verschiedene Wahrheiten.
    Und in noch einem Punkt: eine spitze Zunge ist eine Waffe.

    Einig sind wir uns jedoch nicht darin, wer hier die spitzere Zunge hat 🙂

    Nun warte ich mal, was du auf dem Blog über die Rote Gräfin schreibst.

  29. rotegraefin Says:

    Meine Ma würde jetzt sagen: „Da kannste lange drauf warten bis de schwarz wirst.“
    Ich zitiere lieber Bruno Bettelheim:
    „Gleichgültig was ein Mensch auch tut, für ihn ist es das Beste, was er sich denken kann. Es mag unangemessen sein, und es mag anderen sehr dumm erscheinen, aber für den Menschen selbst ist es die beste Problemlösung, die er finden kann. Für ihn ist es das Äußerste, was er bringen kann. Gleichgültig, wie das was er tut, sich auswirkt – und manchmal kann es zerstörerisch sein – dem betreffenden Menschen erscheint es niemals so.
    Er weiß sein Leben auf keine andere Art und Weise zu erhalten oder zu verbessern; für ihn ist es das Wichtigste und das Notwendige. Wenn man das einmal verstanden hat, ist es mir kaum vorstellbar, dass nicht allem mit dem größten Respekt begegnet wird.“

  30. theomix Says:

    @rotegraefin:
    Noch mal: Grenzen respektieren. Ich umkleide die Worte nicht und sage nicht „00“ statt „Klo“.
    Ich meine auch, dass Höflichkeit im Umgang nicht immer Zeichen von Dekadenz sein muss. Für mich hat sie etwas mit „Respekt“ und „Würde“ anderen gegenüber zu tun.
    Da mag der Heilige Bruno schreiben, was er will.

    @onebbo:
    „Man soll die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind.“ (Karl Valentin) Das passt zwar nicht, aber es passt auch nicht zum Thema des Beitrags , der vergessen ist, also passt es.

  31. rotegraefin Says:

    @theomix,
    Ich verstehe jetzt nicht was Du meinst mit Grenzen respektieren! Reden durch die Blume und ein Wink mit den Zaunpfahl habe ich noch nie kapiert und lege ich auch keinen Wert mehr darauf zu lernen.
    Ich wollte immer klar wissen was der der andere in diesem Falle Du noch akzeptiert und was nicht.
    Meine Eltern hatten ein Buch von Alexander Spoerl: „Man kann ruhig darüber sprechen.“ Es war ihnen leider nicht möglich über Gefühle zu sprechen. Dies hat viel mit der schwarzen Pädagogik zu tun mit deren Hilfe dieser Generation und den zweien davor die Gefühle als Kinder getötet wurden. Nur mit abgetöteten Gefühlen waren zwei Weltkriege von Deutschland mit ausgehend möglich und der Massenmord an die Juden.
    Der Umkehrschluss lautet also: Gefühle wahrnehmen und lernen konstruktiv zu äußern. Hier geht es um einen Entwicklungsprozess, den ich anzettele und bei dem sich jeder auf seine Weise beteiligen kann.
    Gefühle gehen allerdings nicht nur von mir aus sondern von jedem Menschen und wenn Sie direkt ausgesprochen werden braucht auch eine direkte und ehrliche Antwort nicht lange auf sich zu warten zu lassen.
    Hier geschieht etwas, was H. und Du Dir wohl auch nicht geträumt hast.
    Der Kampf der Königinnen wie er in vielen Sagen und Märchen beschrieben wird. Der aber sehr viel mit dem Thema zu tun hat und den tieferen Kern aller Konflikte berührt die gegenseitige und sehr subtile Abwertung der Frauen untereinander. Das ganze ist ein Machtkampf, den Frauen in der Regel viel gemeiner und subtiler ausüben und führen als Männer.
    Als einziger Schutz gilt: Wer weiß was er will ist nicht manipulierbar und die Wahrheit wird uns frei machen.

