Finanzkrise und Dankbarkeit

Mein kanadischer Vetter (6. Grades), 63 Jahre, Abteilungsleiter der Kartographie in einer Universitätsbücherei, schrieb mir:

„My family and I are still in ‚the land of the living‘ and that is always a good thing.  And we have food on the table and a roof over our heads, and those of us of employment age are still working.  In these difficult days, with recession looming, these are matters about which we should be most grateful and should give thanks to He who watches over all of us.  Wow…deep thoughts!“

Da will ich nichts weiter dazu sagen, außer: Dankeschön!

Dankeschön auch für die Übersetzung von Ute-Marion:

Meine Familie und ich leben noch, und das ist immer gut. Wir haben etwas zu essen auf dem Tisch und ein Dach über dem Kopf. Die von uns, die noch nicht im Rentenalter sind, haben noch eine Arbeit. In diesen schwierigen Zeiten, wo die Rezession uns bedroht, sind das Dinge, für die wir äußerst dankbar sein sollten und wir sollten dem danken, der über uns alle wacht. Oh je… schwere Gedanken.

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9 Antworten to “Finanzkrise und Dankbarkeit”

  1. ig Says:

    Count your blessings….
    Ig

  2. Elisabeth Says:

    Wunderbar… dankbar sein für alles, was IST – jeden Morgen, wenn ich aufstehe, denke ich an all die wunderbaren Dinge, für die ich von Herzen dankbar bin… 🙂 Und davon gibt es so viel… wenn man hinschaut…
    Alles Liebe von Elisabeth

  3. theomix Says:

    @ig: einige da!

    @elisabeth: Mich haben diese Zeilen berührt, weil – ich sie nicht erwartet hatte. Ein gutsituierter kanadischer Akademiker, der auch Schattenseiten kennt – das wusste ich. Aber dass die Dankbarkeit angesichts der Rezession bewusster wird: da grübel ich, ob wir ineinem Jahr auch so weit sind. Aber auch ins Grundsätzliche hat das was. 🙂

  4. Erika Says:

    „deep thoughts“ tiefgehende Gedanken
    Schöner Text
    Dankbarkeit kommt aus der Tiefe
    kann auch Kanada sein

    Grüsse Erika

  5. theomix Says:

    Der entfernte Vetter hat in seinen Mails einen sehr lockeren Stil, daher wunderte ich mich. Es geht wohl in Kanada schon kräftiger ab als bei uns. Um so mehr Gewciht haben für mich die „deep thoughts“…
    Gruß, Jörg

  6. Merle Says:

    Ab und zu sollte man sich echt bewusst machen, was man hat und sich daran freuen.

    he, ein kanadischer vetter 6. grades? cool… das hab ich nicht 🙂 das hat nicht jeder…

  7. theomix Says:

    Ja, mal sehen, was uns bleibt, falls die Krise noch Wucht entwickelt und über Mitteleuropa fegt…
    Vielelicht war es 5.ten Grades. Von hessischen Auswanderern. Nebenbei: Der Grad bleibt ja be der Generation drunter erhalten, erst seine Kinder sind mit meinen im 7. Grad (oder 6., je nach Rechnung…)

  8. harDi Says:

    „Guck nicht immer nach oben, auch mal nach unten“, hat mein Opa immer gesagt, wenn es um eine Standortbestimmung im Leben geht – und deswegen bin ich auf das „bißchen“, was ich im Leben erreicht habe, stolz und dankbar, auch wenn andere mich anders wahrnehmen… Ich bin nicht gläubig und dennoch dankbar, auch das geht! Gesundheit und positives Denken sind die halbe Miete für einen erfolgreichen Tag. An schlechten Dingen das Gute zu sehen, klappt nicht immer, das gebe ich zu – aber oft.

    LG Dirk

  9. theomix Says:

    Dirk, das kenne ich auch in christlicher Variante:
    „Seht doch beim Loben
    nicht immer nach oben.
    Schaut mal zur Seite,
    da seht ihr dioe Pleite.“
    Das ist andersherum gedacht als beim kanadischen Vetter.
    Nicht gläubig und dankbar, vom Kopf her geht das bei mir schon lange. (Vom Herz? Lobgesänge!)
    Positives Denken, anders bewerten sind gute Hilfen. Aber Mist zu Gold verwandeln wollen, das geht nicht gut…
    Herzliche Grüße
    Jörg

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