Posts Tagged ‘Weihnachten’

Sonntag nach Weihnachten

28. 12. 2013

Sonntags macht Theomix Pause.
Wie beim Sabbat. Schöpferisches Tun ist göttlich. Und Gott ruhte am siebten Tag. Deshalb ruht meine Kreativität auch. (Und diesen Beitrag habe ich schon samstags eingestellt.)

Dieser Sonntag ist der Erste Sonntag nach Weihnachten. Der Wochenspruch zum Festtag aus dem Evangelium nach Johannes, Kapitel 1:
“Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.”

“Fleisch” meint: Gott, das ewige Wort, wird ein Lebewesen. Gott wird Mensch. Wir gehen aus Gewohnheit vielleicht darüber hinweg. Aber es ist damals wie heute kaum zu fassen: Gott, so weit entfernt er auch gedacht werden mag, wird uns ganz nah. Einer von uns.

Wundersame Landebahn

24. 12. 2013

Am Ende der wundersamen Weihnachtsgeschichte nach Lukas heißt es : ”Maria behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.” Das Kind ist geboren, in einem Stall, dann kommen Hirten und berichten von Engeln. Normal ist das nicht. Im Ablauf der Geschichte hat Maria schon zu Beginn und während der Schwangerschaft göttliche Hinweise über ihr Kind erhalten. Und dann ist alles so seltsam am Abend der Geburt.

Der Heiland geboren, für die ganze Welt. Nehme ich mir diese Worte zu Herzen? “Wär Christus tausend Mal in Bethlehem geboren und nicht in dir, du gingest ewiglich verloren”, hat der Barockdichter Angelus Silesius gedichtet.

Wie kriege ich den Heiland der Welt ins Herz? Vielleicht ist das zu Weihnachten am ehesten möglich. Wir kennen die Mittel und Wege, wie wir in diesen Tagen unser Herz berühren lassen, angefangen bei Tannenduft und Kerzenschein. Dinge, die wir genießen können. Die Landebahn des Heilandes, des Christus.

Was wird daraus werden, wenn er gelandet ist? Wie werden dann die Aussichten auf das neue Jahr? Dass jeder Mensch Raum in der Herberge bekommt? Also auch Flüchtlinge Platz bei uns? Oder anderes? Was könnte es sein?

Ich wünsche euch den Heiland im Herzen und viele Entdeckungen im neuen Jahr 2014!

Manche haben es vielleicht schon gelesen, das ist die Andacht im aktuellen Gemeindebrief.

Mit diesem Beitrag verbinde ich
herzliche Grüße
an alle
hier lesenden, buttondrückenden und kommentierenden Menschen:
Frohe Weihnachten!

- Nächster Beitrag am 27. -

Klassischer Gebrauch einiger Dezembervokabeln

13. 12. 2013

Weihnachtszeit: Die Tage vom 25. Dezember bis zum 6. Januar (manchmal auch bis zum Samstag oder Sonntag danach).

Adventszeit: Die Zeit vom 1. Advent bis Weihnachten.
Kalendarisch auf Weihnachten bezogen ist das auch die Vorweihnachstzeit.

(Ich wiederhole mich, ich weiß.)

Weihnachten ist am 25. Dezember (und am 26.). Wirklich! Am Fünfundzwanzigsten!

Manchmal fällt der Vierte Advent auf den 24. Dezember. Und dieser Sonntag ist der letzte vor Weihnachten. Wirklich!

Der 24. Dezember ist: Heiligabend.

Weihnachtsmärkte sind spätestens am 25. geschlossen (oder weiß jemand Gegenbeispiele?) und haben durch uferlose Ausweitung an der Sprachverwirrung mitgebastelt.

Na dann “fröhliche Weihnachten!” ;)

Ein Vormittag nur, aber nicht wie jeder andere

9. 1. 2013

Auf geht es zu meiner Lieblingsschule, an der ich wieder ab acht Uhr zwei Stunden Religion unterrichten darf.
Ich erfahre so nebenbei, was die Kinder der 3./ 4. Klasse zum Jahreswechsel gemacht haben und was die Kinder der 1. und 2. zu Weihnachten geschenkt bekamen.