    @onebbo
    Irrtum es gibt nur eine Wahrheit. „Du bist göttlich und ok!“ und ich bin es auch und damit jeder Mensch ebenfalls.
    Es bleibt nur anzumerken, warum benimmst Du Dich so merkwürdig?

  32. Ute-Marion Says:

    Schon am Ende des Lateins? Tse tse. Na gut. Vergessen wir den Beitrag. Den Wunsch erfülle ich dir gerne (gibt ein Pluspünktchen in meinem Karma).

  33. Ute-Marion Says:

    @rotegraefin: Du widersprichst dir an einem Tag selbst. Bemerkenswert.
    „Manche Dinge erledigen sich von selbst.“ (Zitat Ute-Marion, 10. Februar 2009)

  34. rotegraefin Says:

    @Ute-Marion,
    es ist schon möglich, dass ich Deinen Augen mir selbst widerspreche. Da das Leben nun mal widersprüchlich ist habe ich auch nicht vor Dir zu Liebe meine Selbstliebe aufzugeben und damit meinen Schutz vor weiteren Angriffen Deinerseits.
    Schon vergessen? Ich habe mich von Dir und
    @theomix verletzt und verhöhnt gesehen. Eine Einsicht in diesen Sachverhalt konnte ich leider nicht feststellen. So habe ich ganz weiter mit ähnlichen Angriffen zu rechnen.
    Sondern ich bekam hier idiotischen Psyscho Mist von Dir vorgehalten und eine Abwertung der christlichen Grundwerte von theomix wie: „Gefühle ausleben, Verantwortung nur für mich und für jetzt. Psycho-Gedusel aus den 80-ern. Das erzieht zur Egozentrik und lässt die Seele verhungern.“
    Für mich ist genau das eine Frage der Entscheidung. Ich habe gelernt, da wo meine Zufriedenheit ist, da ist Gott. Meine Zufriedenheit ist niemals da wo ich noch einen unzufriedenen Menschen weiß.

    @ Ute-Marion,
    das hätte ich mir eigentlich denken können, dass Du noch dabei bist Pluspunkte zu sammeln. Das ist in Ordnung so. Ich wünsche Dir nur, dass Du bald aus diesem Stadium heraus wächst. Das Leben macht dann einfach mehr Spaß. 😀

  35. Ute-Marion Says:

    Ich verzeihe dir.

  36. theomix Says:

    @rotegraefin:
    Fragen zur persönlichen Meditation:
    Hast du dich gefragt, ob du mit deinen Worten jemanden verletzen kannst?
    Wie breit ist die Toleranz dir selbst gegenüber? Wie groß ist der Spalt Verständnis für andere?

    Meine Empfehlung, mein erlösendes Wort für dich:
    Wenn du die Wahl zwischen Wahrheit und Liebe hast, wähle die Liebe. 490 mal auf meinem Blog.

    Die Wut und die Aggression klopp in ein Textdokument und mach damit, was dir gefällt.

    Das erwarte ich als Respekt gegenüber meiner Person und allen anderen, die hier lesen und kommentieren.

    Vielen Dank im voraus!

  37. rotegraefin Says:

    @theomix
    seit dem ich aufgehört habe, mir den Kopf anderer Leute zu zerbrechen, geht es mir gut.
    Von erwachsenen Menschen erwarte ich, dass die selber ihre Gefühle artikulieren können. Nur ein Säugling hat das Recht, dass ich sie erahne.
    Ich kann mir Liebe ohne Wahrheit nicht vorstellen. Einen solchen verlogenen Mist mache ich nicht mit.
    Ich habe sehr viel Respekt vor Deiner Person und den anderen. Ich versuche nur die Unliebesspiele (Peter Schellenbaum) aufzudecken, die offensichtlich als allgemeine schweigende und damit schwer zu fassende Übereinstimmung über uns als ein Damoklesschwert über uns allen hängt als Phantom zu benennen.
    Kann es sein, dass diese Fettschrift von Dir jetzt Wut und schreien bedeuten soll?
    Heißt das jetzt, dass Du mir schon 490 hier auf Deinem Blog verziehen hast? Oh je, warum weiß ich nix davon? Welche Verbrechen habe ich denn begangen, die Du mir verziehen hast? Sag es mir bitte damit ich mich bessern kann.

