Mit ‘Weisheit’ getaggte Beiträge

Weisheit im Espresso: Pläne und so

25. 3. 2014

Eine meiner Lieblingsstellen in der Bibel ist die heutige Tageslosung:

In eines Mannes Herzen sind viele Pläne;
aber zustande kommt der Ratschluss des HERRN.
Sprüche 19,21

Das war für mich das Resümee der biblischen Weisheit, ich habe es am Schluss einer Examensarbeit stehen, in einer eigenen Übersetzung:
Ein Mensch hat viele Pläne im Kopf; aber zustande kommt, was GOTT will.

Damals war ich eben ganz Kopfmensch, da konnten Pläne nur im Kopf entstehen. Dass auch das Herz etwas in Bewegung setzen will und sich vornimmt, habe ich nicht gesehen.Die Schlachter-Übersetzung (von 1951) [so hieß der Übersetzer, es ist keine Berufsgruppenbibel...] ist nah dran bei der Luther-Revision:
Ein Mensch macht vielerlei Pläne in seinem Herzen; aber der Rat des HERRN besteht. Vermittelnd zwischen Kopf und Herz klingt die Neue Evangelistische Übersetzung:
Viele Dinge nimmt ein Mensch sich vor, / doch zustande kommt der Ratschluss GOTTES.

“Der Mensch denkt, Gott lenkt”, sagt der Volksmund – und im 20. Jahrhundert hat er ergänzt: “Der Mensch dachte, Gott lachte.”

Das Erfahrungswissen sagt auch: Die Pläne des Menschen und der Ratschluss des Höchsten müssen sich nicht widersprechen. Das lässt hoffen. Vom blinden Huhn spricht der Volksmund auch…

Gutes Gelingen wünsche ich, gerade heute.

Und dass nicht jedes Gelingen von Gott gutgeheißen wird, ist auch so eine Sache: Wann merke ich, dass etwas gelungen ist?

Über die Schwächen

13. 2. 2014

Ich habe gegen Schwächen angekämpft und einige besiegt.

Von den verbliebenen Schwächen habe ich einige in Stärken verwandeln können.

Immer noch sind genügend übrig.

Wenn nun eine mich ankratzt und  mich mir selbst madig machen will,
schaue ich sie von der Seite an, nicke ihr zu und sage:
“Da habe ich dich, du Schwachstelle, du mein Lebensrisiko.”

Jugend kommt von innen oder sonstwoher

17. 12. 2013

Ich bin so jung, wie man meint, dass ich mich fühlen könnte.

wenn und aber

8. 12. 2013

wenn und aber sind zuverlässige begleiter des maulens.

Immer wieder von vorne

23. 11. 2013

Wenn ich wüsste, wie gut es mir geht, könnte es mir richtig gut gehen.
(Antonius Bodenstein)

Das war schon auf Facebook und Google Plus. ich darf es meinen weiteren Blogleser/inne/n nicht vorenthalten.
Es gibt die abgeleitete Variante: “Wenn wir wüssten, wie gut es uns geht, könnte es uns richtig gut gehen.” Sie geht eindeutig auf Bodenstein zurück. (A. Müller, Bodensteins Erben, Kapitel 5.)

Denken und Nichtdenken

24. 9. 2013

Manchmal sehne ich mich nach Nichtdenken und Stille.

Ist Nichtdenken sinnvoll? Nützt es? Oder ist das gefährlich?

Denken ist wie bei einer Maschine.
Stellt man sie nach getaner Arbeit ab, ist es gut.
Macht man sie gar nicht erst an, ist wer faul.

Das Zen des Planens

13. 9. 2013

Seitdem ich mir weniger vornehme, gelingt mir mehr.

Auf der Weide

11. 9. 2013

Früher, da ich unerfahren
und bescheidner war als heute,
hatten meine höchste Achtung
andre Leute.

Später traf ich auf der Weide
außer mir noch mehre Kälber,
und nun schätz ich, sozusagen,
erst mich selber.