Zur Frühstückspause findet Lena im Ranzen ihre Armbanduhr wieder – auch ein Geschenk. Sie hatte munter eine Fülle aufgezählt, was unterm Baum lag. Da guckte Manuel etwas enttäuscht – er hatte nur ein Stofftier bekommen – aber was für eins (ich habe es gesehen): Einen Riesenelchkopf, den er sich wie ein Geweih an die Wand hängen kann. Nur eben wuschelig und nicht knochig. Sachen gibt’s.

Nach Kaffee und obligatorischen Schwatz im Lehrerzimmer geht es auf dem weiteren Weg in den Heimatort noch schnell beim Ehepaar S. vorbei. Die Frau hat mehrere chronische Krankheiten. Sie und ihr Mann freuen sich über den Besuch.

Dann noch eine weitere Station: Vor fünf Wochen hatte Herr K. Geburtstag, nun seine Frau. Als ich sie begrüße, ist nicht fröhlich. Die Sorgenfalten auf der Stirn gelten ihrem Mann, der zur Zeit bettlägerig ist und gerade schläft. Da will ich nicht lange stören.

Zu Hause erwarten mich drei Nachrichten, Rückrufe sind fällig:

Mit dem ersten Rückruf bestätige ich einen Termin, bei Nummer Zwei vereinbare ich übers soziale Netzwerk ein Telefonat zur Abendstunde.

Schnell noch nach den Mails geschaut und mit der Bürofrau geklärt, was in die örtlichen Mitteilungsblätter gesetzt wird.

Das dritte Anruf hat Gewicht: Da hat eine Familie, die ich ganz gut kenne, seit ein paar Monaten Frau Scharf zur Nachbarin. Und die kenne ich auch: Sie hat jetzt innerhalb von fünf Jahren die vierte Wohnung. Bei zweien habe ich ihre Version mitbekommen, warum sie ausziehen musste, die Geschichten eigneten sich als Drehbücher für Provinz-Tatorte. Während sie bei der ersten Adresse gegen die Mafia gekämpft hatte und die Polizei ein Hehlernest ausnehmen konnte, hatte sie in der zweiten gegen Wucher und Mietermobbing zu kämpfen. Bei Nummer drei verlor sich ihre Spur.

Nummer vier sollte bald verlassen werden, weil die bislang verstoßene Tochter aus idar-Oberstein einen Umzugswagen schicken wollte. Frau Scharf sitzt seit Tagen auf gepackten Koffern und gefüllten Umzugskartons. Jetzt wollte sie, weil der Umzug doch nun wirklich bald käme, die Tiefkühltruhe abtauen – trotz Inhalt…

Was kann man von außen tun? Soweit ich weiß, sehr wenig. Ich bot an, mich beim örtlichen Pflegestützpunkt zu erkundigen, die haben so was öfter. Und mich beschäftigt das schon länger, denn als vor Jahren jemand in der Familie wegen Demenz in ein Heim ziehen sollte, war genau das die Frage.

Ich erhielt die gewünschte Antwort: Der sozialpsychiatrische Dienst hat einen Mitarbeiter, der auf Hinweise hin Besuche macht. Das teilte ich den kümmernden Nachbarn mit – und siehe da, der Name des Mitarbeiters war aus Frau Scharfs Mund schon gefallen.

Das letzte Gespräch am Telefon: Bei einen verurlaubten Arbeitsbereich hatte die Vertretung gestern absagen müssen; ich bekomme mit nur einem Anruf die Vertretung der Vertretung. Einiges organisatorisch geklärt und nebenher noch dies und das besprochen.

Zwölf Uhr dreißig. Gut, dass nicht jeder Vormittag so ist!

Sich sortieren nach Weihnachten

28. 12. 2012

In meinem Hirn sind nur Assoziationen, die unsortiert durch die Gegend springen:

  • Marzipanecho
  • Mandelvorhang
  • Kerzengräber
  • Rauschgoldwahnsinn
  • Krippentopf
  • Windelautomat
  • Hirtenragout

Es reicht, es reicht…

Ich wünsche noch einen wunderbar sortierten Tag!