    @Ute-Marion,
    Wem verzeihst Du was? Großes Fragezeichen?

  38. Ute-Marion Says:

    Warum fragst du das?

  39. theomix Says:

    @rotegraefin:
    Die Fettschrift bedeutet: Ich markiere die zentrale Botschaft.
    490 mal bedeutet, du versuchst es 490 mal.

    Ich entbinde dich hiermit auf diesem Blog von dem Auftrag Unliebesspiele aufzudecken.

    Vielleicht unterscheidet uns das: Ich kann mir Wahrheit ohne Liebe nicht vorstellen.
    „Verlogener Mist“ ist deine Wertung. Sie ist negativ. Ich empfehle emotional korrigierende Erfahrungen zu versuchen.
    Es endet die Theorie.
    Hier hilft nur Probieren, Probieren, Probieren

  40. rotegraefin Says:

    @ theomix,

    „Ich entbinde dich hiermit auf diesem Blog von dem Auftrag Unliebesspiele aufzudecken. “

    Dieser Satz ist einfach irre! Ich verstehe jetzt:

    1. Du schreibst „ich“ was sehr positiv ist, denn Du entdeckst und gebrauchst Deine eigene Autorität.
    2. entbindest Du mich von einem Auftrag, den Du mir gar nicht gegeben hast.
    3. Sagst Du mir damit: auf diesem Blog will ich, dass Unliebesspiele stattfinden und sie sollen auch nicht erkannt werden.
    4. Sage nicht mehr Deine Meinung hier.

    Dagegen meine ich:
    1. Was ich Dir geschrieben habe, müsste Dir ganz einfach sauweh getan haben.
    2. Vermutlich hast Du viel zu tief verinnerlicht „lerne leiden ohne zu klagen“
    „Ein Junge weint nicht,“ und „ein Pfarrer stellt sich ganz in den Dienst der anderen und will nichts für sich“ und was es da alles noch für Gebote gibt um sich selbst und anderen das Leben zur Hölle zu machen. etc. etc.
    3. Wenn ich einen Schmerz verspürte, hatte ich meistens gleichzeitig zwei Regungen nämlich: „Au, verdammt“ zu sagen.
    Da „Au“ viel zu oft als emotionale Erpressung benutzt wurde, weil es einen hilflos macht und „verdammt“ als ein Fluch verboten ist. Also zwei Ausdrücke von ehrlichem Gefühl wird diskriminiert.

    „“Verlogener Mist” ist deine Wertung. Sie ist negativ.“

    Aha und wie bitte, darf ich ein Unrecht bezeichnen, damit es beendet wird? Kannst Du mir das bitte mal schreiben!

    Wo lebst Du? Wird Dir immer die Wahrheit gesagt? Wann wird denn gelogen und wozu?
    Mist macht jeder Mensch. Spätestens dann wenn er zur Toilette geht. Was ist daran negativ? Doch lediglich dann wenn es keine Toiletten gibt und keine Entsorgung dafür. Zum Glück funktioniert in unserem Land die Kanalisation weitgehend gut. Die emotionale Verseuchung dagegen stinkt ziemlich zum Himmel mit den ganzen Tabus und Fettnäpfchen mit denen wir uns umgeben.
    „Ich empfehle emotional korrigierende Erfahrungen zu versuchen.“
    Vielen Dank für diese Empfehlung! Genau das probiere ich hier aus.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vor_dem_Gesetz

    Ich beuge mich also der verwirrenden Macht des verrückt machen in diesem Land, der es möglich macht, das niemand unschuldig im Reich Gottes leben kann. Zum Glück haben wir ja immer noch die barmherzige Liebe eines Vaters, der uns entgegen kommt, wenn wir einsehen, dass wir uns verrannt haben.

