Zitateschmiede: Tage der offenen Tür

Nur wenn die Steine sich reiben, entstehen Funken, die ein Feuer entfachen.

Habe ich gestern in einem Kommentar geschrieben. Flog mir zu, floss mir aus der Feder.

Wem sollen wir es zuschreiben? Es passt gut zu  Woody Allen,  Khalil Gibran, Che Guevara oder Albert Schweitzer.

Die Zitateschmiede macht Tage der offenen Tür:

Stimmt ab, von wem es sein soll (bis zum 26. Januar):

Die Ergebnisse liegen in der Wahlurne und werden ab dem 26. Januar sichtbar gemacht.

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32 Antworten to “Zitateschmiede: Tage der offenen Tür”

  1. Erika Says:

    „Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.“

    Augustinus von Hippo
    Teilweise heisst er auch Augustinus von Tagaste. Fälschlich wird er auch Aurelius Augustinus genannt. Philosoph, Theologe und christlicher Kirchenlehrer.
    geboren 13.11.354 v.Chr. in Thagaste in Numidien (im heutigen Souk Ahras, Algerien)
    gestorben 28.08.430 v.Chr. in Hippo Regius (dem früheren Karthago, dem heutigem Annaba in Algerien)

    Jetzt hast Du aber reichlich für Verwirrung gesorgt. Ich möchte aber noch nicht zu viel verraten warten wir bis zum 26. Januar

    Liebe Grüße und einen feurigen Tag
    Erika 🙂

  2. Erika Says:

    Man soll das Feuer in seiner Seele nie ausgehen lassen, sondern es schüren.(Vincent van Gogh)

    ach , das macht Spaß……
    Es gibt so viele Feuer (Zitate)

  3. Erika Says:

    Feuer fängt mit Funken an.(Deutsches Sprichwort)

  4. Erika Says:

    Um von der Liebe zu sprechen, habe ich meine Lippen mit heiligem Feuer gereinigt, und als ich sie öffnen wollte, blieb ich stumm.
    Khalil Gibran, Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr

  5. Erika Says:

    Göttliche Liebe und das daraus entspringende Göttlich-Wahre verhalten sich vergleichsweise wie Feuer und Sonnenlicht auf der Welt: die Liebe ist wie das Feuer der Sonne und das Wahre daraus wie das Licht der Sonne.
    Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle

  6. Erika Says:

    Es gibt kein Feuer, das aus ist.
    Michael Richter, Wortschatz

  7. Erika Says:

    So, lieber Jörg,
    Du darfst nachprüfen, ob die alle so richtig sind.
    oder lass sie einfach stehen, wenn Du Wichtigeres zu tun hast.
    ALLES HAT SEINE ZEIT

    Gruß Erika:-)

  8. Elisabeth Says:

    Das sind wunderschöne Worte… Ich habe extra nicht nachgesehen, sondern lass mich überraschen 🙂 Hab mich auch nicht von Erikas Zitate-Feuerwerk verwirren lassen 😉 Da wird ja ganz schön gezündelt! 😉
    Liebste Grüße von ♥en, Elisabeth

  9. Erika Says:

    @Elisabeth, oh ja, Du hast ganz schön was verpasst hier.
    Aber man/frau lernt aus allem: Was mich nicht umbringt, macht mich nur noch härter *grins*
    habe früher alles sehr persönich genommen, das kann man/frau hier vergessen oder bessergesagt, lernen, damit besser umzugehen. (heiß wird es einem hier, mein Blutdruck ist sowieso schon so hoch)
    Erika *lach* 🙂

  10. Erika Says:

    -persönlich- natürlich
    obwohl – persön ich ist auch nicht schlecht

  11. theomix Says:

    @Elisabeth: Ja, eine heiße Seite ist das hier geworden. 😀

    @Erika: Alles richtig verteilt, dann geht es: kühler Kopf und heißes Herz, Ist besser als umgekehrt. Das Drama am Persönlichnehmen ist oft, dass es gar nicht persönlich gemeint ist… Das erklären einem die Kommunikationswissenschaftler rauf und runter, aber das wirkliche Leben spielt einem immer wieder Streiche.
    Dass dir hier heiß wird, wundert mich nicht, nachdem du fünf Mal Feuer gelegt hast 😉

  12. Curlysa Says:

    das zitat passt nicht nur zu den von dir aufgezählten leuten, sondern eigentlich zu ziemlich vielen situationen und menschen. und das ist auch gut so 🙂