Weihnachten bringt aus dem Konzept

24. 12. 2012

Es war hektisch im Advent. Keine Zeit, hübsche fremde Federn zu suchen, um den Blog damit zu schmücken. Nur eigene: Ein paar Gedanken, die ich in unseren Gemeindebrief geschrieben habe,  schicke ich als Gruß an euch, meine Leserinnen und Leser. 

Weihnachten bringt aus dem Konzept. Geht es euch auch so? Jedes Jahr derselbe Stress: Sind die Geschenke rechtzeitig da, gelingen die Vorbereitungen, geht es  gut mit der Familie? Wir brauchen das feststehende Ritual, das ist das Wohltuende an Weihnachten – und immer wird es unterbrochen.

Weihnachten bringt aus dem Konzept. Schon das Fest selbst: “Geburtstag Jesu” sagen wir. Es ist jedoch nur die Geburtstagsfeier. Wie bei der englischen Königin: Weil sie im unsteten April Geburtstag hat, wird die Feier in den warmen Sommer verlegt.
Bei Jesus ist es ähnlich: Die Feier seines Geburtstags ist am 24. Dezember; wann er genau geboren wurde, wissen wir nicht. Man hat halt vor 1.700 Jahren ein Fest vorgefunden, das römische Sonnenfest, und hat die Feier auf diesen Tag gelegt. Weil es um das Licht geht, das zunimmt. Für uns ist Weihnachten mitten im Winter. Geographischer Zufall: In Brasilien kann man zur Heiligen Nacht leicht bekleidet an den Strand gehen. Südlich des Äquators ist Sommer, wenn wir Winter haben.

Weihnachten bringt aus dem Konzept. Der Gott der Philosophen ist das höchste Wesen, fern von den Menschen. Was für eine Zumutung, wenn gesagt wird: „Gott ist Mensch geworden“. Lukas erzählt es in der Weihnachtsgeschichte, im 2. Kapitel seines Evangeliums: Der göttliche Retter ist ein winziger Säugling. Und Gottes Gesandte erscheinen nicht den Mächtigen und Machthabern, sondern einigen Hirten, nicht gerade eine gute Referenz.
Wir haben uns an diese Geschichte gewöhnt, doch vor fast zweitausend Jahren passte das für anspruchsvolle Denker nicht ins Konzept.

Bei allen guten Erinnerungen und hohen Erwartungen an Weihnachten jedes Jahr: Ich meine, es ist der Sinn dieser Tage, uns aus dem Konzept zu bringen. Nur ein bisschen, ein feiner Riss in unserer Planung, ein kleiner Spalt in den Erwartungen. Denn Gott sucht sich dort eine Zugang, wo wir mit unserer Weisheit am Ende sind. Da fängt Gott an.

Weihnachten bringt aus dem Konzept. Denn es ist nicht „unser“ Fest. Es gehört dem Heiland, dem Retter der Welt. Dem großen Gott, der sich klein macht wie ein Säugling.

Ich wünsche ein frohes Fest mit vielen Überraschungen!

Adventlich in Tiefenschärfe

20. 12. 2012

theomix:

Das spricht mich an und soll den Blog am 20. hier begleiten.

Ursprünglich veröffentlicht auf Mein Leben als Rezitatorin und Dichterin:

Zwei Gabenbringer

Der Weihnachtsmann kommt zu den braven Kindern
Aus einem kalten unbewohnten Land.
Fürs Bravsein gibt es einen Sack voll Tand,
Sofern nicht Streit und Mangel das verhindern.

Er tut, als ob er schenkt, doch seine Hand
Tauscht Krempel gegen Bravheit, aber lindern
Wird er die Not nicht und die Gier nicht mindern.
Die Gaben sind so wertlos wie der Sand.

Doch einer kommt, der fragt nicht: Warst du brav?
Der gibt das Beste, Schönste uns im Schlaf,
Der gibt die Liebe, die uns ewig hält.