  41. theomix Says:

    Zur ersten Reihe:
    Zu 1. Danke!
    Zu 2. 100 %. Ich sage damit zugleich: es mag sein, dass du dies als deinen Auftrag erkennst, aber bitte, übe diesen auftrag niocht auf meinem Bliog aus.
    Zu 3. Ich sage damit: es ist mir egal, ob Unliebesspiele stattfinden. Und an dich die Bitte, die Analyse solcher Dinge nur dann weitrzusagen, wenn der/die Betreffenden zustimmt.
    Zu 4.Wenn du meine Sätze nicht verstehst, nimm sie als Mantra. Das Verstehen wird der Tat folgen.

    Zur zweiten Reihe:
    Zu 1. Nein. Hat es nicht.
    Zu 2. Ich jammer gern, ich vergieße gerne Tränen und genieße das Leben, auch im Beruf. Also: 3 mal daneben getippt.
    Zu 3. Cui bono?

    Wenn du die Wahl zwischen Wahrheit und Liebe hast, wähle die Liebe.
    Es endet die Theorie.
    Hier hilft nur Probieren, Probieren, Probieren –
    Gut, dass du schon angefangen hast!
    „Dass ich euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht euch desto gewisser.“
    Paulus im Brief an die Gemeinde in Philippi.

  42. rotegraefin Says:

    Wie heißt denn dieses neue Spiel, was hier gespielt wird?
    Ich lass Dich raten, bis bis Du schwarz wirst? Hauptsache wir bleiben auf der Stelle stehen und verhindern jede weitere Entwicklung?
    Könnte ja glatt passieren, dass alle in der Wahrheit leben und daran erkannt werden, wie sie einander lieben.
    Wie gut , das Christus und Gott mit dem Verlierer ist.

  43. theomix Says:

    „Spiel“ nenne ich das nicht. ich habe eine Bitte geäußert, ich habe sie wiederholt. Ich habe den Eindruck, dass es dir schwer fällt, ihr nachzukommen.
    Probier es trotzdem:
    Wenn du die Wahl zwischen Wahrheit und Liebe hast, wähle die Liebe.
    (Nur hier bei Kommentaren auf diesem Blog.)

    „Gott ist da, wo man ihn einlässt.“

  44. rotegraefin Says:

    Welchen Gott meinst Du? Den Gott des Todes oder den Gott des Lebens?
    Dem Gott des Todes habe ich meine Tür verschlossen!
    Es gibt außerdem keine Wahl zwischen Wahrheit und Liebe. Wer jemanden vor eine solche Wahl stellt, stellt eine teuflische Versuchung auf. Die Wahrheit macht frei und die Liebe ist ein Kind der Freiheit.
    Was Du jetzt hier versuchst ist eine Unterdrückung von Beidem.
    Die Wahrheit macht zwar frei, aber sie tut erst auch einmal weh. Seelischer Schmerz ist aber überlebbar und wer ihm auf den Grund gegangen ist taucht als Neugeborener wieder auf.

    Eine Bitte habe ich auch geäußert und zwar meine Frage zu löschen. Du hast zwar die Frage gelöscht, aber den Inhalt der Frage in Deinen Kommentar mit herüber genommen und die Bitte zu löschen stehen lassen. Dies habe erst einmal nur mit Verletzung beantwortet und es kam ein ganz entsetzlicher und verzweifelter Schmerz hoch. Den habe ich zuerst zugelassen und mir angeguckt und geäußert.
    Jetzt weiß ich nachdem sich der Gefühlssturm bei mir gelegt hat und Du wie Onebbo euch genüsslich über meinen Schmerz erheben konntet. Kann ich wahrnehmen und feststellen, dass hier ein ganz subtiler und deutlicher Übergriff stattgefunden hat nach dem Witz:
    „Weißt Du was gemein ist?“
    „Nein!“
    „Wenn du deine Oma die Treppe runterschubst und dann noch fragst: ‚Was läufst du denn so schnell? Ich komm ja gar nicht mit.“
    Ich freue mich über Deine Ehrlichkeit, dass Du keine Schmerzen gespürt hast sondern vermutlich lediglich eine eiskalte Wut. Die lässt einen meist zu einem Ölgötzen erstarren und unterbindet jeden weiteren lebendigen Dialog. Falls Du die Entwicklung zu einem Sadisten einschlagen willst, bist Du auf dem besten Wege dazu. Nur zu ich kann Dich nicht hindern. Des Menschen Wille ist schließlich sein Himmelreich.
    Du forderst mich auf Verrat an mir selber zu begehen, diesen Fehler habe ich genügend gemacht. Die Selbstverleugnung kann nur ein lebendiger Gott verlangen niemals ein Mensch.