Wilhelm Busch, in: Kritik der Herzen

Espresso mit dem dezenten Geschmack der Lebenserfahrung

10. 6. 2013

Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt.
Sprüche 16,9

Das ist die Tageslosung, wie schön. Ein Weisheitswort. Mein Lieblings-Weisheitswort. Die Summe der biblischen Weisheit, zumindest in den Sprüchen. Über das Gottesbild der Weisheit ging damals die Examensarbeit. Sehr interessant.

Damals übersetzte ich: “Ein Mensch hat viele Pläne im Kopf; aber zustande kommt, was GOTT will.” Ganz Kopfmensch, ich Student damals. sachlich war ich damit im Recht: Was den Alten das Herz, ist uns heute auch der Kopf: Der Kopf schmiedet Pläne. Deswegen übersetzte ich so. Seit einigen Jahren sind mir Kopf und Herz zusammen wichtig. Das Herz neigt zum Träumen und Hoffen. Ob es nicht mehr an den Plänen mitmischt als wir zugeben wollen?

Damals habe ich mich viel mit einem Kommilitonen ausgetauscht, er entdeckte Kohelet (Prediger), ich Hiob. Nach diese Arbeit verloren wir uns aus den Augen. Vor ein paar Jahren erkannte ich seine Stimme wieder, bei einer Radioandacht. Und plötzlich sehe ich ihn hier im Kirchenkreis. Das ist fein. Und bestätigt “auch irgendwie” die heutige Losung.

Und wenn ich diese Basis-weisheit beherzige, könnte ich oft gelassener sein  -  selbst wenn es Dschungel im Kopf ist  wie bei Wankelmut und Emma Louise:

Mich selbst zitieren…

3. 5. 2013

… möchte ich hier:

Wenn ich einmal weise bin,
möchte ich sagen können:
Unter den gegebenen möglichkeiten
ist der weg, den ich gegangen bin,
der beste aller möglichen wege.

Strategie in Sicht

12. 12. 2012

Meine Einsicht: Erst Durchsicht bringt Übersicht.

die kunst des zusammen lebens

27. 9. 2012

den anderen lassen, wie er ist.

bzw. die andere lassen, wie sie ist.

Weisheit der Jugend, August 2012, hier: Lebenspraxis

16. 8. 2012

Ein Drama in drei Akten und einem Bild

1. Akt, Vormittag

Theomica kommt mit einem großen Einkauf nach Hause. Sie ruft die Jugend im Haus (zu diesem Zeitpunkt: 17, 16, 15, männlich und 17, weiblich) und bittet, beim Auspacken, Sortieren und Einräumen zu helfen. Die Gurken sollen “Richtung Keller”:

2. Akt, Mittag

Theomica sucht die Gurken auf der Treppe. Nichts zu sehen. Wo mögen sie sein? Egal, dann gibt es eben keine Gurken im Salat.

3. Akt, Abend

Ein Aufschrei im Kelleraufgang, Von Theomica. Es folgen Sätze wie “Das gibt es doch nicht!”

Bild

Motivationsschub

28. 6. 2012

- Sich noch mal an Bibelstellen erinnern, Folge 6 -

Geh hin zur Ameise, du Fauler;
sieh, was sie tut und lerne von ihr!

Obwohl sie keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrscher hat,
bereitet sie doch ihr Brot im Sommer
und sammelt ihre Speise in der Ernte.

Sprüche Salomos 6, 6 – 7

Dann wollen wir mal schön fleißig bleiben! ;)

Biblische Zusammenhänge, biologisch erklärt

15. 6. 2012

Der David und der Salomo
das waren arge Sünder,
sie trieben weidlich sich herum
und hatten viele Kinder.

Doch als sie nicht mehr konnten so
von wegen hohen Alters,
schrieb seine Sprüche Salomo
und David seine Psalters.

Anonym, Mitte/ Ende 19. Jahrhundert


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