  13. Werner Says:

    Also erstens: das (Ausgangs-) Zitat, passt sicher zu vielen bekanntenund unbekannten Schmieden.Ich will es einfach gerne einfach dem Anonymus Jörg zuschreiben. 🙂
    Dann zweitens:
    Wennhier so ein Feuerteufelchen Erika zugange ist, willich nciht zurückstehenudn auch noch was beifügen was in vershciedener Ausführung mehrere vonsichgegebenhaben sollen:

    „Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“
    * Thomas Morus (1477/78-1535)

    „Tradition heißt nicht, Asche zu bewachen, sondern die Glut anzufachen“
    * Benjamin Franklin (1706-1790, amerik. Staatsmann)

    „Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme.“
    * Gustav Mahler (1860-1911, deutscher Komponist)

    „Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“
    * Jean Jaurès (1859-1914, franz. Philosoph und Politiker)

    „Tradition ist Weiterreichen der Glut, nicht der kalten Asche.“
    * Ricarda Huch (1864-1947, deutsche Schriftstellerin)

    „Tradition heißt: Das Feuer hüten und nicht die Asche aufbewahren*
    * Johannes XXIII.

    Genug gezündelt….

    Gruß an alle Zitierer

    Werner

  14. theomix Says:

    Danke, Curlysa, für das Feedback. Es muss übertragbar sein, damit andere es übernehmen können. Ich habe mal gelernt, die Psalmen würden deshalb so gut wirken, weil sie gar nicht eine genaue Situation beschreiben, sondern Bilder anbieten, die sich auf viele Situationen anwenden lassen.
    Und selbst wenn es aus einem Ratgeber über das Feuermachen entsatmmen würde, hat der Satz etwas Allgemeingültiges.
    Ein Glücksgriff, nicht mühsam gebastelt, wie andere „Zitate“. 🙂

  15. theomix Says:

    Danke, Werner:-)
    das sind Wanderzitate, so, wie es auch Wanderlegenden gibt.

  16. Werner Says:

    Je mehr ich drüber nachdenke, umso mehr komme ich zu der Überzeugung, dass den Satz, Jörg, (noch) gar kein Zitat ist.
    Vorläufig ist es einfach ein sinnvolelr und viellfach anwendbarer Satz.
    Aber zitiert hat ihn bisher doch noch niemand (außer dir selbst, aber das zählt nicht).
    Und auch dadurch dass wir diesen Satz irgend jemand mehr oder weniger Berühmtem zuschreiben würden, ändert das nichts daran.
    Ein wirkliches Zitat könnte es allerdings heute abend werden. Der Vorstand unseres Koöpingsbezirksverbandes trifft sich heute abend. und da könnte es leicht passieren, dass ich deinen Satz zum Zitat mache 🙂

    Zitateliebende Grüße

    Werner

  17. theomix Says:

    Ausdrücklich sei gesagt: Natürlich stammt das Zitat von mir. Ich betreibe nebenberfulich die Ziateschimiede. Ich allein wollte das neue Zitat jetzt nicht jemandem zuschreiben, sondern votieren lassen. Sieht interessant aus, mein Favorit hat noch nicht die Mehrheit. Ich muss das vielleicht mal ausdrücklich in einem Beitrag sagen – aber ich karikiere nur, was vielen unbewusst passiert: sie nehmen ein guten Satz und kopieren die Verfasserangabe gleich mit. Und auf geheimnisvolle Weise bekommt derselbe Sachverhalt 6 verschiedene Autoren. Heute, 300 Jahre nach der Aufklärung, nach Riesenerfolgen der Wissenschaft und mit Internet als riesigem Wissenspotenzial taucht ein antik-mittelalterliches Phänomen wieder auf: die Pseudepigraphie…

  18. Erika Says:

    @werner: warum hast Du Deine Vermutung schon verraten?Ich vermute, dass die Gabe, die Du mir zugeordnet hast, auch auf Dich selbst zutrifftt *grins*
    Warum in die Ferne schweifen,
    sie das Gute liegt so nah
    lerne nur das Glück ergreifen ,
    denn das Glück ist immer da.

    es könnte auch so heißen

    warum fremdes Feuer schüren
    sieh das Gute liegt so nahm
    lernen wir uns mit Herz berühren
    Erika´s Feuer ist immer da.

    Seid froh , dass Ihr mir nicht im realen begegnet seid,
    schon im Kindergarten bekam ich das schöne Wort „Feuerhexe“ angeheftet, ich wusste nicht was das bedeutet und wäre ganz stolz nach Hause gekommen und habe erzählt, dass die Tante zu mir gesagt hätte, dass ich eine „Feierhex“ sei.