Wer da noch angepaßt sein will und kann?
Zu braven Kindern kommt der Weihnachtsmann.
Zu Sündern aber kommt das Licht der Welt.

© Claudia Sperlich

Original ansehen

Tragisches Gefühl zu Weihnachten – typisch 21. Jahrhundert

28. 12. 2011

Da habe ich mal günstig
etiketten gekauft
für disketten

die disketten habe ich nicht mehr
kein computer mag sie annehmen

zum heiligen fest
find ich den rest
der netten
etiketten

jetzt sitz ich hier
und schneid namensaufkleber
aus den etiketten
der disketten

Und jetzt mal auf Deutsch, Herr Eichendorff

26. 12. 2011

Weil es so schön war, nur noch ein Mal…

Markt und Straßen stehn verlassen,
Strahle-Licht in jedem Haus,
ich streif lustig durch die Gassen,
alles sieht voll spacig aus.

An den Fenstern haben Frauen
tolles Spielzeug hingestellt,
tausend Kinder stehn und schauen,
ihre Augen  süß erhellt.

Und ich geh mal weg ins Freie
hinten zwischen Wald und Feld,
geiles Glänzen, Vorfreude aufs Feiern -
irre still ist ‘s auf der Welt!

Sterne so weit weg da oben,
der Seele ihre Einsamkeit
singt, so wie die Engel loben:
Megakrasse Weihnachtszeit!

Hier Erklärungen, nicht nur für OneBBO:

Erste Strophe:
differenzierte Gefühlsbeschreibung, kein romantisches Wischi-Waschi.

Zweite Strophe:
Ohne hell glänzende Kinderaugen geht es gar nicht. Wie konnte Eichendorff das nur auslassen?

Dritte Strophe
Hauptsache, es reimt sich hinten. Wenigstens so ein bisschen …

Vierte Strophe:
Den Deutschen ihre Grammatik ist sowieso immer am Fließen.

Weihnachten im Eichendorf

24. 12. 2011

Entstanden, bevor die Hütte gebrannt hat. Mein Weihnachtsgruß aus der wiederbelebten Zitateschmiede.

Markt und Straßen stehn verlassen,
froh erleuchtet jedes Haus,
pfeifend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
helle Kerzen hingestellt,
tausend Kinder stehn und schauen,
auf die Wunder-Weihnachts-Welt.

Und ich wandre aus dem Orte
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Gähnen, keine  Worte -
wie so weit und still die Welt!

Sterne sich zu Knoten schlingen,
aus der Seele Einsamkeit
steigt’s, als ob die Engel singen -
O du schöne Weihnachtszeit!

Wer mag, darf die Unterschiede zum Original herausfinden. :)

Allen Leserinnen und Lesern ein
gesegnetes, frohes Weihnachtsfest! 

Stille Nacht

23. 12. 2011

Vom Blatt zu spielen.

Plätschernd bis nachdenklich im Advent

19. 12. 2011

Das lässt sich hören:

Das ist dann wohl für alle, die schon vor Weihnachten völlig durcheinander sind. Vielleicht beruhigt es ja…

Biblische Streifzüge: Weihnachten nach… (3)

29. 12. 2010

Weihnachten nach Markus

Hier kann ich mich kurz fassen, wie der Evangelist selbst. “Das ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus.” Das ist der erste Vers. Und der zweite: “Es ist die Stimme eines Predigers in der Wüste”. Nichts weiter.

Oder doch? Zum Thema Familie gibt es bei Markus (und nur bei ihm) einige interessante Stellen.

“Und er ging in ein Haus. Und da kam abermals das Volk zusammen, sodass sie nicht einmal essen konnten. Und als es die Seinen hörten, machten sie sich auf und wollten ihn festhalten; denn sie sprachen: Er ist von Sinnen.” (Markus 3, 20f)
Von hier aus kann man  nur sehr begrenzt von “heiliger Familie” reden.