  45. theomix Says:

    @rotegraefin:
    Danke, dass du die Bitte klar benennst. Das war mir weiter oben nicht so deutlich. Ich habe den Namen gelöscht.
    Ich habe die Verletzung weiter oben wohl nicht ernst genug genommen und bitte dich dafür um Vergebung. Schmerz zufügen möchte ich niemandem, der hier kommentiert.
    Du wirst dich nicht selbst verleugnen, wenn du der Liebe im Konflikt mit der Wahrheit den Vorzug gibst. Probier es. Ich kann dich immer wieder nur bitten.

    „Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott uind Gott in ihm.“

  46. rotegraefin Says:

    Sorry Theomix,
    wer wie ich als Lamm unter die Wölfe geschickt worden ist. Lernt, wenn er sich umbringen will wie mein Bruder mit den Wölfen zu heulen.
    Dabei entdeckte ich, dass Wölfe ganz wunderschöne Tiere sind.
    Ich hab mir halt einen Wolfspelz umgehängt im Unterschied zu den Wölfen im Schafspelz. Grrrrrrrrrrrrrrr 😀 Zähne zeig.

    So Du hast um Vergebung gebeten! Das ist angekommen und Du kannst jetzt eine Premiere feiern, dann Du bist der erste Mann, dem so etwas mir gegenüber geäußert hat. Ich bitte darum, das nächste Mal ein bisschen besser aufzupassen. Was kann denn mehr mitgeteilt werden, als ich bin verletzt?
    Ich habe mich vermutlich schon viel früher als Du denkst, für die Liebe entschieden. Es war gar nicht einfach in einer Umgebung wo Liebe mit Besitz verwechselt wird. Ich war so ähnlich, wie das Sterntalerkind. Jeder nahm und keiner sagte Danke. Ich habe wohl zu oft vergessen, ab und zu mal stehen zu bleiben, um den Segen von oben wahr- und anzunehmen.
    Ich suche Gott bei den Menschen und stelle regelmäßig fest, dass sie von ihrer eigenen Göttlichkeit keine Ahnung haben. Die eben aus hell und dunkel, Tag und Nacht, wachen und schlafen usw. besteht. Die Liebe umfasst diese Gegensätze und schafft die richtige Balance.
    Liebe ohne Wahrheit ist Selbstbetrug und der führt eben in einen solchen mörderischen Wahnsinn wie von 1933 -1945. Wir haben jetzt mit der Wirtschaftskrise, die enorme Chance den Menschen mit all seinen Verletzungen und seiner Begabung zur Liebe wieder in den Mittelpunkt zu stellen.
    Wenn Du das was ich Dir hier mitteile und schreibe nicht als Liebe wahrnehmen kannst, dann hat Dir bislang sehr viel ehrliche und unverstellte Liebe gefehlt. Das tut mir dann leid für Dich.

  47. theomix Says:

    @rotegraefin:
    Ja. Danke.
    Danke auch für das deutliche Votum für die Liebe. Ich freue mich, das zu lesen und finde die Linien, die du ausziehst (zur Göttlichkeit; zu 33/45; Wirtschaftskirse) sehr erhellend.

    Nach einer Meditation zum Thema habe ich festgestellt: Die Liebe ist das Kriterium der Wahrheit. Ob ich das johanneische Schrifttum nehme oder MatthäusMarkusLukas oder die paulinischen Briefe: „und hätte der Liebe nicht -“ was dann? „es wäre mir nichts nütze.“

    Dir braucht nichts leid zu tun. Ich bin geliebt und liebe gern.

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