    Feuerteufelchen find ich aber süß danke lieber Werner
    herzliche Grüße aus dem Feuer
    Erika

  19. Erika Says:

    p.s. es muss heißen
    sieh das Gute liegt so nah,
    und
    im realen LEBEN

  20. Werner Says:

    Feuer lodert, Feuer brennt,
    wenn Erika zum chatten rennt!

    Ob Hexle oder Deifel,
    sie zündelt ohjne Zweifel.

    Drum halt dich besser von ihr fern!
    (es sei denn, du magst Feuer gern.)

    feurige Grüße

    Werner

  21. Erika Says:

    DANKE lieber Werner
    das ist ja süß,
    hoffentlich macht herr theomix keine Asche draus
    vielleicht kriegst Du ja Applaus
    lodernde Grüße
    ERika

  22. Erika Says:

    ICH
    hatte doch das Gedicht von Werner gemeint
    ich dachte, irgendwas findest Du bestimmt dran zum Ver-drehen*lach*
    Du hattest aber mit dem Steinereiben begonnen…..
    Schönen abend noch
    lieben Gruß Erika:-)

  23. Erika Says:

    Lieber Jörg,
    da alles einen Sinn hat im Leben,
    glaube ich, schon was erkannt zu haben.
    Die Auflösung (wenn´s Dich interessiert) demnächst
    hier in diesem Feuer.
    Gruß Erika 🙂

  24. theomix Says:

    Klar hatte ich begonne, aber gleich 6 feuer… Ich muss demnächst noch einen eskimo-spruch erfinden, damit man’s in der schmiede aushalten kann.

  25. ig Says:

    Man nennt mich nicht „Senf“….
    Doch wenn ich mir das so durchlese, hätte ich Lust, auf „Klampfe-am Lagerfeuer“: „Wir lagen vor Madagaskar.“
    Hier nun ein ECHTES Zitat: Es fällt mir ein herrlicher Versprecher eines ehemaligen [mexikanischen] Deutschlerners ein. Der verdrehte immer die Bestandteile von Komposita, und erzählte mal ´was von einem „Feuerlager“ auf der Neckarwiese. Köstlich! (Im Übrigen musste er auch mal was im „Hausrat“ erledigen und „Papierklo“ einkaufen.) Wie auch immer: Ihr habt ein schönes „Feuerlager“ gelegt, sogar in Reimen…. DANKE für den funkensprühenden Wunderkerzenstrauß an Buchstaben. Da erwarte ich gespannt die quirkologisch, und hoffentlich politisch korrekten Inuit-Zitate. Was reimt sich denn auf Eskimo?
    Oder geht es so – frei nach Werner: :
    E in
    S üßes
    K leines
    I glu
    M it
    O fen bei den Eisbären…..
    ——–

  26. Erika Says:

    Misstraue der Macht der Gewohnheit…
    Nur wer Ballast abwirft, hat Elan für die Zukunft…
    Weisheit der Eskimos

  27. Erika Says:

    Es war einmal ein Eskimo
    und der fror ja soo
    er kam zum Feuer hergelaufen
    und wollte mit uns raufen
    doch der Weg war ihm zu weit
    Alles hat halt seine Zeit

  28. werner Says:

    Dir PC-Tasten machen klick
    und ich schreib speziell für IG:

    Bei Schnee und Eis
    – wie jeder weiß –
    ist meistens froh
    der Eskimo.

    Wird’s ihm zu kalt,
    so kommt er bald
    Mit seiner Frau der Eskoma
    ans Feuer bei der Erika.

  29. Erika Says:

    Eskimo und Eskima
    das ist ein wirklich schönes Paar
    sind sie auch schon ein bisschen kalt
    sie halten zusammen bis sie werden alt.

    wo ist das Feuer bei ihnen geblieben?
    sie können sich auch im Kalten lieben.

  30. Erika Says:

    Ich kann ihnen nicht mein Feuer geben
    jeder muss sein eigenes Leben leben

    aber mein Feuer im Herzen
    reicht manchmal zum Scherzen
    aber wo fängt Spaß an wo hört er auf?
    das ist des Lebens-lauf

  31. theomix Says:

    @ig: ich schrieb worldwide thanks, nicht worldwide senf. Hihi. Nasonsten herzliches Wunschglück zu diesem arteinzigen Tragbei…

    @werner: die Frau vom eskimo ist doch die eskima!? die eskoma ist mutter von einem der beiden. Oder ist das Ödipus bei den Eskimos?

    @Erika: Ja, jetzt ist die Temperatur ausgewogen. Vielen Dank! 😉

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