Markus schildert eh ein konfliktreiches Familienleben und definiert folgerichtig Familie neu:

“Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir.
Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.” (3, 31-35)

In Markus 6, 3 fragen die Einwohner Nazareths: “Ist er (Jesus) nicht der Zimmermann, Marias Sohn, und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns?”
Das ergibt mindestens sechs Geschwister. Die Arbeit war für Maria “nach Weihnachten” nicht herum…

Konfliktgeladen ging es zu in der Zimmermannsfamilie, auch nach der Pubertät.

Weihnachtsdienstleister

29. 12. 2010

“Weihnachtsdienstleister”: Ich bin auch einer. In bescheidenem Ausmaß. Heiligabend ist für Gottesdienste reserviert. Die am besten besuchten im Jahr. Wir teilen uns  das auf, meine Frau und ich. Und am Schluss steht meist ein schönes Gefühl. Mein Programm ist um 18.30 Uhr zu Ende. Ich setze mich ins Auto  und   fahre nach Hause, ein schönes Abendessen und Bescherung folgen. Im Auto schalte ich das Radio an. Und irgendwann ergreift ein Moderator das Wort.

Noch ein Dienstleister. Weitaus unangenehmer stelle ich mir das vor, einen Nachmittag, einen Abend, eine Nacht in einem Funkhaus zu sein, mit ein paar Technikleuten.

(more…)

Biblische Streifzüge: Weihnachten nach… (2)

28. 12. 2010

Weihnachten nach Matthäus

Die ganze Vorgeschichte, also die ersten beiden Kapitel, sind gefüllt mit Träumen, die die Handlung steuern: Joseph träumt (wie sein alttestamentlicher Namensvetter), die Weisen aus dem Osten haben auch Träume – und einen Stern am Himmel.

Ganz andere Geschichten werden hier erzählt, und sie tauchen eher am alten orthodoxen Weihnachtsfest auf, am 6. Januar. Epiphanias, Erscheinung  – des Lichts, weil der Stern eine große Rolle spielt.

6. Januar, war da nicht was mit den Heiligen Drei Königen?
Jein!
Weder drei noch Könige. Und heilig – so wie wir alle. Matthäus erzählt von Magiern, Sterndeutern, aus dem Osten (Persien, Indien?). Drei ist die Zahl ihrer Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe (nicht Möhren!).

Weil sich diese Gaben nur wirklich reiche Leute leisten konnten, kam man im Volksglauben darauf, dass das Könige sein müssten. Aber nein, es waren Astrologen, Philosophen…

Danach kommt der Kindermord in Bethlehem, während die Jesusfamilie sich nach Ägypten absetzt. Als Herodes tot ist, regiert kurzfristig dessen Sohn, und so geht man lieber nach Galiläa und landet in Nazareth.

Was würde Lukas dazu sagen?

Prägende Tradition ist die Evangelienharmonie. Mit einigen tiefen Durchatmern kriegt man das gebastelt: da, wo Lukas nichts berichtet, hat Matthäus etwas. Es bleiben leichte Unebenheiten im Erzählfluss: Wieso denkt Matthäus darüber nach, wie es nach dem Tod des Herodes in Bethlehem aussieht – wenn Nazareth nach Lukas eh die Heimat war? Und die Zwei/Drei müssten sich wohl länger in Bethlehem aufhalten, bis die Weisen ihr Ziel erreicht haben.

Oder sind die beiden Berichte recht unabhängig voneinander entstanden und später zusammengesehen worden? Dann hat Lukas eben die Geschichte von Volkszählung, Geburt im Stall, Besuch der Hirten –  und zurück geht es nach Nazareth. Und Matthäus berichtet, dass die ortsansässige junge Familie Besuch von Weisen erhält, die den Stern über der Stadt gesehen haben. Danach müssen sie ihre Siebensachen packen, nach Ägypten fliehen, können in ihre Heimat nicht zurück und siedeln sich im Norden des Landes an.

Gemeinsames Interesse beider Sichtweisen: Hier soll nachgewiesen werden, dass Jesus der Messias aus der Familie Davids – inklusive Geburtsstadt ist – denn beide Evangelien belegen das mit einem Stammbaum – der dann auch wieder jeweils Unterschiede hat.

Genug davon, rückt die Hirtenfiguren in Richtung Krippe…


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